In Hanau — vivat! — die Bürger sprachen Laßt uns Gut und Blut dran wagen Daß im Land die Freiheit ist! Will der Kurfürst nicht gewähren mag er sich zum Teufel scheren noch zwei Tage gebt ihm Frist! Kurfürst Wilhelm von Gottes Gnaden Schickt Kanonen und Soldaten Wohl gen Hanau an die Kinz Als man ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1857


Zur ewgen Ruh´ sie sangen die schöne Müllerin, die Sterbeglocken klangen noch übers Waldgut hin. Da steht ein Fels so kühle, wo keine Wandrer gehn, noch einmal nach der Mühle wollt dort der Jäger sehn. Die Wälder rauschten leise sein Jagen war vorbei, der blies so irre Weise als müsst‘ das Herz entzwei. Und still ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1857


Sohn, hier hast du Rippespeer Eß ihn uf – ick mag nich mehr Nimm dich ooch den Sauerkohl Ich will ruhn, mich is nich wohl Det Jerichte, fett und rar Eß ick schonst seit dreißig Jahr Heite wieder, schön und frisch bracht es Mutter uf den Disch Hätte jeder so´n Jericht Würd er keen Rebeller ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: , | 1857


Drei Bilder und eine Pfeife ein Becher und ein Stab ist alles von meine Sachen was ich gerettet hab Die Bilder will ich behalten es sind drei Freunde lieb, von denen jeder in Freude und Leid mir treu verblieb Die Pfeife will ich zerschlagen am ersten grossen Stein, das Lied vom alten Burschen muss ausgepfiffen ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1857


Der liebe Gott lässt fliegen viel Flöckchen weiß und rein ein Bettchen draus zu fügen für alle Blümelein Kommt laßt uns Schneeball spielen in dieser Winterzeit die Kälte wir nicht fühlen weil uns das Spiel erfreut Und wenn wir Schlitten fahren im tiefen tiefen Schnee und tappen froh zu Paaren dann rufen wir „Juhe!“ Text ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1857


Ich weiß von vielen Kindlein weit drin im Heidenland die haben ihre Händlein zum Heiland nie gewandt Weil sie ihn gar nicht kennen weil niemand ihnen sagt wie er für alle Menschen am Kreuz geblutet hat Sie lernen keine Sprüchlein sie lernen kein Gebet sie haben keine Büchlein darin vom Heiland steht O Jesu, sende ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1857


Übermorgen reis‘ ich fort Weil ich muß aus diesem Ort Als ich über die Grenze kam Hielten mich die Bauern an Hielten sie mich an Sie fragten mich wohl hin und her Ob ich nicht ein Deserteur wär Sie führten mich ins Hauptmanns Haus O wie wird es mit mir fallen aus Mit mir ist ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1857


Wo blühen die Blumen so schön wo singen die Vöglein so hell wo rauscht in felsigen Höh’n so munter der plätschernde Quell wo leuchtet so golden der Sonnenstrahl wie hier im Tal? Wo stehen die Hütten gebaut so friedlich im sonnigen Grund wo klingen so holden und traut die Worte der Liebe vom Mund wo ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1857


Das schönste Land in Deutschlands Gauen bist Du, mein Sachsenland gesegnet, herrlich anzuschauen beschützt von Gottes Hand Wie leuchtet Deiner Krone Glanz Du edle Perl‘ im deutschen Kranz Glück auf! mein Sachsenland Der Bürger und der Bauersmann der Adel, der Soldat die stehen alle freundlich da und reichen sich die Hand. Sie lieben Dich, mein ... Weiterlesen ... ...

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Liederzeit: | 1857


Das Kind ruht aus vom Spielen Am Fenster rauscht die Nacht Die Engel Gottes im Kühlen Getreulich halten Wacht Am Bettlein still sie stehen Der Morgen graut noch kaum Sie küssen´s, eh sie gehen Das Kindlein lacht im Traum Text: Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857) Musik: auf die Melodie von Kein Tierlein ist auf Erden ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
| 1857