Das ist der Tag des Herrn
Ich bin allein auf weiter Flur
Noch eine Morgenglocke nur
nun Stille nah und fern

Anbetend knie ich hier
O süßes Graun, geheimes Wehn
als knieten viele ungesehn
und beteten mit mir

Der Himmel nah und fern,
Er ist so klar und feierlich
so ganz als wollt´ er öffen sich
Das ist der Tag des Herrn

Text: Ludwig Uhland (1805)
Musik: Konradin Kreutzer ()

"Das ist der Tag des Herrn" in diesen Liederbüchern

in: Volkstümliche Lieder der Deutschen (1895) — Liederbuch Postverband (1898) — Albvereins-Liederbuch (1905) — Liederbuch des jungdeutschen Ordens (1921) — Alpenrose (1924) — Weltkriegs-Liedersammlung (1926)

.