Bremer Stadtmusikanten

Nichts schöneres kann mich erfreuen (1926)

Nichts schöneres kann mich erfreuen,
als wenn es der Sommer angeht
Da blühen die Rosen im Tale
Soldaten die müssen ins Feld

Und als er ins fremde Land Sachsen kam
gedachte er gleich wieder fort
Ach wär ich zu Hause geblieben, ju ja geblieben
und hätte gehalten mein Wort

Und als er wieder nach Hause kam
Feinsliebchen stand vor der Tür
Gott grüß dich du Hübsche, du Feine,
von Herzen gefallest du mir

Was brauch ich denn dir zu gefallen
ich hab ja schon längst einen Mann
Dazu einen hübschen und reichen
der mich wohl ernähren kann

Was zog er aus seiner Tasche?
eine Flasche mit rotem Wein
denn woll´n wir beide noch trinken
das soll unser Abschied sein

Was zog er aus seiner Tasche?
Ein Messer war scharf und war spitz
Das stieß er dem Mädchen ins Herze
das Blut ihm entgegen spritzt

Und als er es wieder herauszog
vom Blute war es so rot
Ach Herrgott im siebenten Himmel
das Mägdelein war mausetot

So geht´s, wenn ein Mädchen zwei Buben lieb hat
tut wunderselten gut
Da haben wir´s wieder gesehen, ju ja gesehen
was falsche Liebe tut
Diese Fasssung in Weltkriegs-Liedersammlung (1926) – bis auf die Strophe mit der Flasche Wein und der Ortsangabe Sachsen weicht diese Version nicht von den anderen Fassungen ab.

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Liederthema: Liebeskummer
(1926)
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Empfehlung: Liebeslieder-Album

Liebeslieder

Preis der deutschen Schallplattenkritik für das Liebeslieder Album der Grenzgänger! Von Heines „Loreley“ über „Es waren zwei Königskinder“ bis zu einer an Elvis Presleys „Fever“ erinnernden Version von „Wenn alle Brunnen fliessen“. Am Ende dann Schillers „Ode an die Freude“ und ein Hochzeitstanz, der Mendelssohn-Bartholdy und Wagner vereint!. Ein außergewöhnliches Album mit aufwändig gestaltetem, 40-seitigen Booklet mit allen Texten und Hintergründen zu den Liedern.