Der Himmel ist so trübe

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Der Himmel ist so trübe

Der Himmel ist so trübe
scheint weder Mond noch Stern:
das Mädchen, das ich liebe
das ist so weit entfernt

Ich schneid‘ nicht gern kurz Gerste ab
Steh auch nicht gern früh auf
Bei mein schön Schätzlein geh ich gern
Das ist der Welt Gebrauch

Muß denn ein Jeder wissen,
Was ich und du getan?
Wenn mir uns beide küssen.
Was gehts die Leute an?

Die Leutcher die darumme stehn
Die sind uns all nicht gut
Ich aber mach mir gar nichts draus
Und fass‘ mir frischen Mut

Was kauf ich meinem Schätzelein
Wohl für ein neues Jahr?
Ein Bürschchen auf der Messe
von vierundzwanzig Jahr.

in Deutscher Liederhort II (1893, Nr. 709b und 709c, „Beim Herzlieb“)
aus dem Lahnkreis, 1880 und aus Bettenhausen in der Wetterau,

Liederthema:
Liederzeit: vor 1880 : Zeitraum:
Orte: , , ,
Geschichte dieses Liedes:

Zur Geschichte dieses Liedes:

Parodien, Versionen und Variationen: Die Geschichte von „Der Himmel ist so trübe“ zu rekonstruieren ist schwierig. Auf der einen Seite gibt es das 1787 verfasste schmachtende Gedicht von Leopold von Göcking, das 1808 auf die gleiche Melodie wie später das Kinderlied „Puthöneken“ gesungen wird: eine einfache, fröhliche Marschmelodie im 2/4-Takt, die so gar ... weiter lesen

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CDs und Bücher mit Der Himmel ist so trübe:

Anmerkungen zu "Der Himmel ist so trübe"

Textvarianten (709c):

2.3: Bei meinem Schätzlein schlaf ich gern
3.: Die Leute, die hier um uns stehn, Sind mir und dir nicht gut:Ich aber frage nichts darnach Und fass‘ ein festen Mut
4. Wills denn ein jeder wissen. Was ich und du getan: Wenn wir uns beide küssen. Was gehts ein andern an.
5. Wir beide sein verbunden aus lauter Lieb und Treu, Glückselig sein die Stunden, Da wir zusammen sein.

aus Bettenhausen in der Wetterau:

Zweite Melodie zu Der Himmel ist so trübe
aus Bettenhausen in der Wetterau