Liederzeit: Mittelalter

Mittelalter: Volkslieder nach Zeit und historischen Ereignissen


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Myt wolluſt mynes hertzen

Myt wolluſt mynes hertzen Wil ich des heben an Ane reden vnd ane ſchertzen, Jch vorere ene klare perſone De ich noch ny ghehatzet han Jn mynem hertzen tz[ere]. Ich motz uff alle ſtratzen, Van ere wil ich nicht latzen, Datz ſyngh ich vnde red ich vordan. Jn ereme lyve dar is ſe wijt, Se hat enen lynden ganck, Se

Liebeslieder | Mittelhochdeutsch | Liederzeit: | 1450


Nun bitten wir den Heiligen Geist

Nun bitten wir den Heiligen Geist um den rechten Glauben allermeist, daß er uns behüte an unserm Ende, wenn wir heimfahrn aus diesem Elende. Kyrieleis. Weitere , später entstandene Strophen: O Geist der Wahrheit , ewges Licht nie wend von uns dein Angesicht Schütz uns vor Irrtum durch deine Gnade daß doch der Satan uns nimmer schade Kyrieleis O Geist

Geistliche Lieder | Liederzeit: | 1200


Nun singet und seid froh (In Dulci Jubilo)

Nun singet und seid froh jauchzt alle und sagt so: Unser Herzens Wonne liegt in der Krippe bloß Und leuchtet wie die Sonne in seiner Mutter Schoß. Du bist A und O Sohn Gottes in der Höh Nach dir ist mir so weh Tröst mir mein Gemüte O Kindlein zart und rein Durch alle deine Güte O liebstes Jesulein zeuch

Weihnachtslieder | Liederzeit: | , | 1482


Nuwe mere han ik vornomen

Synt kortlich in de land gekomen Van eynem iungen heren, Hertich otte is he genant. Syn loff dat will ik meren. Over en ſo is gemaket en bund, Dat ward deme edelen furſten kund, Dat hefft god ſo geſchicket. De lowe ſloch ſyne poten dar an, He hefft on up geſtricket. De lowen de ſteket de koppe to hope, Lat

Mittelhochdeutsch | Liederzeit: | 1450


Pfahlspiel

Das Pfahlspiel ist ein sehr einfaches, altes Wurfspiel, das aber Arm und Hand übt. Zwei oder mehr Knaben nehmen jeder einen Stock, der an dem einen dicken und schweren Ende spitz und anderthalb bis zwei Fuß lang ist. Der eine schleudert seinen Pflock (Pfahl) in den feuchten Boden, daß er stecken bleibt. Dann sucht der zweite mit seinem Pflock den

Kinderspiele | Liederzeit: | 1240


prak dat cal ſyn

prak dat ſcal ſyn Men ſcal der furſtynnen ſchencken wyn, Se mach neyn ber gedrincken. Des morgens do id dagede Dat dagede in allen landen, Do ſach man mannigen kerle valſch Ghan vth al myt ſcanden. Se hadde laden vpp eynen wagen Eynen kalvescop (to kaluertop) vnde ryndesmagen Se wolden dat ſlot beſcheten. Henne Doryngh quam her gerand To wulfelbuttel

Mittelhochdeutsch | Liederzeit: | 1450


Scheyden du scheiden du vilſendighe not

dat dyne walt myr alzyt gebod du makeſt my rot went an den dot des myr des myr nicht banghers des my nicht banghers kan unde mach gheſyn. Scheyden, du vilſendighe noet, Dat dyne ghewold myr alle tijd (dat) gheboed, Du makeſt my roet Went in den doet, Dat my nicht bangher kan vnde mach gheſyn. Dat herte is altijt

Abschiedslieder | Liebeskummer | Mittelhochdeutsch | Liederzeit: | | 1450


Sei willekommen Herre Christ

Sei willekommen, Herre Christ weil du unser aller Herre bist sei willekommen, lieber Herre hier im Erdreiche also schöne: Kyrieleis Text und Musik: Verfasser unbekannt – nach: ” Schürz dich, Gretlein “: In den Anmerkungen zu diesem Lied heißt es: Das älteste überlieferte deutschsprachige Weihnachtslied ist in einem Aachener Melodiefragment aus dem Anfang des 14. Jahrhunderts, danach in der hier abgedruckten

Weihnachtslieder | Liederzeit: | 1310


Störtebecker und Gödeke Michael

Störtebecker und Gödeke Michael die raubten beide zu gleichem Teil zu Wasser und auch zu Lande bis daß es Gott im Himmel verdroß des mußten sie leiden große Schande. Störtebecker sprach sich allzuhand Die Wester-See ist mir wohl bekannt das will ich uns wol holen die reichen Kaufleut von Hamburg sollen uns das Gelag bezahlen. Sie liefen ostwärts neben das

Balladen | Gefangenenlieder | Raub-Mord-Totschlag | Liederzeit: , | , | 1550


Suse liebe Suse was raschelt im Stroh?

Suse, liebe Suse was raschelt im Stroh? Das sind die lieben Gänschen die haben keine Schuh Der Schuster hat´s Leder kein´ Leisten dazu drum gehn die lieben Gänschen und haben keine Schuh Diese Version in: Des Knaben Wunderhorn , 1808 – Melodie nach einem alten, aus dem 14. Jahrhundert stammenden Wiegenlied . In Was die deutschen Kinder (1914) singen dazu noch

Kinderlieder | Schlaflieder | Schuster | Liederzeit: | | 1400



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