Liederlexikon: Deutscher Sang

| 1903

Deutscher-Sang (Liederbuch)Deutscher Sang , Liederbuch für die turnende Schuljugend , herausgegeben von der Turnvereinigung Berliner Lehrer . Preis 10 Pf. , Berlin 1903 , Weidmannsche Buchhandlung , SW 12 , Zimmerstrasse 94 . Das vorliegende Exemplar ist das 9. Zehntausend (1906). Im Taschenformat , enthält die Texte von 102 Volksliedern und Volkstümlichen Liedern.

Im Vorwort heisst es:“ Der deutsche Sang will von Alten und Jungen, besonders aber von allen deutschen Knaben und Mädchen gesungen sein — „das ist Freude, das ist Leben, wenn´s von allen Zweigen schallt“. Tugend und Frohsinn, Turn- und Wanderlust, Heinmat- und Vaterlandsliebe soll er im deutschen Volke preisen und strärken. Sein fleissiger Gebrauch in Schule und Haus, bei Spiel und Turnfahrt, wird für die Herausgeber Wunsch , Freude und Lohn sein.

„Die Zahl der Lieder ist von 73 von 102 erhöht worden. Bei der Feststellung der Texte wurden nach Möglichkeit die Werke der betreffenden Dichter und zwar meist die ersten Drucke als Quelle benutzt. Die beigefügten Jahreszahlen geben das Entstehugsjahr des Liedes an. Bei den Liedern „Des Sonntags in der Morgenstund“ , „Es zog aus Berlin ein tapferer Held“, „Mit dem Pfeil dem Bogen“, Schwerin der hat uns kommandiert“, „Was blasen die Trompeten“, „Wohlauf noch getrunken den funkelnden Wein“ , sind mit Rücksicht auf die Singweise Kehrreime hinzugefügt worden. Ein Hinweis auf die Singweise zu sämtlichen Liedern befindet sich am Schlusse des Büchleins. Herrn Bibliothekar Göritz sagen wir für freundliche Unterstützung bei unserer Arbeit herzlichen Dank“ ( Berlin , Ostern 1903 , Die Turnvereinigung Berliner Lehrer , Vorwort zur ersten und zweiten Auflage )




"Deutscher Sang" im Archiv:

Zu Straßburg auf der Schanz (Der Schweizer)

Zu Straßburg auf der Schanz Da ging mein Trauern an Das Alphorn hört´  ich drüben wohl anstimmen Ins Vaterland mußt ich hinüberschwimmen Das ging ja nicht an Ein Stund wohl in der Nacht habens mich gefangen gebracht; Sie führten mich vor des Hauptmanns Haus, Ach Gott, was soll werden daraus, Mit …

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Mit dem Pfeil dem Bogen

Mit dem Pfeil, dem Bogen, Durch Gebirg und Tal, Kommt der Schütz gezogen Früh im Morgenstrahl. Lalala, lalala… Wie im Reich der Lüfte König ist der Weih, So im Reich der Klüfte Herrscht der Schütze frei. Lalala, lalala… Ihm gehört die Weite: Was sein Pfeil erreicht, Das ist seine Beute, …

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Es zog aus Berlin ein tapferer Held (Schill)

Es zog aus Berlin ein tapferer Held , juchhe er führte sechshundert Reiter ins Feld, juchhe sechshundert Reiter mit redlichem Mut die dürsteten all´ nach Franzosenblut juchhe juchhe juchhe O Schill, dein Säbel tut weh Auch zogen mit Reitern und Rossen im Schritt Wohl tausend der tapfersten Schützen mit, Ihr Schützen …

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