Liedergeschichte: Sohn da hast du meinen Speer

Zur Geschichte von "Sohn da hast du meinen Speer": Parodien, Versionen und Variationen.

„Sohn da hast du meinen Speer“ ist ein Lied nach einem Gedicht von 1774 nach Friedrich Leopold Graf zu Stolberg. Der Autor bezeichnet den Text als das Lied eines alten schwäbischen Ritters an seinen Sohn aus dem 12. Jahrhundert, zuerst abgedruckt im Wandsbecker Boten 1774, dann im Göttinger Musenalmanach, 1775. Vertonungen stammen Conradin Kreutzer,  J. F. Reichardt und anderen.

Sohn, da hast du meinen Speer!
meinem Arm wird er zu schwer.
Nimm den Schild und dies Geschoss!
Tummle du hinfort mein Ross!

Siehe, dies nun [...] ...


Deutsches Herz, verzage nicht
tu, was dein Gewissen spricht,
dieser Strahl des Himmelslichts
tue recht und fürchte nichts.

Baue nicht auf bunten Schein
Lug und Trug [...] ...


Horch, was nähert sich dem Tor?
Was vernimmt mein schwaches Ohr?
Ist es wohl ein Hirsch im Tal
Oder ists der Wasserfall?

Horch, was nähert sich [...] ...

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Sohn, hier hast du Rippespeer
Eß ihn uf – ick mag nich mehr
Nimm dich ooch den Sauerkohl
Ich will ruhn, mich is nich wohl

Det [...] ...

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Hurra! Der erste Siegestag
der erste scharfe deutsche Schlag
Der traf, der saß und der drang durch
das war der Schlag von Weißenburg

Die Welschen schützte [...] ...


Horch was geht im Walde vor
was vernimmt mein schwaches Ohr
ist es nicht ein Hirsch im Tal
oder rauscht ein Wasserfall

Horch, was nähert sich [...] ...

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Horch, es klopfet für und für
Wer steht draußen vor der Tür
O ein Gast ists sondergleichen
Den die Liebe zu dir trieb
Ach, mein [...] ...

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Horch, was geht dort draußen vor
was vernimmt mein krankes Ohr?
ist es nur ein Hirsch im Tal
oder ists ein Wasserfall

Ach Vater liebster Vater [...] ...

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