Komponist: Mendelssohn-Bartholdy (Felix)


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Leise zieht durch mein Gemüt

Leise zieht durch mein Gemüt liebliches Geläute Klinge, kleines Frühlingslied Kling hinaus ins Weite Kling hinaus bis an das Haus, Wo die Veilchen sprießen! Wenn du eine Rose schaust, Sag, ich laß sie grüßen. Sprich zum Vöglein, das da singt auf dem schwanken Zweige, und das Bächlein, das da klingt dass mir keines schweige! Schalle, Leid, wo’s grünt und blüht

Frühlingslieder | | , | 1830


Maiglöckchen läutet in dem Tal

Maiglöckchen läutet in dem Tal das klingt so hell und fein: So kommt zum Reigen allzumal ihr lieben Blümelein Die Blümchen blau und gelb und weiß Die kommen all herbei Vergißmeinnicht und Ehrenpreis Zeitlos und Akelei Maiglöckchen spielt zum Tanz im Nu Und alle tanzen dann Der Mond steht ihnen freundlich zu Hat seine Freude dann Den Junker Reif verdroß

Frühlingslieder | Liederzeit: | | 1847


Nun zu guter Letzt geben wir dir jetzt

Nun zu guter Letztgeben wir dir jetztauf die Wandrung das Geleite.Wandre mutig fortund an jedem Ortsei dir Glück und Heil zur Seite!Wandern müssen wir auf Erden:unter Freuden und Beschwerdengeht hinab, hinaufunser Lebenslauf,das ist unser Los auf Erden Bruder, nun ade!Scheiden tut zwar wehScheiden ist ein bittres Leiden.Wer es gut gemeintbleibt mit uns vereintso, als gäb’ es gar kein Scheiden.Dieser Trost

Abschiedslieder | | 2006


O säh ich auf der Heide dort

O, säh ich auf der Heide dort im Sturme dich mit meinem Mantel vor dem Sturm beschützt ich dich! und kommt mit seinem Sturme je dir Unglück nah dann wär dies Herz dein Zufluchtsort gern teilt ich´s ja! O, wär ich in der Wüste die so braun und dürr zum Paradiese würde sie wärst du bei mir! Und wär ein König

Liebeslieder | Liederzeit: | 1900


O Täler weit o Höhen

O Täler weit, o Höhen, O schöner, grüner Wald, Du meiner Lust und Wehen Andächt´ger Aufenthalt. Da draußen, stets betrogen, Saust die geschäft´ge Welt; Schlag noch einmal die Bogen, Um mich, du grünes Zelt. Wenn es beginnt zu tagen, Die Erde dampft und blinkt, Die Vögel lustig schlagen, Daß dir dein Herz erklingt: Da mag vergehn, verwehen Das trübe Erdenleid,

Heimatlieder | Liederzeit: | | 1843


Ringsum erschallt in Wald und Flur (Sonntagslied)

Ringsum erschallt in Wald und Flur viel fernes Glockenklingen Die Winde wehen heimlich nur und leis die Vöglein singen und Orgelklang und Chorgesang erbaulich zieht das Tal entlang Wie bin ich so allein im Haus In weiten, stillen Räumen Zum Feste zogen alle aus Hier kann ich heimlich träumen Dort jauchzen sie in Lust und Schmerz Und mir wird weich

Liebeskummer | Liederzeit: | | 1847


Singe wem Gesang gegeben

Singe, wem Gesang gegeben in dem deutschen Dichterwald Das ist Freude, das ist Leben wenn´s von allen Zweigen schallt Nicht an wenig stolze Namen ist die Liederkunst gebannt ausgestreuet ist der Samen über alles deutsche Land Deines vollen Herzens Triebe gib sie keck im Klange frei Säuselnd wandle deine Liebe Donnernd uns dein Zorn vorbeil Singst du nicht dein ganzes Leben Sing’ doch

Lob der Musik | Liederzeit: , | 1813


Was uns eint als deutsche Brüder (Lied an die Deutschen in Lyon)

Was uns eint als deutsche Brüderwo die stolze Rhone fließtdas sind unsrer Heimat Liederund die Lust am deutschen GeistLaßt sie rauschen, laßt sie schwebenwie´s ihr kühner Flug vermagdaß die Lüfte Welschlands bebenunterm deutschen FlügelschlagLaß mich deine Hand ergreifenBruderherz auf du und dumit denselben Liedern schweifenwir derselben Heimat zu Wie im klaren Liederschallewir des Einklangs Wunder sehnlaßt uns einer stehn für

Deutschlandlieder | | | 2009


Was wär ich ohne Lieder

Was wär ich ohne Lieder ach, ein verwaistes Kind ein Herz, doch ohne Liebe ein Auge und doch blind Ein Frühling ohne Blüte ein Garten ohne Ros´ ein Wald und doch kein Rauschen ein Meer, das perlenlos Des Herzens dunkles Walten ertönt mir wie ein Lied und Tal und Höh und Himmel mir Sangesblumen zieht und auch aus trübem Scheiden

Geistliche Lieder | Lob der Musik | Liederzeit: | 1847


Wenn sich zwei Herzen scheiden (Fahr wohl)

Wenn sich zwei Herzen scheiden die sich dereinst geliebt, das ist ein grosses Leiden wie´s grösseres nimmer gibt Es klingt das Lied so traurig gar: Fahr wohl auf immerdar! Fahr wohl auf immerdar! Als ich zuerst empfunden dass Liebe brechen mag, mir war’s, als wär’ verschwunden die Sonn’ am hellen Tag. Mir klang’s im Ohre wunderbar: Fahr wohl auf immerdar!

Abschiedslieder | Liebeskummer | Liederzeit: | | 1890




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