Komponist: Lyra (Justus Wilhelm)

Justus Wilhelm Lyra, geboren am 23. März 1822 in Osnabrück und gestorben am 30. Dezember 1882 in Gehrden war Pastor in Bevensen und Gehrden. Er komponierte eine ganze Reihe von Melodien zu zeitgenössischen Gedichten, die heute als Volkslieder gelten.


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Die Noten zu "Die Scheidestunde fliegt vorbei":

Die Scheidestunde fliegt vorbei

Bei dem angenehmsten Wetter (Der zufriedene Student)

Bei dem angenehmsten Wetter Singen alle Vögelein, Klatscht der Regen auf die Blätter, Sing ich so für mich allein. Denn mein Aug kann nichts entdecken, Wenn der Blitz auch grausam glüht, Was im Wandern könnt erschrecken Ein zufriedenes Gemüt. Frei von Mammon will ich schreiten Auf dem Feld der Wissenschaft, Sinne ernst und nahm zu Zeiten Einen Mund voll Rebensaft.

Studentenlieder | Liederzeit: | 1843


Der Mai ist gekommen

Der Mai ist gekommen die Bäume schlagen aus Da bleibe, wer Lust hat mit Sorgen zu Haus! Wie die Wolken wandern am himmlischen Zelt So steht auch mir der Sinn in die weite, weite Welt Herr Vater, Frau Mutter, Daß Gott euch behüt! Wer weiß, wo in der Ferne Mein Glück mir noch blüht; Es gibt so manche Straße, Da

Frühlingslieder | Wanderlieder | Liederzeit: | | 1834


Die bange Nacht ist nun herum (Reiterlied)

Die bange Nacht ist nun herum wir reiten still, wir reiten stumm, und reiten ins Verderben! Wie weht so scharf der Morgenwind! Frau Wirtin, noch ein Glas geschwind vor´m Sterben! Du junges Gras, was stehst du grün musst bald wie lauter Röslein blühn, mein Blut ja soll dich färben. Den ersten Schluck, ans Schwert die Hand! den trink ich für

Freiheitslieder | Soldatenlieder | Liederzeit: | 1842


Die Scheidestunde fliegt vorbei

Die Scheidestunde fliegt vorbei und nun nach allen Enden fort Doch was uns auch beschieden sei es gilt als erst und letztes Wort Mit Herz und Hand wie jubelnd wir geschworen fürs große Land, fürs Vaterland Deutschland, das uns geboren Mit Wunsch und Klag ist nichts gethan es will die Zeit die That des Manns Schon öffnet sich die Ehrenbahn

Soldatenlieder | Liederzeit: , | 1871


Durch Feld und Buchenhallen (Wanderlied)

Durch Feld und Buchenhallen bald singend und bald fröhlich still recht lustig sei vor allem wer´s Reisen wählen will Wenn´s kaum im Osten glühte die Welt noch still und weit, da weht recht durchs Gemüte die schöne Blütenzeit Die Lerch´ als Morgenbote sich in die Lüfte schwingt eine frische Reisenote durch Wald und Herz erklingt O Lust, vom Berg zu

Wanderlieder | Liederzeit: | 1836


Es schienen so golden die Sterne

Es schienen so golden die Sterne am Fenster ich einsam stand und hörte aus weiter Ferne ein Posthorn im stillen Land. Das Herz mir im Leib entbrennte da hab´ ich heimlich gedacht: Ach, wer da mitreisen könnte in der prächtigen Sommernacht! Zwei junge Gesellen gingen vorüber am Bergeshang, ich hörte im Wandern sie singen die stille Gegend entlang: von schwindelnden

Sommerlieder | Liederzeit: | , | 1843


Es war einer dems zu Herzen ging (Der Zopf der hing ihm hinten)

´s war einer, dem´s zu Herzen ging dass ihm der Zopf so hinten hing er wollt´s anders haben. Ja ja, ho ho er wollt´ es anders haben. So denkt er denn: “Wie fang’ ich’s an? Ich dreh’ mich um so ist’s getan” der Zopf, der hängt ihm hinten Ja ja, ho ho der Zopf, der hängt ihm hinten Da hat

Politische Lieder | Scherzlieder | Liederzeit: | 1822


Meine Muse ist gegangen

Meine Mus´ ist gegangen in des Schenken sein Haus, hat die Schürz´ umgebunden und will nicht heraus will Kellnerin werden und schenken den Wein da steht sie am Tore und winkt mir herein Und über ihrem Haupte, da spielet die Luft mit grünenden Zweigen und würzigem Duft Seht, wie sie sich drehet so flink, so gewandt die Kann’ unterm Arme,

Liebeslieder | Trinklieder | Liederzeit: | | 1824


Zwischen Frankreich und dem Böhmerwald

Zwischen Frankreich und dem Böhmerwald da wachsen unsre Reben, Grüss mein Lieb am grünen Rhein grüss mir meinen kühlen Wein! Nur in Deutschland, da will ich ewig leben Fern in fremden Landen war ich auch bald bin ich heimgegangen. Heisse Luft und Durst dabei Qual und Sorgen mancherlei – Nur nach Deutschland, tät heiss mein Herz verlangen Ist ein Land, es

Deutschlandlieder | Liederzeit: | 1824




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