Weber (Carl Maria von) von A - Z ..

Und ob die Wolke sie verhülle
Die Sonne bleibt am Himmelszelt
Es waltet dort ein heilger Wille
Nicht blindem Zufall dient die Welt
Das Auge, ewig rein und klar
Nimmt aller Wesen liebend wahr

Für mich wird auch der Vater sorgen
Dem kindlich Herz und Sinn vertraut
Und wär dies auch mein letzter Morgen
Rief mich sein Vaterwort als Braut
Sein Auge, ewig rein und klar
Nimmt aller seiner Kind wahr

Text: Johann Friedrich Kind -(1817 bzw 1821)
Musik: Carl Maria von Weber ( aus " Der Freischütz " )

Die Oper "Der Freischütz" wurde von Kind 1817 gedichtet . Weber komponierte die Oper im Laufe der nächsten Jahre, die erste Aufführung fand am 18. Juni 1821 in Berlin statt.

u.a. in:  -- Als der Großvater die Großmutter nahm (1885) --

Auf, schmücket die Hüte mit grünenden Maien hinaus mit den Schwalben zur fröhlichen Fahrt! Singt, Brüder, der Freiheit ein Liedchen im Freien so ist es der Turner herkömmliche Art! Frei streifet das Reh durch Gebirge und Heiden doch geht es entgegen dem tödlichen Blei; doch uns soll kein Häscher die Freiheit verleiden: vor allen der wandernde ... Weiterlesen ... ...

Turnerlieder | Wanderlieder | Liederzeit: | 1913


Die Sonn´ erwacht, mit ihrer Pracht erfüllt sie die Berge, das Tal O Morgenluft, o Waldesduft o goldener Sonnenstrahl Mit Sing und Sang die Welt entlang! Wir fragen woher nicht, wohin. Es treibt uns fort von Ort zu Ort mit freiem und fröhlichem Sinn Der Vögel Chor jauchzt hoch empor im Wald und auf sonnigen ... Weiterlesen ... ...

Wanderlieder | Liederzeit: | 1820


Du Schwert an meiner Linken Was soll dein heitres Blinken? Schaust mich so freundlich an hab´ meine Freude dran! Hurra! Hurra! Hurra! „Mich trägt ein wackrer Reiter drum blink ich auch so heiter. Bin freien Mannes Wehr, das freut dem Schwerte sehr.“ Hurra! Hurra! Hurra! Ja, gutes Schwert, frei bin ich und liebe dich herzinnig ... Weiterlesen ... ...

Soldatenlieder | Liederzeit: | 1813


Durch die Wälder durch die Auen zog ich leichten Sinns dahin Alles, was ich konnt´ erschauen war des sichern Rohr´s Gewinn Abends bracht´ich reiche Beute und wie über eignes Glück, Drohend wohl dem Mörder, freute sich Agathen´s Liebesblick Hat denn der Himmel mich verlassen? Die Vorsicht ganz ihr Aug´ gewandt? Soll das Verderben mich erfassen? ... Weiterlesen ... ...

Jägerlieder | Liederzeit: | 1821


Eia Popeia schlief lieber als du willst mir´s nicht glauben so sieh mir nur zu sieh mir nur zu, wie schläfrig ich bin schlafen, ja schlafen, da steht mir mein Sinn Hab ich mein Kindelein schlafen gelegt hab ich´s mit „Walte Gott“ zugedeckt das walt´ Gott Vater, Sohn, Heiliger Geist der mir mein Kindelein tränket ... Weiterlesen ... ...

Geistliche Lieder | Schlaflieder | Liederzeit: | 1810


Ein Veilchen blüht im Tale Erwacht am Morgenstrahle So duftig und so blau Ist keins mehr auf der Au Still guckt es aus dem Moose In seinem goldnen Schoße Blinkt Tau so hell und rein Wie flüß’ger Edelstein Willst hier so ungesehen in kaltem Moos vergehen? Komm mit in mild’res Tal In schön’rer Sonne Strahl ... Weiterlesen ... ...

Liebeslieder | Liederzeit: | 1817


Eine fromme Magd von gutem Stand, Geht ihrer Frauen fein zur Hand, Hält Schüssel, Tisch und Teller weiß, Zu ihrem und der Frauen Preis Sie trägt und bringt kein neue Mähr, Geht still in ihrer Arbeit her, Ist treu und eines keuschen Muts Und tut den Kindern alles Guts Sie ist auch munter, hurtig, frisch ... Weiterlesen ... ...

Arbeitslieder-Handwerkerlieder | Liederzeit: | 1608


Einsam bin ich nicht alleine denn es schwebt ja süss und mild um mich herum im Mondenscheine dein geliebtes, teures Bild. Was ich denke, was ich treibe zwischen Freude Lust und Schmerz, wo ich wandle, wo ich bleibe ewig nur bei dir mein Herz! Unerreichbar wie die Sterne wonneblickend wie ihr Glanz, bist du nah‘, ... Weiterlesen ... ...

Liebeslieder | Liederzeit: | 1821


Einsam einsam nein das bin ich nicht Denn die Geister meiner Lieben die in ferner Heimat blieben sie umschweben mich Einsam einsam nein das bin ich nicht Glücklich Glücklich nein das bin ich nicht Denn bei stillgeweinten Tränen Fühl ich stets ein heimlich Sehnen nach der Heimat hin Glücklich Glücklich nein das bin ich nicht ... Weiterlesen ... ...

Abschiedslieder | Auswandererlieder | Liederzeit: | 1814


Es murmeln die Wellen, es säuselt der Wind sie schaukeln im Spiele den Nachen geschwind. Wir schreiten hinunter das Ufer entlang und singen am Ruder den Morgengesang. Der Himmel ist heiter, das Wasser ist hell es springen die Lämmer am rauschenden Quell. Wir hören die Vögel im sonnigen Grün wo duftend die Blumen zu Tausenden ... Weiterlesen ... ...

Lieder von Alt und jung | Liederzeit: | 1876