Bremer Stadtmusikanten

Schlafe mein Prinzchen schlaf ein

Schlafe, mein Prinzchen, es ruhn
Schäfchen und Vögelchen nun
Garten und Wiese verstummt
auch nicht ein Bienchen mehr summt
Luna mit silbernem Schein
gucket zum Fenster herein.
Schlafe beim silbernem Schein
Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein

Alles im Schlosse schon liegt
alles in Schlummer gewiegt
reget kein Mäuschen sich mehr
Keller und Küche sind leer
nur in der Zofe Gemach
tönet ein schmachtendes Ach
Was für ein Ach mag dies sein?
Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein

Wer ist beglückter als Du?
Nichts als Vergnügen und Ruh
Spielwerk und Zucker vollauf
und noch Karossen im Lauf
Alles besorgt und bereit,
daß nur mein Prinzchen nicht schreit
Was wird das künftig noch sein?
Schlafe mein Prinzchen, schlaf ein.
Schlaf ein, schlaf ein.
Text: Friedrich Wilhelm Gotter – 1795 (1746 – 1797)
Melodie: Bernhard Fliess ( Fließ )(1770 – 1851)
Aus dem Schauspiel „Esther“ – Lied der Fatme – die beliebte , unter Mozarts Namen gehende Melodie, ist von Fließ .
in Als der Großvater die Großmutter nahm (1885) —

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Liederthema: Schlaflieder
Liederzeit: (1793)
Schlagwort: |

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Dunkel wars der Mond schien helle

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