Holdes Mädchen unser Leben

Holdes Mädchen! unser Leben War ein frohes Hirtenspiel Kränze durften wir uns geben Küsse, wann es uns gefiel Herde, Stab und Fest und Freude Lied und Kränze sind dahin Dennoch reden Flur und Weide Mir von meiner Schäferin Engel oder Liebesgötter Malen ein getreues Bild Auf die kleinsten Rosenblätter Alles ist von dir erfüllt Welch ein Lispeln auf den Höhen

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Dir möcht ich diese Lieder weihen

Dir möcht ich diese Lieder weihen Geliebtes deutsches Vaterland Denn dir, dem neuerstandnen, freien Ist all mein Sinnen zugewandt Doch Heldenblut ist dir geflossen Dir sank der Jugend schönste Zier: Nach solchen Opfern, heilig großen Was gälten diese Lieder dir? Text: Ludwig Uhland – (1814) Musik: Konradin Kreutzer – u.a. in: Allgemeines Deutsches Kommersbuch () — Deutsches Armee Liederbuch —

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Flamme empor!

Flamme, empor! Steige mit loderndem Scheine auf dem Gebirgen am Rheine glühend empor! Siehe, wir stehn treu im geweihten Kreise, dich zu des Vaterlands Preise brennen zu sehn! Heilige Glut! Rufe die Jugend zusammen, daß bei den lodernden Flammen wachse der Mut! Auf allen Höhn leuchte du flammendes Zeichen, daß alle Feinde erbleichen wenn sie dich sehn! Finstere Nacht lag auf

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In einem kühlen Grunde

In einem kühlen Grunde da geht ein Mühlenrad Mein Liebchen ist verschwunden das dort gewohnet hat Sie hat mir Treu´ versprochen, Gab mir ein´ Ring dabei Sie hat die Treu´ gebrochen, das Ringlein sprang entzwei Ich möcht als Spielmann reisen Wohl in die Welt hinaus Und singen meine Weisen Und geh von Haus zu Haus Ich möcht’ als Reiter fliegen

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Wenn alle untreu werden

Wenn alle untreu werden so bleib ich euch doch treu dass immer noch auf Erden für Euch ein Streiter sei Gefährten meiner Jugend ihr Bilder bess´rer Zeit die mich zu Männertugend und Liebestod geweiht Wollt nimmer von mir weichen mir immer nahe sein, treu wie die deutschen Eichen wie Mond- und Sonnenschein. Einst wird es wieder helle in aller Brüder

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