Liedergeschichte: Der Himmel ist so trübe

Zur Geschichte von "Der Himmel ist so trübe": Parodien, Versionen und Variationen.

Die Geschichte von „Der Himmel ist so trübe“ zu rekonstruieren ist schwierig. Auf der einen Seite gibt es das 1787 verfasste schmachtende Gedicht von Leopold von Göcking, das 1808 auf die gleiche Melodie wie später das Kinderlied „Puthöneken“ gesungen wird: eine einfache, fröhliche Marschmelodie im 2/4-Takt, die so gar nicht zum Inhalt passen will.

Dann gibt es die zahlreichen Nachdichtungen mit fast gleichlautenden ersten vier Zeilen im 6/8 oder 3/4, die in zwei Lesarten aufgeschrieben wurde und besser zum Text passen, eine davon auch auf das Lied „Was falsche Liebe tut„.

Der Himmel ist so trübe
Scheint weder Mond noch Stern
Und Oscar, den ich liebe
Ach, ist so fern, so fern
Versprach mit Hand und [...] ...


Puthühnchen Puthühnchen
was tust in unserm Hof
Du pflückst uns all die Blümchen ab
du machst es gar zu grob
Mamachen, die wird zanken
Papachen, der wird schlagen


Der Himmel ist so dunkel
Scheint weder Sonn noch Mond
Ein Bürschchen das ich liebe
Das ist so weit entfernt

Zwischen Ostern und Pfingsten
Das ist [...] ...

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Der Himmel ist so trübe
scheint weder Mond noch stern
der Jüngling, den ich liebe
der ist so weit entfernt

Ach hätten meine Augen
Den Jüngling [...] ...


Der Himmel ist so trübe
scheint weder Mond noch Stern:
das Mädchen, das ich liebe
das ist so weit entfernt

Ich schneid‘ nicht gern kurz Gerste ab


Die Lampe brennt so trübe
Es mangelt ihr ans Fett
Der Jüngling, den ich liebe
Der liegt schon längst ins Bett

In unsrer Liebeslaube
Saßen wir [...] ...

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Der Himmel ist so trübe
Es scheint weder Mond noch Stern
Das Mädchen, das ich liebe, ja liebe
Das weilet in der Fern´

Ach, hätten meine [...] ...


Die Nacht, die ist so trübe
scheint weder Mond noch Stern
Der Jüngling, wo ich liebe
der ist so fern, so fern

Wir saßen in der [...] ...

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