Und die Würzburger Glöckli ham schönes Geläut (1829)

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Und die Würzburger Glöckli ham schönes Geläut

Und die Würzburger Glöckli
hab´n schönes Geläut
und die Würzburger Maidli
sein kreuzbrave Leut
La la la la la…

Da drunten im Tale läuft’s Wasser so trüb
und i kann der’s nit hehle, i han di so lieb
La la la la la…

Und wenn i der’s zehnmal sag, dass i di lieb
und du geist mer kei Antwort, so wird mer’s ganz trüeb
La la la la la…

E bissele Lieb, e bissele Treu
und e bissele Freiheit ist allweil dabei
La la la la la…

Die Kirsche send zeitig, die Kirsche send guut
und wenn’s Mädle vorbeigeht, so lupft mer’s de Hut
La la la la la…

Wenn i wisperl, wenn i schrei, und du hörst mi net glei
so muss i verstehn, dass i weiter soll gehn
La la la la la…

Für die Zeit, wo mi g’liebt hast, da dank i der schön
und i wünsch, dass der’s allzeit besser mag gehn
La la la la la…

Text und Musik: Verfasser unbekannt
in Deutscher Liederhort II (1893, Nr. 1052 „Argwohn“, ohne 5. u. 6., 2. Strophe:  Dort unten im Thale gehts Bächli so trüb“)

u.a. in Liederbuch für deutsche Künstler (1833 „Bairisches Tanzliedchen“) — Allgemeines Deutsches Kommersbuch (1858, Melodie von Silcher) — Liederbuch des Handwerker-Vereins zu Potsdam (1859) — Feuerwerker-Liederbuch (1883) – Des Rennsteigwanderers Liederbuch (1907) —

Zweite Melodie zu "Und die Würzburger Glöckli ham schönes Geläut"

Zweite Melodie zu
Schwäbische Volksmelodie (1824, Liederhort)

Dritte Melodie zu "Und die Würzburger Glöckli ham schönes Geläut"

Dritte Melodie zu
Deutsches Liederbuch für Studenten 1852

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