Reichardt (Johann Friedrich) von A - Z ..

Morgen morgen wird's was geben Morgen Morgen welch ein Leben Morgen Gustchen freue dich sieh nur, sieh wie freu ich mich Lustig spring die Kreuz und Quer Hüpfe, als obs Maitag wär Morgen wird noch mehr gesprungen wird das frohste Lied gesungen dann ist Freude überall und weißt du warum das all? zweimal werden wir noch wach Heissa dann ist's Weihnachtstag Morgen wird laut vorgelesen Wer da gut und brav gewesen Hei ich glaube daß ich's war Täfelchen o macht es wahr Ach dann freuet Mutter sich Alles Alles liebet mich Schön wird dann die Stube strahlen Schöner als kein Maler malen Und ich nicht beschreiben kann Alles  lachet dann uns an Gustchen laß uns fröhlich sein Immer brav und fröhlich sein Text:  Unter dem Titel "Fritzchens Weihnachtsfreude" in "Hamburgischer Kinderalmanach auf das Jahr 1783", Verfasser unbekannt, unterschrieben "Ein Ungenannter", Gedruckt steht dieses Lied zuerst in Joachim Heinrich Campe ´s Kleiner Kinderbibliothek 1779–82,  dann in Campes Kinderbibliothek mit Melodien bei dem Klavier zu singen , 1787 , Johann Friedrich Reichardt. Musik: Von Joh. Phil. Kirnberger 1783 und von Joh. Friedr. Reichardt (Lieder für Kinder, III, 1787, S. 11). Das Lied diente dann als Vorlage für Morgen Kinder wirds was geben , dessen Text 1795, also wenige Jahre später  entstand.

Ach, aus dieses Tales Gründen, Die der kalte Nebel drückt Könnt ich doch den Ausgang finden Ach, wie fühlt ich mich beglückt Dort erblick ich schöne Hügel Ewig jung und ewig grün Hätt ich schwingen, hätt ich Flügel Nach den Hügeln zög ich hin Harmonien hör ich klingen Töne süßer Himmelsruh Und die leichten Winde ... Weiterlesen ... ...

Auswandererlieder | Geistliche Lieder | Liederzeit: | 1801


Ach, was ist die Liebe Für ein süßes Ding! Sorgenlos, wie Kinder, Führt sie uns durchs Leben. Unser ganzes Leben Flieht mit ihr geschwinder, Als uns ohne Liebe Sonst ein Tag verging! Ach, was ist die Liebe Für ein süßes Ding Ach, was ist die Liebe Für ein süßes Ding! Mut gibt sie zur Arbeit, ... Weiterlesen ... ...

Liebeslieder | Liederzeit: | 1780


Beglückt, beglückt, wer die Geliebte findet, Die seinen Jugendtraum begrüßt Wenn Arm um Arm, und Geist um Geist sich windet Und Seel‘ in Seele sich ergießt Die Liebe macht zum Goldpalast die Hütte Streut auf die Wildnis Tanz und Spiel Enthüllet uns der Gottheit leise Tritte Gibt uns des Himmels Vorgefühl Sie macht das Herz ... Weiterlesen ... ...

Liebeslieder | Liederzeit: | 1776


Bei der stillen Mondeshelle Treiben wir mit frohem Sinn Auf dem Bächlein ohne Welle Hin und her und her und hin Schifflein gehst und kehrest wieder Ohne Segel, ohne Mast. Bächlein trägt uns auf und nieder, Spielend mit der kleinsten Last. Nichts zu fürchten, nichts zu meiden Ist, so weit das Auge sieht; Flüstert leis‘, ... Weiterlesen ... ...

Abendlieder | Lieder von Alt und jung | Liederzeit: | 1784


Bunt sind schon die Wälder gelb die Stoppelfelder und der Herbst beginnt Rote Blätter fallen graue Nebel wallen kühler weht der Wind Wie die volle Traube an dem Rebenlaube purpurfarbig strahlt Am Geländer reifen Pfirsiche mit Streifen rot und weiß bemalt Dort im grünen Baume hängt die blaue Pflaume am gebognen Ast gelbe Birnen winken ... Weiterlesen ... ...

Herbstlieder | Liederzeit: | 1782


Der Frühling hat sich eingestellt; Wohlan, wer will ihn sehn? Der muß mit mir ins freie Feld, Ins grüne Feld nun gehn. Er hielt im Walde sich versteckt, Daß niemand ihn mehr sah; Ein Vöglein hat ihn aufgeweckt; Jetzt ist er wieder da. Jetzt ist der Frühling wieder da! Ihm, folgt, wohin er geht, Nur ... Weiterlesen ... ...

Frühlingslieder | Liederzeit: | 1836


Der Winter ist ein rechter Mann, Kernfest und auf die Dauer; Sein Fleisch fühlt sich wie Eisen an, Und scheut nicht süß noch sauer. War je ein Mann gesund wie er? Er krankt und kränkelt nimmer, Er trotzt der Kälte wie ein Bär und schläft im kalten Zimmer. Er zieht sein Hemd im freien an ... Weiterlesen ... ...

Winterlieder | Liederzeit: | 1782


Die armen Heiden jammern mich denn groß ist ihre Not ach lieber Gott erbarme mich sie sind in Sünden tot Sie beten stumme Götzen an sie knien vor Holz und Stein und wissen nicht in ihrem Wahn daß du bist Gott allein Text: Gustav Knak (1849) Musik: Johann Friedrich Reichardt (1752-1869) in Großheppacher Liederbuch (1947) ...

Geistliche Lieder | Liederzeit: | 1849


Die Lerche singt, der Kuckuck schreit Krieg führt die ganze Welt. Es fängt nun an ein großer Streit in Wald und Wies´ und Feld. Die Blumen streiten heftiglich Wer wohl die schönste sei; Und nur die Rose denkt für sich: Das ist mir einerlei. Und auch die Vögel streiten sich Um ihren Sang und Schall. ... Weiterlesen ... ...

Frühlingslieder | Weisheit | Liederzeit: | 1835


Die Luft ist blau das Tal ist grün die kleinen Maienglocken blüh´n und Schlüsselblumen drunter Der Wiesengrund ist schon so bunt und malt sich täglich bunter Drum komme, wem der Mai gefällt und freue sich der schönen Welt und Gottes Vatergüte die solche Pracht hervorgebracht den Baum und seine Blüte Text: Ludwig Christoph Heinrich Hölty ... Weiterlesen ... ...

Frühlingslieder | Liederzeit: | 1773