Harder von A - Z ..

An eines Bächleins Ufer stand ein Bäumchen schlank und kraus Hier kor am weichbemoosten Rand ein Hirt sein Plätzchen aus Im Blattgesäusel mild und kühl umweht´ ihn süße Ruh Und freundlich nickt im Wellenspiel des Bäumchens Bild ihm zu. Doch ach! Vom Hochgebirge quoll des Wassers trübe Flut und auch im Tale braust´ und schwoll hoch auf des Bächleins Wut Das arme Bäumchen bebte sehr und schwankte auf und ab Das Bächlein aber wild umher dem Bäumchen wühlt´ ein Grab Und als die Wasserflut verschwand da kam der Hirt heran Und ach! Sein armes Bäumchen fand und blickt´ es traurig an Und zog das Bäumchen sanft hinaus und hob es rasch empor Da stand das Bäumchen schlank und kraus und schattig wie zuvor Und horch! vom Bäumchen wundersam erscholl ein süß Getön Das  Bächlein strahlte sieh'´ es kam ein Jüngling wunderschön Er stieg empor aus heller Flut und sprach mit sanftem Ton "Du warest liebevoll und gut dein Wunsch sei auch dein Lohn!" "Nein," rief der fromme Hirt, "nicht Dank noch Lohn gebühret mir Sieh´, unser Nachbar ist so krank für ihn, ach, fleh´ ich dir!" "Er soll genesen!" sprach darauf des Engels holder Mund. Da kam der Hirt in frohem Lauf der Nachbar war gesund Text: Friedrich Wilhelm Krummacher (1796-1868) Musik: August Harder (1775-1813) in " Schulgesangbuch für höhere Lehranstalten "

An eines Bächleins Ufer stand ein Bäumchen schlank und kraus Hier kor am weichbemoosten Rand ein Hirt sein Plätzchen aus Im Blattgesäusel mild und kühl umweht´ ihn süße Ruh Und freundlich nickt im Wellenspiel des Bäumchens Bild ihm zu. Doch ach! Vom Hochgebirge quoll des Wassers trübe Flut und auch im Tale braust´ und schwoll ... Weiterlesen ... ...

Geistliche Lieder | Weitere Volkslieder | Liederzeit: | 1830


Dort sinket die Sonne im Westen umflossen von goldenem Schein Bald birgt sie sich hinter den Ästen bald hinter dem blühenden Hain Die Glocken der Dörfer erschallen und Schweigen bedeckt die Natur die Lüfte umwehen mit Milde erfrischend die blühende Flur Der Landmann verlässt die Gefilde und Schweigen bedeckt die Natur Die Lüfte umwehen mit ... Weiterlesen ... ...

Abendlieder | Liederzeit: | 1806


Geh aus mein Herz und suche Freud In dieser schönen Sommerzeit An deines Gottes Gaben Schau an der schönen Gärtenzier Und siehe wie sie mir und dir Sich ausgeschmücket haben Die Bäume stehen voller Laub Das Erdreich decket seinen Staub Mit einem grünen Kleide Narzissen und die Tulipan Die ziehen sich viel schöner an Als ... Weiterlesen ... ...

Geistliche Lieder | Sommerlieder | Liederzeit: | 1656


Gestern, Brüder, könnt ihr´s glauben? Gestern bei dem Saft der Trauben stellt euch mein Entsetzen für gestern kam der Tod zu mir Drohend schwang er seine Hippe drohend sprach das Furchtgerippe: „Fort, du teurer Bacchusknecht! Fort, du hast genug gezecht!“ „Lieber Tod,“ sprach ich mit Tränen „solltest du nach mir dich sehnen? Sieh, da stehet ... Weiterlesen ... ...

Lieder vom Tod | Trinklieder | Liederzeit: | 1747


Ich saß und spann vor meiner Tür Da kam ein junger Mann gegangen Sein braunes Auge lachte mir Und röter glühten seine Wangen Ich sah vom Rocken auf und sann Und saß verschämt und spann und spann. Gar freundlich bot er guten Tag Und trat mit holder Scheu mir näher. Mir ward so angst; der ... Weiterlesen ... ...

Liebeslieder | Weberlieder | Liederzeit: , | 1791


In dem goldnen Strahl über Berg und Tal lässt du lustig dein Lied erklingen schwebest hin und her in dem blauen Meer dir zu kühlen die luftigen Schwingen Wo die Wolke saust wo der Waldstrom braust kannst du auf, kannst du niederschweben so mit einem Mal aus der Höh ins Tal ach was führest du ... Weiterlesen ... ...

Kinderlieder | Sommerlieder | Liederzeit: | 1815


Rädchen Rädchen gehe gehe Fädchen Fädchen drehe drehe Dreh dich ohne still zu stehn Denn im Himmel und auf Erden Kann kein Sonnenstäubchen werden Ohne Gehn und ohne Drehn Wenn auf meinem Gartenbeete Sonn und Regen sich nicht drehte Ja da gäb’s kein grün Gericht Wenn um meine Rasenstätte Nie ein Frühlingslüftchen wehte Meine Veilchen ... Weiterlesen ... ...

Frauenlieder | Weberlieder | Liederzeit: | 1800


Wie ruhest du so stille in deiner weißen Hülle du mütterliches Land Wo sind des Frühlings Lieder des Sommers bunt Gefieder und dein beblümtes Festgewand? Du schlummerst nun entkleidet kein Lamm noch Schäflein weidet auf deinen Au´n und Höh´n Der Vöglein Lied verstummet und keine Biene summet doch bist du auch im Schlummer schön Die ... Weiterlesen ... ...

Winterlieder | Liederzeit: | 1810