Weitere Volkslieder


mp3 anhören CD buch

Alles ist wandelbar

Alles ist wandelbar wogt und entflutet stürmt auf und gibt sich dar jauchzt und verblutet dunkelt und leuchtet rot stirbt und gebiert sich hebt sich und sinkt zu Tod findet und verliert sich Nah der Vollkommenheit stürzen die Meister messen sich Lust an Leid Körper und Geister Mensch, der du beides bist wag dich den Göttern nah wenn´s ein Geschlecht

Liederzeit: | 1934


Alleweil ein wenig lustig

Alleweil ein wenig lustig, alleweil ein wenig durstig, alleweil ein wenig Geld im Sack, alleweil ein wenig Schnupftabak, allzeit so, so! Man rede, was man will, ich aber schweig fein still! Alleweil ein wenig Geld im Sack, alleweil ein wenig Schnupftabak, allzeit so, so! Alleweil ein wenig lustig, alleweil ein wenig durstig, alleweil ein gutes bayrisch Bier, alleweil ein schönes

Liederzeit: | 2004


An eines Bächleins Ufer stand (Der fromme Hirt)

An eines Bächleins Ufer stand ein Bäumchen schlank und kraus Hier kor am weichbemoosten Rand ein Hirt sein Plätzchen aus Im Blattgesäusel mild und kühl umweht´ ihn süße Ruh Und freundlich nickt im Wellenspiel des Bäumchens Bild ihm zu. Doch ach! Vom Hochgebirge quoll des Wassers trübe Flut und auch im Tale braust´ und schwoll hoch auf des Bächleins Wut

Liederzeit: | 1830


Auch schon für diese Unterwelt

Auch schon für diese Unterwelt knüpft sich der Freundschaft Band noch eh´ der Vorhang niederfällt wird schon ihr Wert erkannt Dies Herz, das euch so treulich schlägt das euch so innig liebt ist von dem Gott in uns gelegt der uns nur Gutes gibt Mit diesem Herzen danken wir dass ihr uns Freunde seid den Menschen gut und treu wie

| 1859


Aus des Meeres tiefem Grunde (Vineta)

Aus des Meeres tiefem, tiefem Grunde Klingen Abendglocken dumpf und matt Uns zu geben wunderbare Kunde Von der schönen alten Wunderstadt In der Fluten Schoß hinabgesunken Blieben unten ihre Trümmer stehn Ihre Zinnen lassen goldne Funken Widerscheinend auf dem Spiegel sehn Und der Fischer, der den Zauberschimmer Einmal sah im hellen Abendrot Nach derselben Stelle schifft er immer, Ob auch

Liederzeit: | 1825


Das ist nun gar verschollen

Das ist nun gar verschollen wie ein romantisch Lied, was einst im jungen vollen Herzen so heiß geglüht. Mich faßte das ernste Leben mit seinem kalten Arm, des mochten wohl verschweben die Träume süß und warm Das war ein Wiegen und Wanken im zarten Minnespiel. so ohne alle Gedanken ein namenlos Gefühl; ein Jubeln und ein Klagen ein Lieben immerdar,

Liederzeit: | 1930


Den schönsten Wahlspruch in der Welt (Wein Weib und Gesang)

Den schönsten Wahlspruch in der Welthat Luther uns gegebenund wer ihn hört, vergißt ihn nichtin seinem ganzen LebenDes Spruches Wahrheit wunderbarein jedes Wort so sonnenklarund nimmer will´s mir aus dem Sinnes tönet immer wo ich binWer nicht liebt Wein, Weib und Gesangder bleibt ein Narr sein Leben lang O, Wein, du edler Himmelstrankdir gab ich hohe Ehreund bitte stets, daß

| 2008


Der Abt von Philippsbronn

Der Abt von Philippsbronnder hat viel Gäst´ geladendazu auch eine Nonn´ Er schickt die Magd nach Weinsie soll vom Besten holenund das soll Rheinwein sein Die Magd die holt den Weindoch als sie wieder zu Hause kamda war der Schmaus schon aus Die Magd, die kehrt´ das Hausund was sie in dem Kehrricht fand?ein´n Fuchsschwanz, der war rauh Die Frau,

Liederzeit: | | 2008


Die Amsel dicht am Morgen (Vogellied)

Die Amsel dicht am Morgen in ihrem grünen Hausihr Herr lässt sie versorgener wart´ ihr fleissig auf Er lässt ihr täglich bringenden Trank und frische Speissie darf nix tun als Singenzu Gott Lob , Ehr und Preis Das Lerchlein in den Lüften schwebtund singt den Himmel anvom grünen Feld sie sich ernährtund tröst den Ackersmann Gar hoch tät sie sich

Liederzeit: | | 2011


Die Schwälbchen die lieben sie bauen ihr Nest (Schwalbenschutz)

Die Schwälbchen die lieben sie bauen ihr Nest ans Fenstergesimse so zierlich und fest sie bauen so furchtlos, als wüßten sie nicht daß unter den Menschen manch böslicher Wicht Sie fliegen vertraulich hinein und heraus und grüßen mit Zwitschern die Leute im Haus wir grüßen euch wieder, o seid nur nicht scheu Kein Leid soll geschehen euch Vöglein so treu

Liederzeit: | 1912



Meistgelesen in: Weitere Volkslieder