Moritaten und Drehorgellieder von A - Z

44 Lieder - Moritaten und Drehorgellieder

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Als Gretchen einst zu Markte ging (Listige Schäferin)

Als Gretchen einst zu Markte ging Begegnete das gute Ding Dem gnäd’gen Junker, welcher eben Zur Jagd sich in das Feld begeben Der Junker, der sie artig fand Drückt zärtlich ihr die schöne Hand, Und streichelt ihr die vollen Wangen Und spricht von Liebe und Verlangen Was soll sie tun? Sie war allein Was nützt es ihr, um Hilfe schrein?

Frauenlieder | Jäger und Mädchen | Liederzeit: | 1771


An einem Bach in einem tiefen Tale (Räuberbraut II)

An einem Bach, in einem tiefen Tale da saß ein Mädchen an einem Wasserfalle sie war so schön, so schön wie Milch und Blut von Herzen war sie einem Räuber gut Du armes Mägdelein, mich dauert deine Seele weil ich muss fort in meine Räuberhöhle wo wir dereinst so glücklich wollten sein es muss jedoch, es muss geschieden sein Nimm

Raub-Mord-Totschlag | Liederzeit: | 1890


Beschattet von der Pappelweide (Am Bach)

Beschattet von der Pappelweide, Am grünbeschilften Sumpf Saß Hedewig im roten Kleide Und strickt’ an einem Strumpf Sie strickt und sang mit süßem Ton Ein Lied — ich weiß nicht mehr, wovon Da ging ich an den Bach zu fischen Mit meiner Angel hin Und hörte hinter Erlenbüschen Die schöne Nachbarin. Ich ließ die Angel an dem Bach Und ging

Liebeslieder | Liederzeit: | 1800


Der süße Wilhelm saß auf grüner Au

Der süße Wilhelm saß auf grüner Au Und seine Braut Lenor’ auf seinem Schoß Da wand sie sich aus seinen Armen los: Sieh hier, sieh dort den kalten Abendtau! Nimm hin den Abschiedskuß mein Trauter! Ich muß gehn. Leb wohl, du süßer Wilhelm, leb wohl, auf Wiedersehn Und als sie früh an ihrem Fenster stand Da hörte sie die helle Dorfschalmei

Küchenlieder | Lieder vom Tod | Liederzeit: | 1817


Die Lampe brennt so trübe (Das einsame Mädchen)

Die Lampe brennt so trübe Es mangelt ihr ans Fett Der Jüngling, den ich liebe Der liegt schon längst ins Bett In unsrer Liebeslaube Saßen wir Hand in Hand. Er nannt mir seine Taube, So hat er mir genannt Doch hätten meine Augen Ihn besser nie gesehn So könnt, ich froh und heiter An ihm vorüber gehn Ach, hätten meine

Frauenlieder | Liebeskummer | Liederzeit: | 1900


Dort wo die klaren Bächlein rinnen (Schäferin)

Dort wo die klaren Bächlein rinnen Sah ich von fern ein Hüttchen stehn. Dort wohnt von allen Schäferinnen Die schönste, die ich je gesehn. Und böte man mir Gold und Kronen So dächt’ ich doch in meinem Sinn: Im Hüttchen wollt’ ich lieber wohnen Bei ihr, der schönen Schäferin. Treibt sie in frühem Morgenschimmer Die zarten Lämmlein in den Hain

Liebeslieder | Liederzeit: | 1813


Ein Mädchen wollte Wasser holn

Ein Mädchen wollte Wasser hol’n Von einem kühlen Brunnen, La, la, la! La, la, la! Von einem kühlen Brunnen. Ein reicher Herr gegangen kam Und sprach: »Du bist die Meine!« La, la, la! La, la, la! Und sprach: »Du bist die Meine!« »Ach nein, mein Herr, das kann ich nicht Muß erst die Eltern fragen.« La, la, la! La, la,

Erotische Lieder | Liederzeit: | | 1900


Eine Jungfrau ward erzogen (Isabell)

Eine Jungfrau ward erzogen, Hieß mit Namen Isabell Und sie schoß mit Pfeil und Bogen Akkurat wie Wilhelm Tell Sie war stolz und sie war spröde. Sie war kalt bei Lieb und Scherz. Darum ging im Land die Rede, Daß sie hätt’ ein steinern Herz. War ein Held in dem Gebirge Mit dem Namen Eduard. War ein Ritter voller Würde,

Frauenlieder | Moritaten | | | 1779


Es zeigt die Träne in des Menschen Auge (Lob der Träne)

Es zeigt die Träne in des Menschen Auge Uns treu den Spiegel seines Innern an Sie gibt den Ton aus jedes Menschen Munde In klarer Harmonie der Seele an Oft zeigt sie sich im Schmerz, oft in der Freude Schon bei den Kindern kann man’s deutlich sehn Wie mancher Mann weint eine bittre Träne Muß er zum Kampfe von den

Moritaten | Liederzeit: | 1830


Heinrich hör den Schottschen klingen (Hamburger Tanzbodenlied)

»Heinrich, hör den Schottschen klingen Lustig laat uns danzen, springen Kumm doch her, mien söte Jung Danz eenmal mit mi herum Kumm, mien söte Heinerich Sei doch nich so gnadderich Tu dat doch, mien Heinerich.« »Anna, nee, ick mag dat nick.« »Hör den schöönen Schottschen speelen Laat di doch so lang nich quälen Tu mir de Gefälligkeit Ich maak di

Mundart, Niederdeutsch und Dialekte | Tanzlieder | Liederzeit: | 1895