Liedergeschichte: Traurige Heimkehr

Zur Geschichte von "Traurige Heimkehr": Parodien, Versionen und Variationen.

Das sentimentale Lied vom traurigen Wiedersehen geht zurück auf das 1850 geschriebene „Von der Wanderschaft a Bua geht seim Dörfl freudi zua“ von Baron Anton von Klesheim (1812-1884) . Eine Vertonung stammt von H.Hering vor 1885, weitere Melodien existieren und zahlreiche Variationen des Themas. Nicht immer stirbt die Geliebte, in manchen Fassungen ist sie statt dessen verheiratet, hat Kinder und ist nicht mehr frei.  Anstatt der Geliebten ist es auch die Mutter, die im Grab liegt.

Müde kehrt ein Wandersmann zurück Nach der Heimat seiner Liebe Glück. Doch bevor er tritt in Liebchens Haus, Kauft er für sie den schönsten Blumenstrauß. Und die Gärtnerin so hold und bleich, Zeiget ihm ihr ganzes Blumenreich. Doch bei jeder Rose, die sie bricht, Rollt eine Träne ihr vom Angesicht. Warum weinst du, holde Gärtnersfrau? ... Weiterlesen ... ...


Ein Jüngling von der Wanderschaft daher sein Herz schlug ihm gewaltsam und so schwer der wollte ziehn nach seinem Vaterort fünf Jahr war er vom Elternhause fort Er wollte holen seine liebe Braut auf die hat er sein ganzes Glück gebaut vor einem kleinen Häuslein bleibt er stehn doch ganz erstaunt, was muß er drinnen ... Weiterlesen ... ...


Es zog ein Wandrer still des Wegs daher sein Herz schlug ihm vor lauter Sehnsucht schwer er wollte ziehn nach seinem Heimatsort zehn Jahre lang war er von Hause fort Er wollte holen seine holde Braut auf die hat er sein ganzes Glück gebaut von fern sah er ein kleines Hüttchen stehn ganz bleich vor ... Weiterlesen ... ...


Von der Wanderschaft zurück Führt den Jüngling das Geschick Der nach langen Jahren kehrt Nach dem heimatlichen Herd Eilt mit sehnsuchtsvollem Sinn Nach des Liebchens Wohnhaus hin Blickt zum Fenster stumm herein Wo die holde Braut mag sein Als er sie im Haus nicht sieht Wird so bang ihm ums Gemüt Fragt die Bäume in ... Weiterlesen ... ...


Reich geschmückt mit Lorbeerstrauß zieht der Sohn vom Krieg nach Haus und sein erster Gang ist g´wiß wo sein Mutter z´finden is Er klopft an das stille Haus doch die Mutter macht nit auf Er schaut durch das Fenster klein „Wo wird wohl die Mutter sein?“ Wie die Mutter er nicht find´t weinet er gleich einem ... Weiterlesen ... ...

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