Liedergeschichte: Stenka Rasin

Zur Geschichte von "Stenka Rasin": Parodien, Versionen und Variationen.

In den Wellen hinter Inseln Ziehen Kähne malerisch Fangen leise aufzuwachen Bang ist jedes Angesicht Stenka Rasin vorn als erster Selig in der Trunkenheit Hält im Arme die Prinzessin Die er eben erst befreit Plötzlich tönt ein dumpf Gemurre: »Er verrät uns um ein Weib. All der Seinen Glück vergißt er Um geringen Zeitvertreib.« Wolga, ... Weiterlesen ... ...

Sollte ein’m das Herz nicht bluten Wenn man höret die Geschicht Wie in Hamburg eine Mutter Ihrem Kind das Urteil spricht Einst hatt‘ sie ein Kind geboren Das jetzt sieben Jahr‘ alt war Als den Mann sie hat verloren Und nun eine Witwe war Jetzt wollt‘ sie ein andrer haben, Doch er sprach: »Wenn ’s ... Weiterlesen ... ...

Wer das Scheiden hat erfunden hat an Liebe nicht gedacht Sonst hätt er die schönsten Stunden in der Liebe zugebracht Meine Augen sind voll Tränen und mein Herze schwimmt in Blut Niemals kann ich dich vergessen denn du warst mir ja so gut Nur an einem treuen Herzen findest du das wahre Glück Darum komm ... Weiterlesen ... ...

Auf der Wolga breiten Fluten durch das enge Inseltor bricht auf buntbemalten Booten Stenka Rasins Schar hervor Auf dem Ersten mit der Fürstin seiner schönen Perserin fährt, nach festlich heit’rem Mahle frohgestimmt, er selbst dahin Und es geht ein leises Grollen durch der Donkosaken Reih’n Soll um eines Weibes Willen uns’re Not vergessen sein? Und ... Weiterlesen ... ...

Fern bei Sedan auf den Höhen, Steht ein Krieger auf der Wacht, Neben seinem Kameraden, Den die Kugel tödlich traf. Leise flüstern seine Lippen, Du, mein Freund kehrst wieder heim, Siehst die teure Heimat wieder, Kehrst in unsrem Dörflein ein. In dem Dörflein, in der Mitte, Steht ein kleines weißes Haus, Rings umrahmt von Rosen, ... Weiterlesen ... ...

Fern verbannt nach Emslands Norden wurd ich durch des Schicksals Macht bin ein Moorsoldat geworden in einer grauen Häftlingstracht Mit mir leiden viel Genossen alles Burschen stolz und kühn keine Träne ward vergossen alle an einem Stricke zieh´n. Schauen wir vom Moor ins Weite in die weite Welt hinein, zieht in unsre Häftlingsherzen tiefbetrübte Sehnsucht ... Weiterlesen ... ...

Auf des Heuberg rauhen Höhen dicht von Stacheldraht umspannt ist das Lager wo Marxisten Vom Faschismus hin verbannt. Hinter Stacheldraht und Riegel wird erschossen wer sich wehrt statt Brot da gibt´s nur Prügel nur der Hass, der wird genährt Menschenrechte sind erloschen Und Beschwerden gibt es nicht. statt Fleisch da gibt´s nur Knochen, Gutes Essen ... Weiterlesen ... ...

Wer die „Schutzhaft“ hat erfunden hat an Scheiden nie gedacht Mancher hat viel „schöne“ Stunden bei der „Wolga“ zugebracht Manche Fahrt haben wir geschritten über Tal und Bergeshöh´n und wir werden uns als Freunde in der Heimat wiedersehn Draußen waren wir oft Feinde in der „Schutzhaft“ nun vereint ziehen wir an einem Stricke teilen Freud ... Weiterlesen ... ...

An der Weser breiten Fluten stehen Burgen stolz und kühn drinnen sitzen Rotgardisten in der freisten Republik Schikaniert von den und jenem die kaum achtzehn Jahre alt schikanieren ist ihr Handwerk bis Vergeltung sie einst trifft Text Verfasser unbekannt Musik: Auf die Melodie von Stenka Rasin eingesandt an die Sammlung Inge Lammel (B 5) von ... Weiterlesen ... ...