Allgemeines Deutsches Kommersbuch (1858) von A - Z


Das Allgemeine deutsche Kommersbuch erschien erstmals 1858, war das wichtigste studentische Liederbuch im 19. Jahrhundert und im deutschen Kaiserreich, besonders für die deutschen Burschenschaften. Vorläufer war das 1818 veröffentlichte Allgemeine Commers- und Liederbuch von Albert Methfessel, der in seiner Zeit großen Einfluss vor allem auf die deutschen Männergesangsvereine hatte.

Auf dem Meer bin ich geboren (Matrosenlied)

Auf dem Meer bin ich geboren auf dem Meere ward ich gross; zu dem Meer hab ich geschworen es zur ewgen Braut erkoren: sinket drum des Todes Los auf dem Meer stirbt der Matros´ Schwingt der Mai die Sonnenflügel lacht ein heitrer Sommertag ziehen rebegrüne Hüge längs des Wassers Silberspiegel sing‘ ich bei dem Ruderschlag seine helle Furchen nach Stürmt,

Lieder zur See | Liederzeit: | 2006


Auf Deutschlands hohen Schulen

Auf Deutschlands hohen Schulen da trinken des Gerstenweins altdeutsche Völkerscharen ein Glas und immer noch eins. Die Bayern und Alemannen Westfalen und Friesen auch, Thüringer, Sachsen und Franken sie folgen dem heiligen Brauch Das ist altdeutsche Sitte in seiner Germania hat’s Tacitus schon berichtet hört zu, wie das geschah: An einem Sommerabend im Schatten des heiligen Hains, da zechten die

Studentenlieder | Trinklieder | Liederzeit: | 1875


Auf ihr Brüder frisch und froh!

Auf, ihr Brüder, frisch und froh! nehmt die Ziegenhainer, lasst Sallust und Cicero lasset die Lateiner, lasst die Griechen allzumal wollen auch durch Wald und Thal lustig promenieren dort, ja dort studieren. Seht den gold’nen Codex hier in der goldnen Sonne: Quellenstudium treiben wir hier am kühlen Bronne. Was edito princeps sei ei, ich sag’s der Wahrheit treu: ist der

Studentenlieder | Wanderlieder | Liederzeit: | 1845


Auf ihr Brüder laßt uns wallen (Vaterlandssänger)

Auf, ihr Brüder, lasst uns wallen In den großen heil´gen Dom, Laßt aus tausend Kehlen schallen Des Gesangs lebend´gen Strom! Wenn die Töne sich verschlingen, Knüpfen wir das Bruderband, Auf zum Himmel Wünsche dringen Für das deutsche Vaterland, Auf zum Himmel Wünsche dringen, Dringen für das deutsche Vaterland. In der mächt´gen Eichen Rauschen mische sich der deutsche Sang daß der

Deutschlandlieder | Lob der Musik | Liederzeit: , | 1838


Auf laßt die Gläser klingen (Halli Hallo)

Auf, laßt die Gläser klingen daß es beim muntern Singen recht hell dazwischen schallt! Laßt leben, was da lebet und gute Laune hebet daß laut das Echo hallt Halli, hallo, halli, hallo, der Frohsinn gedeihe in unserer Reihe Halli, hallo, halli, hallo, der Frohsinn lebe hoch! Wir wissen, daß auf Erden es nie kann schöner werden als jetzt zur Jugendzeit

Trinklieder | Liederzeit: | 1900


Auf leisen Schwingen naht die Nacht

Auf leisen Schwingen naht die Nacht es dämmert rings in lichter Pracht hell auf am weiten Firmament der Sterne Demantlicht entbrennt. Da treibt es mich zum Berg hinan mit mir allein zu steigen, bald nimmt mich auf der dunkle Tann mit seinen dichten Zweigen Von grünem Epheulaub umwebt im bleichen Mondlicht erhebt gespenstisch sich im Nebelgrau der Schlossruine stolzer Bau;

Bergsteigerlieder | Studentenlieder | Liederzeit: | 1895


Auf singet und trinket den köstlichen Trank

Auf singet und trinket den köstlichen Trank! Auf singet und bringet der Freud´ euren Dank Trinkt vornehme Sünder, aus Gold euren Wein Wir freun uns nicht minder beim Bierkrug von Stein Aus goldnen Pokalen trank Rom seinen Wein bei festlichen Mahlen des Siegs sich zu freun der Deutsche der Gerste weit edleren Saft war dafür der erste an Mut und

Deutschlandlieder | Studentenlieder | Trinklieder | Liederzeit: | | 1817


Auf zur festlich frohen Stunde (Kriegskameraden)

Auf zur festlich frohen Stunde stimmet ein im vollen Chor aus des Herzens tiefstem Grunde steige unser Lied empor laßts wie Glockenläuten klingen durch die Seele voll Gefühl Laßt es hoch zum Himmel dringen zu der Saiten frohem Spiel Dankbar sind wir dieser Stunde die uns weihevoll vereint die für alle birgt die Kunde daß noch unsere Sonne scheint jene

Deutschlandlieder | Liederzeit: | , | 1899


Aus dämmrig kühler Ferne (Gruß an Tübingen)

Aus dämmrig kühler Ferne aus Lebens Kampf und Not wie denk ich deiner so gerne du Stadt voll Morgenrot! Von Deiner Veste nieder ins blütenweisse Tal möcht´ ich schaun und träumen wieder wieder nur noch ein einzig mal! Dort kommen die Wellen gezogen des Neckars in blitzschnellem Lauf, an der alten Brücke da rauschen sie murmelnd auf; und die grauen

Heimatlieder | Liederzeit: | 1877


Aus Feuer ward der Geist geschaffen

Aus Feuer ward der Geist geschaffen drum schenkt mir süßes Feuer ein die Lust der Lieder und der Waffen die Lust der Liebe schenkt mir ein der Trauben süßes Sonnenblut das Wunder glaubt und Wunder tut Was soll ich mit dem Zeuge machen dem Wasser ohne Saft und Kraft gemacht für Kröten, Frösche, Drachen und für die ganze Würmerschaft Für

Trinklieder | Liederzeit: | 1817




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