Komponist: Kreutzer (Konradin)

Conradin Kreutzer, von dem eine ganze Reihe an Melodien volkstümlich wurden, gilt als typischer Vertreter der Frühromantik und des musikalischen Biedermeier. Er wurde am 22. November 1780 in Meßkirch geboren und starb am 14. Dezember 1849 in Riga.


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Ach wenn ich nur kein Mädchen wär

Ach, wenn ich nur kein Mädchen wär Das ist doch recht fatal So ging ich gleich zum Militär Und würde General O ich wär gar ein tapfrer Mann Bedeckte mich mit Ruhm Doch ging die Kanonade an So machte ich rechtsum Nur wo ich schöne Augen säh Da schöß ich gleich drauf hin Dann trieb ich vorwärts die Armee Mit

Frauenlieder | Liederzeit: | | 1828


Blitzende Speere jubelnde Chöre

Blitzende Speere jubelnde Chöre Männer im Stahlglanz Mädchen im Wahlkranz Kampfeslust und purpurnes Blut Jugendglut und brausender Mut Wenn uns im Kriegstakt Ahnung des Siegs packt wenn uns der Tanz glückt hell uns der Kranz schmückt! Vaterland o Dir nur allein Setzen Blut und Leben wir ein Vaterland, Vaterland, dir allein Text: H. Stieglitz – Musik: Konradin Kreutzer , 1834 (1780-1840) in:

Soldatenlieder | Liederzeit: | 1900


Da streiten sich die Leut herum (Hobellied)

Da streiten sich die Leut herum oft um den Wert des Glücks Der eine heißt den andern dumm am End weiß keiner nix Da ist der allerarmste Mann dem andern viel zu reich das Schicksal setzt den Hobel an und hobelt alles gleich Die Jugend will stets mit Gewalt in allem glücklich sein doch wird man nur ein wenig alt

Arbeitslieder-Handwerkerlieder | Weisheit | Liederzeit: , | 1834


Das ist der Tag des Herrn

Das ist der Tag des Herrn Ich bin allein auf weiter Flur Noch eine Morgenglocke nur nun Stille nah und fern Anbetend knie ich hier O süßes Graun, geheimes Wehn als knieten viele ungesehn und beteten mit mir Der Himmel nah und fern, Er ist so klar und feierlich so ganz als wollt´ er öffen sich Das ist der Tag

Geistliche Lieder | Liederzeit: | 1880


Das ist der Tag des Herrn (Trauung)

Das ist der Tag des Herrn Das ist der Tag des Herrn Wir flehn zu dir am Traualtar Er halte segne dieses Paar Wir flehn zu dir am Traualtar Er halte segne dieses Paar schütze dieses Paar Nun Stille nah, nun Stille nah und fern Anbetend knie ich hier O süßes Graun geheimes Wehn als knieten viele ungesehn und beteten

Geistliche Lieder | Hochzeitslieder | Liederzeit: | 1820


Dir möcht ich diese Lieder weihen

Dir möcht ich diese Lieder weihen Geliebtes deutsches Vaterland Denn dir, dem neuerstandnen, freien Ist all mein Sinnen zugewandt Doch Heldenblut ist dir geflossen Dir sank der Jugend schönste Zier: Nach solchen Opfern, heilig großen Was gälten diese Lieder dir? Text: Ludwig Uhland – (1814) Musik: Konradin Kreutzer – u.a. in: Allgemeines Deutsches Kommersbuch () — Deutsches Armee Liederbuch —

Deutschlandlieder | Liederzeit: , | 1814


Droben stehet die Kapelle

Droben stehet die Kapelle schauet still ins Tal hinab Drunten singt bei Wies und Quelle froh und hell der Hirtenknab Traurig tönt das Glöcklein nieder schauerlich der Leichenchor Stille sind die frohen Lieder und der Knabe lauscht empor. Droben bringt man sie zu Grabe, die sich freuten in dem Tal. Hirtenknabe, Hirtenknabe, dir auch singt man dort einmal Text: Ludwig

Trauerlieder | Liederzeit: | 1805


Ei was braucht man um glücklich zu sein (Fest der Handwerker)

Ei was braucht man um glücklich zu sein das wird ja den Hals noch nich kosten wir mieten uns in en Stübeken ein da setzen wir en paar Stühleken rein en Stübken en Stuhl Mehr braucht man nich um glücklich zu sein und das wird den Hals ja nich kosten En Tischken wird denn noch nötig wohl sein in nen

Arbeitslieder-Handwerkerlieder | Liederzeit: | 1829


Es lebe was auf Erden (Freiheit)

Es lebe, was auf Erden nach Freiheit strebt und wirbt von Freiheit singt und saget, für Freiheit lebt und stirbt Die Welt mit ihren Freuden ist ohne Freiheit nichts die Freiheit ist die Quelle der Tugend und des Lichts Es lebe, was auf Erden … Fluch sing ich allen Zwingherrn, Fluch aller Dienstbarkeit Die Freiheit ist  Mein Leben und bleibt

Freiheitslieder | Liederzeit: | 1843


Es lebe was auf Erden stolziert in grüner Tracht

Es lebe, was auf Erden stolziert in grüner Tracht, die Wälder und die Felder, die Jäger und die Jagd. Wie lustig ist´s im Grünen wenn´s helle Jagdhorn schallt, wenn Hirsch und Rehe springen wenn´s blitzt und dampft und knallt! Es lebe, was auf Erden stolziert in grüner Tracht, die Wälder und die Felder, die Jäger und die Jagd. Im Wald

Jägerlieder | Liederzeit: | | 1822




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