Auf laßt die Gläser klingen (Halli Hallo)

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Auf, laßt die Gläser klingen
daß es beim muntern Singen
recht hell dazwischen schallt!
Laßt leben, was da lebet
und gute Laune hebet
daß laut das Echo hallt

Halli, hallo, halli, hallo,
der Frohsinn gedeihe in unserer Reihe
Halli, hallo, halli, hallo,
der Frohsinn lebe hoch!

Wir wissen, daß auf Erden
es nie kann schöner werden
als jetzt zur Jugendzeit
Drum nützet es recht weise
das Stückchen Erdenreise
die Jugendherrlichkeit

Halli, hallo, halli, hallo,
der Frohsinn gedeihe in unserer Reihe
Halli, hallo, halli, hallo,
der Frohsinn lebe hoch!

In Liebchens Augensterne
da schau´n wir ach so gerne
ihr weihen wir dies Glas
Wenn auf der Welt nichts bliebe
als ihre Treu und Liebe
der Himmel wäre das.

Halli, hallo, halli, hallo,
der Frohsinn gedeihe in unserer Reihe
Halli, hallo, halli, hallo,
der Frohsinn lebe hoch!

Die Freundschaft bleibt die Kette
hier und an jeder Stätte,
die uns zusammen hält
Reicht euch die Bruderhände
bleibt Freunde bis ans Ende
auf dieser schönen Welt.

Halli, hallo, halli, hallo,
der Frohsinn gedeihe in unserer Reihe
Halli, hallo, halli, hallo,
der Frohsinn lebe hoch!

Text: A. v. Reiche
Musik nach “ Im Wald und auf der Heide
in:  “ Allgemeines Deutsches Kommersbuch

Liederthema:
Liederzeit: vor 1900 : Zeitraum:
Geschichte dieses Liedes:

Zur Geschichte dieses Liedes:

Parodien, Versionen und Variationen: „Im Wald und auf der Heide“ ist ein Lied von Wilhelm Bornemann (Text, 1816)  und F. L. Gehricke (Musik, 1827, nach einem alten Volkslied). Der Text stand zuerst in Hartigs Forst- und Jagdarchiv von und für Preußen ( Berlin , 1816, erster Jahrgang) als Bestandteil des Zyklus „Waidmanns Polterabend“.  Das Lied wurde im Volksmund mannigfach umgestaltet. „Im Wald und auf der Heide“ wurde in Preußen vor dem ersten Weltkrieg für den Schulunterricht in der sieben bzw achten Klasse besonders empfohlen. Es ist kaum denkbar ohne die Parodie, die wir in der Schule sangen: „Im Wald... weiter lesen