Vom Berg ergeht ein Rufen und Antwort schallt im Tal Da springen von grünen Stufen Die Quellen allzumal Und Eines ruft´s dem Andern das klinget fern und nah Die rechte Zeit zum Wandern die Frühlingszeit ist da O du holdselig Weben in Wald und Tal und Höhn nun atmet alles Leben und findet´s gut und ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1880


Wacht auf, wacht auf, ihr Täler Wacht auf vom Schlaf, ihr Gau´n Und schmücket euch mit Blumen Ihr Wiesen, Felder, Au´n Erblühe froh zum Lenze Du nachtumhüllte Saat Und sproß aus tausend Halmen Die Zeit des Maien naht Wacht auf zu neuen Taten Ihr Schläfer, aus der Ruh Es ruft´s ein Bote Gottes Der Frühling ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1880


Nach Sibirien muß ich jetzt reisen Muß verlaßen die blühende Welt Schwerbeladen mit sklavischen Eisen Harret meiner nur Elend und Kält´ O Sibirien, du eiskalte Zone Wo kein Schiffer die Fluten durchzieht Wo kein Funken der Menschheit mehr wohnet Und das Aug´ keine Rettung mehr sieht Von den Meinen gewaltsam entrissen Von den Meinen gewaltsam ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1880


Unsereiner liebt am meisten Wahrheit, Freiheit, gleiches Recht Weil es doch für unser Dasein unumgänglich nötig ist Denn wir sind mit Sklavenketten An die Arbeit festgeschraubt Weil man uns die goldne Freiheit Und das gleiche Recht geraubt Immer tiefer, immer runter Wird der karge Lohn gedrückt Da schlägt gleich ´ne Bombe runter in denselben Augenblick ... Weiterlesen ... ...

| 1880


Loht mer jitz e Leedche singe Vun em Möbel fing un nett, Dat uns all e nüdig Dinge Un dat mallig bei sich dräht Unger, wo de Täsch am deefste hält et sich wohl op am leevste, Doch et Dagsleech dat süht och Off dat adig Schnüffgesdooch. Als uns ens‘ zo unsem Schrecke, Met Gewalt ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1880


In unterirdischer Kammer Sprach grollend der alte Granit „Da droben den wäss´rigen Jammer Den mach ich jetzt länger nicht mit. Langweilig wälzt das Gewässer Seine salzige Flut übers Land Statt stolzer und schöner und besser Wird alles voll Schlamm und voll Sand „Das gäb eine mitleidwerte Geologische Leimsiederei Wenn die ganze Kruste der Erde Nur ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: , | 1880


Er lebe hoch er lebe hoch er lebe hoch ja dreimal hoch Text: Toast zur Ehrung bei einer Feier, Musik sowohl von Otto Gauß als auch von Franz Wilhelm Abt – in Gesellenfreud (1913 , Liederbuch für katholische Jungmänner und Gesellenvereine) ...

Liederzeit: | 1880


Als ich auf Bergen stand sah ich zwei Röslein blühn die eine blüht für mich die andre nicht Nur sie alleine war meine Freude nur sie alleine sie war mein Glück Mein Schwester mag mich nicht Ein‘ Bruder Hab ich nicht Und sterben will ich nicht Bin noch zu jung Nur sie alleine war meine ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1880


Willst du mich denn nicht mehr lieben ei so kannst du’s lassen sein werd mich deiner nicht betrüben und kann leiden ganz allein Glaubst du denn, ich tät mich kränken Wegen deiner falschen Treu? Sei versichert und gedenke Wir müssen bald geschieden sein. Eine Schwalbe macht keinen Sommer Und das sag ich noch dazu Mache ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1880


Auf und an, spannt den Hahn lustig ist der Jägersmann Büchsenknall, Hörnerschall über Berg und Tal Ja, wir ziehen in das Feld Kampf allein befreit die Welt Darum frei, Jägerei stets gepriesen sei Wo er hält in dem Feld haben wir den Feind gestellt aus dem Wald, wenn es knallt treiben wir ihn bald Auf, ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1880