Die Lampe brennt so trübe (Das einsame Mädchen)

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Die Lampe brennt so trübe
Es mangelt ihr ans Fett
Der Jüngling, den ich liebe
Der liegt schon längst ins Bett

In unsrer Liebeslaube
Saßen wir Hand in Hand.
Er nannt mir seine Taube,
So hat er mir genannt

Doch hätten meine Augen
Ihn besser nie gesehn
So könnt, ich froh und heiter
An ihm vorüber gehn

Ach, hätten meine Eltern
Mich an ein’n Baum gehängt,
Mich mit dem schwersten Mühlstein
In’n tiefen See versenkt

Und wenn ich längst gestorben
Von mir nichts übrigblieb
So muß er dennoch sagen
Sie hat mich treu geliebt

Text und Musik: Verfasser unbekannt
Berlin, 1800 – in Traurig aber wahr (1931) – Lieder aus der Küche (1957)

Liederthema: ,
Liederzeit: vor 1900 : Zeitraum:
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Geschichte dieses Liedes:

Zur Geschichte dieses Liedes:

Parodien, Versionen und Variationen: Die Geschichte von „Der Himmel ist so trübe“ zu rekonstruieren ist schwierig. Auf der einen Seite gibt es das 1787 verfasste schmachtende Gedicht von Leopold von Göcking, das 1808 auf die gleiche Melodie wie später das Kinderlied „Puthöneken“ gesungen wird: eine einfache, fröhliche Marschmelodie im 2/4-Takt, die so gar ... weiter lesen

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