Wenn ich zum Türel naus geh

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Wenn ich zum Türel naus geh

Wenn ich zum Türel naus geh
so schwing ich mein Hütchen in die Höh
Wenn ich ein Stück weiter komm
seh ich mich zwei dreimal um
seh ich mein Schätzchen schon stehn
wie eine Rose so schön.

Ei Nelken und Rosmarin
Schätzchen, jetzt scheid ich von dir!
Scheidest du oder nicht
Schätzchen, ich laß dich nicht
Hab dich geliebt und lieb dich noch
Kein Andrer ist mir lieber als du

Wenn du mein Schätzchen willst sein
So mußt du mich lieben allein
Mußt öfters zu Hause bleib’n
Mußt nicht andre Mädel frei’n
Wenn du das aber nicht tust
So Hab ich zum Lieben keine Lust.'“

Der Vater hat schon gesagt
Nehmt euch vorm Lieben in Acht
Auf daß man euch nicht erblickt
Beide beim Tageslicht
Hilft dann kein Bitten, kein Rat
Das Schätzel muß werden Soldat

Text und Musik: Verfasser unbekannt
aus Neiße in Schlesien 1857
in Deutscher Liederhort II (18993, Nr. 600b)

Geschichte dieses Liedes:


Liederthema: ,
Liederzeit: (1857)
Region:

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