Liedergeschichte: Sohn da hast du meinen Speer

Parodien, Versionen und Variationen von Sohn da hast du meinen Speer

“Sohn da hast du meinen Speer” ist ein Lied nach einem Gedicht von 1774 nach Friedrich Leopold Graf zu Stolberg. Der Autor bezeichnet den Text als das Lied eines alten schwäbischen Ritters an seinen Sohn aus dem 12. Jahrhundert, zuerst abgedruckt im Wandsbecker Boten 1774, dann im Göttinger Musenalmanach, 1775. Vertonungen stammen Conradin Kreutzer,  J. F. Reichardt und anderen.


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Sohn da hast du meinen Speer

Sohn, da hast du meinen Speer! meinem Arm wird er zu schwer. Nimm den Schild und dies Geschoss! Tummle du hinfort mein Ross! Siehe, dies nun weisse Haar deckt der Helm schon fünfzig Jahr’; Jedes Jahr hat eine Schlacht Schwert und Streitaxt stumpf gemacht. Herzog Rudolf hat dies Schwert Axt und Kolbe mir verehrt; denn ich blieb dem Herzog hold

Soldatenlieder | Liederzeit: | 1774


Deutsches Herz verzage nicht

Deutsches Herz, verzage nicht tu, was dein Gewissen spricht, dieser Strahl des Himmelslichts tue recht und fürchte nichts. Baue nicht auf bunten Schein Lug und Trug ist dir zu fein, schlecht gerät dir List und Kunst Freiheit wird dir eitel Dunst. Doch die Treue ehrenfest und die Liebe, die nicht lässt, Einfalt, Demut, Redichkeit stehn dir wohl, du Sohn vom

Deutschlandlieder | Liederzeit: | 1813


Horch was nähert sich dem Tor?

Horch, was nähert sich dem Tor? Was vernimmt mein schwaches Ohr? Ist es wohl ein Hirsch im Tal Oder ists der Wasserfall? Horch, was nähert sich dem Schloss? Steigt ein Reitersmann vom Roß Klopfet an die Türe schon Großer Gott, es ist mein Sohn Vater, wo ist die Mama Die so gut einst zu mir war? – Deine Mutter grämte

Moritaten | Raub-Mord-Totschlag | Liederzeit: | 1819


Sohn hier hast du Rippenspeer

Sohn, hier hast du Rippespeer Eß ihn uf – ick mag nich mehr Nimm dich ooch den Sauerkohl Ich will ruhn, mich is nich wohl Det Jerichte, fett und rar Eß ick schonst seit dreißig Jahr Heite wieder, schön und frisch bracht es Mutter uf den Disch Hätte jeder so´n Jericht Würd er keen Rebeller nicht Sondern wäre jederzeit Unterdahn

Essen und Trinken | Politische Lieder | Liederzeit: , | , | 1857


Hurra der erste Siegestag (Weißenburg 4.8.1870)

Hurra! Der erste Siegestag der erste scharfe deutsche Schlag Der traf, der saß und der drang durch das war der Schlag von Weißenburg Die Welschen schützte Schanz und Turm hurra da ging es los im Sturm Mit Kugel, Schwert und Bajonett kriegt man die Franzen vor das Brett Die Mitrailleus zeigt ihr Gesicht doch Bange machen gilt hier nicht und

Deutschlandlieder | Liederzeit: | 1870


Horch was geht im Walde vor (Drauf nahm er sein blankes Schwert)

Horch was geht im Walde vor was vernimmt mein schwaches Ohr ist es nicht ein Hirsch im Tal oder rauscht ein Wasserfall Horch, was nähert sich dem Schloß steigt ein Reiter nicht vom Roß Klopfet an die Pforte schon “Großer Gott, es ist mein Sohn” “Vater bin ich nicht dein Kind bin ich nicht wie du gesinnt Schon in Frankreich kämpften

Moritaten | Raub-Mord-Totschlag | Liederzeit: | 1871


Horch es klopfet für und für

Horch, es klopfet für und für Wer steht draußen vor der Tür O ein Gast ists sondergleichen Den die Liebe zu dir trieb Ach, mein Herz laß dich erweichen tu Ihm auf und hab Ihn lieb Horch es klopfet stets aufs neu Wer mag warten so voll Treu O dein Herr ist´s hoch erhaben Welch ein Glück ist´s sein zu

Geistliche Lieder | Liederzeit: | | 1921




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