Moritaten und Drehorgellieder von A - Z

44 Lieder - Moritaten und Drehorgellieder

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Die Noten zu "Mariechen saß weinend im Garten":

Mariechen saß weinend im Garten

Mariechen saß weinend im Garten

Mariechen saß weinend im Garten Im Grase lag schlummernd ihr Kind In ihren blonden Locken Spielt leise der Abendwind Sie saß so still und träumend So einsam und so bleich Dunkle Wolken zogen vorüber Und Wellen schlug der Teich. Der Geier steigt über die Berge Die Möve zieht stolz einher Es weht ein Wind von ferne Schon fallen die Tropfen

Küchenlieder | Lieder über uneheliche Kinder | Moritaten | Liederzeit: | 1832


Mit schwachen Armen bleichen Wangen (Das Bergmannskind)

Mit schwachen Armen, bleichen Wangen ein Kindlein steht vorm Bergmannshaus da tritt, das Herz voll heißem Bangen sein Mütterlein zu ihm hinaus Die Locken streichelt sie dem Kinde das fröhlich spricht im Abendschein: Ach, Mütterl horch, die Glocken läuten jetzt kehrt der Vater wieder heim Ach, Mütterl horch, die Glocken läuten jetzt kehrt der Vater wieder heim Jedoch des Schicksals

Bergmannslieder | Lieder vom Tod | Liederzeit: | | 1850


Müde kehrt ein Wandersmann zurück

Müde kehrt ein Wandersmann zurück Nach der Heimat seiner Liebe Glück. Doch bevor er tritt in Liebchens Haus, Kauft er für sie den schönsten Blumenstrauß. Und die Gärtnerin so hold und bleich, Zeiget ihm ihr ganzes Blumenreich. Doch bei jeder Rose, die sie bricht, Rollt eine Träne ihr vom Angesicht. Warum weinst du, holde Gärtnersfrau? Weinst du um die Veilchen

Küchenlieder | Liebeslieder | Liederzeit: | 1857


Mutter ach Mutter es hungert mich

Mutter, ach Mutter es hungert mich Gib mir Brot sonst sterbe ich Warte nur, mein liebes Kind Morgen wollen wir säen geschwind Und als das Korn gesäet war rief das Kind noch immerdar Mutter, ach Mutter es hungert mich! Gib mir Brot sonst sterbe ich Warte nur, mein liebes Kind Morgen wollen wir ernten geschwind Und als das Korn geerntet

Kinderlieder | Lieder von Arm und Reich | Liederzeit: | , | 1856


Nur noch einmal in meinem ganzen Leben (Elternliebe)

Nur noch einmal in meinem ganzen Leben möcht ich meine Eltern wiedersehn Was würd ich nicht dafür alles geben O könnte dies noch einmal geschehn Ich würde sie sodann mit holden Blicken und mit wahrhaft kindlichem Vertraun Sie fest an meinen heißen Busen drücken Und wonnevoll wohl in ihr Antlitz schaun Doch das Schicksal hat sie mir entrissen Die einst mein Freud´, mein

Lieder von Alt und jung | Moritaten | Trauerlieder | Liederzeit: | 1876


O hört auf mich noch jungen Mann (Abschied im Kerker)

O hört auf mich noch jungen Mann! Seht, was aus mir geworden! Nehmt, Menschen, dieses Denkmal an Und hütet euch vor Morden. Vor allen Dingen fürchtet Gott Und folget den Gesetzen! Besonders dem, wo er verbot Den Menschen zu verletzen Ach, Freunde! hätt’ ich dies getan So wär’ ich frei von Ketten Jetzt höret mein Vergehen an. Kein Weinen kann

Gefangenenlieder | Moritaten | Raub-Mord-Totschlag | Liederzeit: | 1786


Raritäte sein ßu sehn schöne Raritäte!

Raritäte sein ßu sehn, schöne Raritäte! Hab sie allen Leut gezeigt in die gruße Städte! Offizier und Musketier, Jungfräulein und Kavalier, Lauter schöne Leute! Raritäte sein ßu sehn, allzu rare Saken: Wie die Leut auf Köpfe gehn und sick lustick machen. Krumm und lahm und groß und klein, Schöngeputzte Männerlein. Präcktick anßuschaue! Eine gruße Danßeplatz mit viel Musikante jeder da

Moritaten | Liederzeit: | 1790


Sohn hier hast du Rippenspeer

Sohn, hier hast du Rippespeer Eß ihn uf – ick mag nich mehr Nimm dich ooch den Sauerkohl Ich will ruhn, mich is nich wohl Det Jerichte, fett und rar Eß ick schonst seit dreißig Jahr Heite wieder, schön und frisch bracht es Mutter uf den Disch Hätte jeder so´n Jericht Würd er keen Rebeller nicht Sondern wäre jederzeit Unterdahn

Essen und Trinken | Politische Lieder | Liederzeit: , | , | 1857


Sollte einem das Herz nicht bluten (Rabenmutter)

Sollte ein’m das Herz nicht bluten Wenn man höret die Geschicht Wie in Hamburg eine Mutter Ihrem Kind das Urteil spricht Einst hatt’ sie ein Kind geboren Das jetzt sieben Jahr’ alt war Als den Mann sie hat verloren Und nun eine Witwe war Jetzt wollt’ sie ein andrer haben, Doch er sprach: »Wenn ‘s Kind nicht wär’!« Und sie

Moritaten | Raub-Mord-Totschlag | Liederzeit: | | 1850


Was schleicht dort im nächtlichen Walde (Wilddieb)

Was schleicht dort im nächtlichen Walde so einsam wildernd umher? Hält in seiner Rechten, so krampfhaft und fest sein Gewehr ? Da tritt aus dem nahen Gebüsche ein stolzer Hirsch hervor, er wittert nach allen Seiten hebt stolz sein Geweih empor. Halt Schurke die Büchse herunter! So tönt es von drüben her, dich Wilddieb, dich such ich schon lange, von

Edelweisspiraten | Jägerlieder | Raub-Mord-Totschlag | Liederzeit: | , , | 1900