Komponist: Reichardt (Johann Friedrich)


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Bei der stillen Mondeshelle

Bei der stillen Mondeshelle Treiben wir mit frohem Sinn Auf dem Bächlein ohne Welle Hin und her und her und hin Schifflein gehst und kehrest wieder Ohne Segel, ohne Mast. Bächlein trägt uns auf und nieder, Spielend mit der kleinsten Last. Nichts zu fürchten, nichts zu meiden Ist, so weit das Auge sieht; Flüstert leis’, ihr jungen Weiden, Mädchen, singt

Abendlieder | Lieder von Alt und jung | Liederzeit: | 1790


Bunt sind schon die Wälder

Bunt sind schon die Wälder, gelb die Stoppelfelder und der Herbst beginnt. Rote Blätter fallen, graue Nebel wallen, kühler weht der Wind. Wie die volle Traube an dem Rebenlaube purpurfarbig strahlt ! Am Geländer reifen Pfirsiche mit Streifen rot und weiß bemalt. Dort im grünen Baume hängt die blaue Pflaume am gebognen Ast gelbe Birnen winken daß die Zweige sinken

Herbstlieder | Liederzeit: | 1782


Der Frühling hat sich eingestellt

Der Frühling hat sich eingestellt; Wohlan, wer will ihn sehn? Der muß mit mir ins freie Feld, Ins grüne Feld nun gehn. Er hielt im Walde sich versteckt, Daß niemand ihn mehr sah; Ein Vöglein hat ihn aufgeweckt; Jetzt ist er wieder da. Jetzt ist der Frühling wieder da! Ihm, folgt, wohin er geht, Nur lauter Freude, fern und nah,

Frühlingslieder | Liederzeit: | | 1836


Der Winter ist ein rechter Mann

Der Winter ist ein rechter Mann, Kernfest und auf die Dauer; Sein Fleisch fühlt sich wie Eisen an, Und scheut nicht süß noch sauer. War je ein Mann gesund wie er? Er krankt und kränkelt nimmer, Er trotzt der Kälte wie ein Bär und schläft im kalten Zimmer. Er zieht sein Hemd im freien an und läßt´s vorher nicht wärmen

Winterlieder | Liederzeit: | | 1814


Die armen Heiden jammern mich

Die armen Heiden jammern mich denn groß ist ihre Not ach lieber Gott erbarme mich sie sind in Sünden tot Sie beten stumme Götzen an sie knien vor Holz und Stein und wissen nicht in ihrem Wahn daß du bist Gott allein Text: Gustav Knak (1849) Musik: Johann Friedrich Reichardt (1752-1869) in Großheppacher Liederbuch (1947)

Geistliche Lieder | Liederzeit: | | 1849


Die Luft ist blau das Tal ist grün

Die Luft ist blau das Tal ist grün die kleinen Maienglocken blüh´n und Schlüsselblumen drunter Der Wiesengrund ist schon so bunt und malt sich täglich bunter Drum komme, wem der Mai gefällt und freue sich der schönen Welt und Gottes Vatergüte die solche Pracht hervorgebracht den Baum und seine Blüte Text: Ludwig Christoph Heinrich Hölty , 1773 (1748-1776) Musik: Johann

Frühlingslieder | Liederzeit: | 1773


Durch Feld und Wald zu schweifen

Durch Feld und Wald zu schweifen, Mein Liedchen wegzupfeifen, So geht’s von Ort zu Ort! Und nach dem Takte reget Und nach dem Maß beweget Sich alles an mir fort Ich kann sie kaum erwarten, Die erste Blum’ im Garten, Die erste Blüt’ am Baum. Sie grüßen meine Lieder, Und kommt der Winter wieder, Sing ich noch jenen Traum. Ich

Wanderlieder | Liederzeit: | 1832


Ein eisern Kreuz wie prächtig hängt´s (Das beste Kreuz)

Ein eisern Kreuz wie prächtig hängt´s an eines Tapfern Brust der König schickt´s, der Mann empfängt´s und trägts mit stolzer Lust und freut sich bis den Ehrenlohn die Mutter und die Braut am schmucken Schatz, am braven Sohn beim Siegesheimzug schaut Doch pfiff das Blei, daß blutig Wund ein Krieger wankt und sinkt ein rotes Kreuz auf weißem Grund ist´s,

Soldatenlieder | Liederzeit: | 1890


Es ging ein Müller wohl über Feld

Es ging ein Müller wohl über Feld der hatt ein Beutel und hatt kein Geld er wirds en wol bekommen Und als er in den grün Wald kam drei Mörder unter dem Weidenbaum stahn die hatten drei große Messer Der Eine zog sein Beutel raus dreihundert Thaler zahlt er draus Nimm hin für Weib und Kinder Der Müller gedacht in

Müller-Lieder | Raub-Mord-Totschlag | Liederzeit: | 1782


Es steht ein Baum im Odenwald

Es steht ein Baum im Odenwald der hat viel grüne Äst´ da bin ich schon viel tausend mal bei meinem Schatz gewest Da sitzt ein schöner Vogel drauf Der pfeift ganz wunderschön Ich und mein Schätzlein lauern nach Wenn wir mit ´nander gehn Der Vogel sitzt in seiner Ruh Wohlauf dem höchsten Zweig Und schauen wir dem Vogel zu So

Liebeslieder | Liederzeit: | 1781




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