Auswandererlieder

120 Lieder deutscher Auswanderer – Auswandererlieder – Lieder der Migration, Flüchtlingslieder,  Emigrantenlieder – Lieder der sechs Millionen deutschen Amerika-Auswamderer im 19. Jahrhundert und danach.


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Die Noten zu "Ich verkauf mein Gut und Häuslein (1918)":

Ich verkauf mein Gut und Häuslein (1918)

Ach ach ach und ach (Abschied Wien)

Ach ach ach und ach es ist ein schwere Buß wenn wenn wenn und wenn wenn ich von Wien weg muß doch fällt mir dieser Trost noch ein ich kann nicht allzeit in Wien sein ich will mein Glück probieren marschieren Jetzt jetzt jetzt und jetzt jetzt nimm ich mir schon vor hinaus hinaus hinaus hinaus hinaus zum Kärnthnertor dieweil ich bin

Liederzeit: | 1843


Ach aus allen Ländern strömet

Ach, aus allen Ländern strömet nach Amerika neues Volk! Weil sie Noth und Armut kränket geht es ihnen auch nicht wohl. Denn die Theuerung treibt den Armen hier aus seinem Vaterland; ach, es ist ja zum Erbarmen alles flieht zum Meeresstrand Wie viele Mütter sieht man weinen wenn man hin nach Havre kommt denen keine Sonn mehr scheinet aus dem

Liederzeit: , | 1848


Ach aus dieses Tales Gründen (Sehnsucht)

Ach, aus dieses Tales Gründen, Die der kalte Nebel drückt Könnt ich doch den Ausgang finden Ach, wie fühlt ich mich beglückt Dort erblick ich schöne Hügel Ewig jung und ewig grün Hätt ich schwingen, hätt ich Flügel Nach den Hügeln zög ich hin Harmonien hör ich klingen Töne süßer Himmelsruh Und die leichten Winde bringen Mir der Düfte Balsam

Liederzeit: | 1803


Ach merket auf (Susanna Cox, Ein Trauerlied)

Ein Trauerlied , enthaltend die Geschichte der Susanna Cox, welche in Reading wegen Ermordung ihres Kindes hingerichtet wurde. Ach merket auf, ihr Menschen all, nun wird´s euch vorgesagt von einem sehr betrübten Fall, von einer armen Magd Sie hatte lang in Oley gedient, wohl bei dem Jacob Gehr: Ihr Name war Susanna Cox, wie ich ihn hab´ gehört Sie hatte

Liederzeit: | 2004


Ach wie viele schöne Sachen hört man aus Amerika

Ach wie viele schöne Sachen hört man aus Amerika. Dorthin wollen wir uns machen, das schönste Leben hat man da. In Deutschland herrscht so große Not, hier hat man kaum ein Stückchen Brot; Vollauf zu leben hat man da im schönen Land Amerika. Bei uns ist’s manchmal zum Erfrier’n und man kann kaum die Finger rühr’n; Und dort ist es

Liederzeit: | 1830


Ade du teures Vaterland (Auswanderer)

Ade, du theures Vaterland, Es winkt zum Abschied unsere Hand; Zwar trübet sich nun unser Blick, Doch lächelt uns der Zukunft Glück; Im Vaterland nur Angst und Noth, Typhus, Jammer, Hungerstod; Drum suchen neue Heimat wir Amerika, bei dir, bei dir … Drum treten wir die Reise an Voll Muth, und das ist wohlgetan; Besteigen kühn das stolze Schiff Und

Liederzeit: | 1879


Ade ihr Brüder mein

Ade, ihr Brüder mein Ich kann nicht mehr bei euch sein Die Gesellschaft muß ich meiden Ich muß aus meiner Heimat scheiden Und das tut weh Wollt ihr mich noch einmal sehn Steiget auf des Berges Höhn Schaut herab ins tiefe Tal Da seht ihr mich zum letzten mal Und das tut weh Nun ade, ihr lieben Kameraden Gehet noch

Liederzeit: | 1914


Auf auf ihr Brüder und seid stark (Das Kaplied)

Auf, auf! ihr Brüder und seid stark der Abschiedstag ist da! Schwer liegt er auf der Seele, schwer Wir sollen über Land und Meer ins heiße Afrika Ein dichter Kreis von Lieben steht, ihr Brüder, um uns her: Uns knüpft so manches theure Band An unser deutsches Vaterland, Drum fällt der Abschied schwer. Dem bieten graue Eltern noch Zum letzten

Liederzeit: | | 1787


Auf ihr Brüder laßt uns wallen (Auswanderer nach Amerika)

Auf ihr Brüder lasst uns wallen fröhlich nach Amerika! Unsre Schwestern sind schon drüben in Philadelphia. Seht, das Schiff ist schön gerüstet und der Schiffer steht schon da, daß wir können übersegeln, nach Philadelphia. Wem’s gefällt nach sei’m Verlangen, der nehme sich ein schwarzbrauns Mädchen, drück sie fest in seine Arme, bis der Tod sie trennt. Heut zum letzten mal,

Liederzeit: | | 1885


Auf ihr Reichen auf ihr Armen auf und nach Amerika

Auf, ihr Reichen, auf, ihr Armen auf und nach Amerika Hier ist´s nicht mehr auszuhalten hört´s doch alle, fern und nah Hier ist Armut, Not und Schmerzen dort ist auch das Leiden süß Liebe glüht aus allen Herzen wie einst dort im Paradies Für den Landmann, welche Freude wachset dort die Fülle Brot mähen braucht er kein Getreide dennoch keine

Liederzeit: | , | 1900



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