Bremer Stadtmusikanten

Vögel singen Blumen blühen

Frühlingslieder | Wanderlieder | , | | 1874 |

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Vögel singen, Blumen blühen
grün ist wieder Wald und Feld
O so laßt uns zieh´n und wandern
von dem einen Ort zum andern
in die weite grüne Welt

Wie im Bauer sitzt der Vogel
saßen wir noch jüngst zu Haus
Aufgetan ist jetzt der Bauer
hin ist Winter, Kält´ und Trauer
und wir fliegen wieder aus

Freude lebt auf allen Wegen,
um uns, mit uns, überall
Freude säuselt aus den Lüften,
hauchet aus den Blumendüften,
tönt im Sang der Nachtigall

Nun so laßt uns zieh´n und wandern
durch den neuen Sonnenschein
Durch die lichten Au´n und Felder
durch die dunkelgrünen Wälder
In die neue Welt hinein
Text: Hoffmann von Fallersleben
Musik: auf „Heute scheid ich morgen wand´r ich“ bzw.  „In die Ferne möcht ich ziehen“ . Dieses Lied war in Preußen vor dem ersten Weltkrieg für den Unterricht in der ersten Klasse vorgeschrieben (Zentralblatt der preußischen Regierung von 1912)
in Liederbuch des Handwerker-Vereins zu Potsdam (1859) — Deutscher Sang (1903) — Was die deutschen Kinder singen (1914) — Lieder für höhere Mädchenschulen (1919) — Wander-Liederbuch (1927) —

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Empfehlung: Liebeslieder-Album

Liebeslieder

Preis der deutschen Schallplattenkritik für das Liebeslieder Album der Grenzgänger! Von Heines „Loreley“ über „Es waren zwei Königskinder“ bis zu einer an Elvis Presleys „Fever“ erinnernden Version von „Wenn alle Brunnen fliessen“. Am Ende dann Schillers „Ode an die Freude“ und ein Hochzeitstanz, der Mendelssohn-Bartholdy und Wagner vereint!. Ein außergewöhnliches Album mit aufwändig gestaltetem, 40-seitigen Booklet mit allen Texten und Hintergründen zu den Liedern.