Volkslieder für Heim und Wanderung von A - Z

44 Lieder - Volkslieder für Heim und Wanderung

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Die Noten zu "Da droben auf jenem Berge (1914)":

Da droben auf jenem Berge (1914)

Da droben auf jenem Berge (1914)

Da droben auf jenem Berge da steht ein hohes Haus da schauen wohl alle Frühmorgen drei schöne Jungfrauen heraus Da unten in jenem Tale da treibt das Wasser ein Rad das treibet nichts als Liebe vom Abend bis wieder an denTag Das Rad das ist gebrochen die Liebe die hat ein End und wenn zwei Liebende scheiden sie reichen einander die Händ´ Und soll ich einstmals scheiden wo

Liebeskummer | | | 1914


Da droben auf jenem Berge (Goethe, 1801)

Da droben auf jenem Berge da steh ich tausendmal an meinem Stabe gebogen und schaue hinab in das Tal Dann folg ich der weidenden Herde mein Hündchen bewahret mir sie Ich bin herunter gekommen und weiß doch selber nicht wie Da stehet von schönen Blumen die ganze Wiese so voll Ich breche sie, ohne zu wissen wem ich sie geben

Liebeskummer | Liederzeit: | | 1801


Das Lieben bringt groß Freud

Das Lieben bringt gross Freud das wissen alle Leut. Weiß mir ein schönes Schätzelein mit zwei schwarzbraunen Äugelein, das mir, das mir, das mir mein Herz erfreut. das mir, das mir, das mir mein Herz erfreut. Sie hat schwarzbraune Haar dazu zwei Äuglein klar Ihr sanfter Blick, ihr Zuckermund hat mir mein Herz im Leib verwundt hat mir mein Herz

Liebeslieder | Liederzeit: | 1825


Das Meer erglänzte weithinaus

Das Meer erglänzte weithinaus im letzten Abendscheine, wir sassen am einsamen Fischerhaus wir sassen stumm und alleine. Der Nebel stieg, das Wassser schwoll die Möwen flogen hin und wieder; Aus deinen Augen liebevoll fielen die Thränen hernieder. Ich sah sie fallen auf deine Hand und bis aufs Knie gesunken; ich hab von deiner weissen Hand die Träne fortgetrunken. Seit jener

Liebeskummer | Liederzeit: | 1828


Dort in den Weiden steht ein Haus

Dort in den Weiden steht ein Haus da schaut die Maid zum Fenster ´naus Sie schaut stromauf, sie schaut stromab ist noch nicht da mein Herzensknab´ Der schönste Bursch am ganzen Rhein den nenn´ ich mein, den nenn´ich mein Des Morgens fährt er auf dem Fluß und singt herüber seinen Gruß des Abends, wenn´s Glühwürmchen fliegt sein Nachen an das

Liebeslieder | Liederzeit: | | 1842


Drei Laub auf einer Linden

Drei Laub auf einer Linden Blühen also wohl, ja wohl! Sie tät viel tausend Sprünge Ihr Herz war freudenvoll Ich gönn´s dem Maidlein wohl! Sie hat ein´ roten Munde Und zwei Äuglein klar, ja klar Auch ein´ schneeweißen Leibe Dazu goldfarbnes Haar Das zieret sie fürwahr Das Maidlein, das ich meine Das ist hübsch und fein, ja fein Wenn ich

Liebeslieder | Liederzeit: | 1540


Drei Lilien drei Lilien

Drei Lilien, drei Lilien die pflanzt´ich auf mein Grab Da kam ein stolzer Reiter und brach sie ab. Mit Juvi valle ralle ralle ralle ra da kam ein stolzer Reiter und brach sie ab Ach Reitersmann, ach Reitersmann laß doch die Lilien stehn Die soll ja mein Feinsliebchen noch einmal sehn Juvi valle ralle ralle ralle ra die soll ja

Trauerlieder | Liederzeit: | 1830


Durchs Wiesetal gang i jetzt na

Durchs Wiesetal gang i jetzt na brech lauter Batenke dorna Batenke muß ich breche schöns Sträußle drauß mache aus lauter Batenken und Klee i han ja koi Schätzele meh Und wenn i koi Schätzle mehr hab warum liegts dann net in seim Grab Trät zum Grab ja mit Klage schöns Sträußlein trage aus welke Batenken und Klee i han ja

Liebeskummer | Liederzeit: | 1830


Ein Schäfermädchen weidete (Kuckuck kuckuck)

Ein Schäfermädchen weidete zwei Lämmchen an der Hand auf einer Flur, wo fetter Klee und Gänseblümchen stand. Da hörte sie wohl in dem Hain den Vogel Kuckuck lustig schrein: Kuckuck, kuckuck kuckuck, kuckuck, kuckuck. Sie setzte sich ins weiche Gras und sprach gedankenvoll: Ich will doch einmal sehn zum Spass, wie lang ich leben soll! Wohl bis zu hundert zählte sie,

Liebeslieder | Schäferlieder | Liederzeit: | 1800


Es fiel ein Reif in der Frühlingsnacht

Es fiel ein Reif in der Frühlingsnacht. Er fiel auf die zarten Blaublümelein; sie sind verwelket, verdorret. Ein Knabe hatte ein Mädchen lieb. Sie flohen beide von Hause fort, es wußten nicht Vater noch Mutter. Sie sind gewandert wohl hin und her Sie hatten nirgends Glück noch Stern, sie sind verdorben, gestorben Auf ihrem Grab Blaublümlein blühn, Umschlingen sich zart

Liebeskummer | Trauerlieder | Liederzeit: | | 2004