O Tannenbaum (Wie falsch ist dein Gemüte) (1814)

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O Tannenbaum, o Tannenbaum
wie treu sind deine Blätter
Du grünst nicht nur zur Sommerzeit
nein auch im Winter, wenn es schneit
O Tannenbaum, o Tannenbaum
wie treu sind deine Blätter

O Mägdelein, oMägdelein
wie falsch ist dein Gemüte
Du schwurst mir Treu in meinem Glück
nun arm ich bin, gehst du zurück
O Mägdelein, o Mägdelein
wie falsch ist dein Gemüte

Die Nachtigall, die Nachtigall
nahmst du dir zum Exempel
sie bleibt solang der Sommer lacht
im Herbst sie sich von dannen macht
Die Nachtigall, die Nachtigall
nahmst du dir zum Exempel

Der Bach im Tal, der Bach im Tal
ist deiner Falschheit Spiegel
er strömt allein, wenn Regen fließt
bei Dürr‘ er bald den Quell verschließt
Der Bach im Tal, der Bach im Tal
ist deiner Falschheit Spiegel

Text: Joachim August Christian Zarnack, nach Volksliedern des 16. Jahrhunderts
Musik: nach  dem Studentenlied Gott grüß dir Bruder Straubinger

Geschichte dieses Liedes:
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Liederzeit: (1814)
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