Musikalischer Hausschatz der Deutschen von A - Z

18 Lieder - Musikalischer Hausschatz der Deutschen

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Die Noten zu "Als ich auf meiner Bleiche":

Als ich auf meiner Bleiche

Als ich auf meiner Bleiche

Als ich auf meiner Bleiche ein Stückchen Garn begoß da kam aus dem Gesträuche ein Mädchen atemlos Das sprach: Ach, ach Erbarmen! Steht meinem Vater bei Dort schlug ein Fall dem Armen Das linke Bein entzwei Mitleidig, ach, verweilte Ich keinen Augenblick. Ich lief ihr zu, da eilte Sie ins Gebüsch zurück. Kaum war ich drin, so kamen Zwei Reiter

Frauenlieder | | 1770


Als ich ein Junggeselle war (Tod von Basel)

Als ich ein jung Geselle war, nahm ich ein steinalt Weib; ich hatt sie kaum drei Tage, Ti-Ta-Tage da hat´s mich schon gereut. Da ging ich auf den Kirchhof und bat den lieben Tod: Ach lieber Tod zu Basel, Bi-Ba-Basel hol mir mein´ Alte fort! Und als ich wieder nach Hause kam, mein Alte war schon tot; ich spannt die

Liebeskummer | Lieder vom Tod | Liederzeit: | , | 1600


Blühe liebes Veilchen das ich selber zog

Blühe, liebes Veilchen das ich selber zog blühe noch ein Weilchen werde schöner noch weißt du was ich denke? Lotten zum Geschenke pflück ich nächstens dich Blümchen freue dich Lotte mußt du wissen ist mein liebes Kind sollt´ ich Lotte missen weinte ich mich blind Lotte hat vor allen Kindern mir gefallen die ich je gesehen das muß ich gestehen

Kinderlieder | Liederzeit: | 1781


Dort sinket die Sonne im Westen

Dort sinket die Sonne im Westen umflossen von goldenem Schein Bald birgt sie sich hinter den Ästen bald hinter dem blühenden Hain Die Glocken der Dörfer erschallen und Schweigen bedeckt die Natur die Lüfte umwehen mit Milde erfrischend die blühende Flur Der Landmann verlässt die Gefilde und Schweigen bedeckt die Natur Die Lüfte umwehen mit Milde erfrischend die blühende Flur

Abendlieder | Liederzeit: | 1806


Einsam wandelt dein Freund (Adelaide)

Einsam wandelt dein Freund im Frühlingsgarten Mild vom lieblichen Zauberlicht umflossen Das durch wankende Blütenzweige zittert Adelaide! In der spiegelnden Flut, im Schnee der Alpen In des sinkenden Tages Goldgewölken Im Gefilde der Sterne stralt dein Bildnis Adelaide! Abendlüfte im zarten Laube flüstern Silberglöckchen des Mais im Grase säuseln Wellen rauschen und Nachtigallen flöten: Adelaide! Einst, o Wunder! entblüht, auf

Liebeslieder | Liederzeit: | 1788


Es es es und es

Es, es, es und es es ist ein harter Schluß weil, weil, weil und weil, weil ich aus Frankfurt muß! Drum schlag ich Frankfurt aus dem Sinn und wende mich Gott weiß wohin. Ich will mein Glück probieren marschieren Er, er, er und er, Herr Meister, leb er wohl! Ich sag’s ihm grad frei in’s Gesicht, Seine Arbeit, die gefällt

Arbeitslieder-Handwerkerlieder | Liederzeit: | | 1820


Es ist nichts lustgers auf der Welt (1793)

Es ist nichts lustgers auf der Welt Und auch nichts so geschwind Als wir Husaren in dem Feld Wenn wir in Schlachten sind Wenns blitzt und kracht dem Donner gleich Wir schießen rosenrot Wenns Blut von unserm Körper fleußt Sind wir couragevoll Da heißt’s: Husaren insgesamt Schlagt nur Pistolen an ergreift den Säbel in der Hand und gebet kein Pardon

Soldatenlieder | Liederzeit: , | 1793


Es ritten drei Reiter zum Tore hinaus

Es ritten drei Reiter zum Tore hinaus, ade! Feinsliebchen das schaute zum Fenster hinaus, ade! Und wenn es denn soll geschieden sein so reich mir dein goldenes Ringelein! Ade, ade, ade! ja Scheiden und Meiden tut weh! Und der uns scheidet, das ist der Tod, ade! Er scheidet so manches Mündlein rot, ade! Er scheidet so manchen Mann vom Weib.

Abschiedslieder | Liederzeit: | 1774


Freut euch des Lebens

Freut euch des Lebens weil noch das Lämpchen glüht Pflücket die Rose eh sie verblüht! Man schafft so gerne sich Sorg´ und Müh´ sucht Dornen auf und findet sie und läßt das Veilchen unbemerkt das uns am Wege blüht. Freut euch des Lebens… Wenn scheu die Schöpfung sich verhüllt Und laut der Donner ob uns brüllt, So lacht am Abend

Lieder von Alt und jung | Weisheit | Liederzeit: | , | 1793


Guter Mond du gehst so stille (Liebeslied)

Guter Mond, du gehst so stille in den Abendwolken hin bist so ruhig, und ich fühle daß ich ohne Ruhe bin Traurig folgen meine Blicke deiner stillen, heitern Bahn O wie hart ist mein Geschicke daß ich dir nicht folgen kann Guter Mond, dir darf ich´s klagen was mein banges Herze kränkt und an wen mit bittern Klagen die betrübte

Liebeslieder | Liederzeit: | 1780