Holdes Mädchen! unser Leben War ein frohes Hirtenspiel Kränze durften wir uns geben Küsse, wann es uns gefiel Herde, Stab und Fest und Freude Lied und Kränze sind dahin Dennoch reden Flur und Weide Mir von meiner Schäferin Engel oder Liebesgötter Malen ein getreues Bild Auf die kleinsten Rosenblätter Alles ist von dir erfüllt Welch ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1814


O Tannenbaum, o Tannenbaum wie treu sind deine Blätter Du grünst nicht nur zur Sommerzeit nein auch im Winter, wenn es schneit O Tannenbaum, o Tannenbaum wie treu sind deine Blätter O Mägdelein, oMägdelein wie falsch ist dein Gemüte Du schwurst mir Treu in meinem Glück nun arm ich bin, gehst du zurück O Mägdelein, ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1814


Leb wohl du teures Land, das mich geboren Die Ehre ruft mich wieder fern von hier Doch auch die süße Hoffnung ist verloren die ich gehegt, zu ruhen einst in dir Der Held, des Name füllt die weite Erde hat mich mit Freundschaftsgüte überhäuft ich war in Ruhm und Glück stets sein Gefährte ich will es ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1814


Kennt ihr das Land so wunderschön in seiner Eichen grünem Kranz? Das Land, wo auf den sanften Höh´n die Traube reift im Sonnenglanz? Das schöne Land ist uns bekannt es ist das deutsche Vaterland. Kennt ihr das Land vom Truge frei wo noch das Wort des Mannes gilt? Das gute Land, wo Lieb und Treu ... Weiterlesen ... ...

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Kein schön´rer Tod auf dieser Welt als wer auf grüner Heide fällt! Auf grüner Heide schlafen wenn Schwert und Kugel trafen: das nenn´ ich süsse Ruh tät´ gern die Augen zu Und zieht ihr heim ins Vaterland wer fällt, zieht noch in schön’res Land; des Heils kann sich vermessen kann Welt und Glück vergessen, wer ... Weiterlesen ... ...

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Liederzeit: | 1814


Seht ihr auf den grünen Fluren Jenen holden Schäfer ziehn? Seht ihr auch auf seinen Spuren Schöner alle Felder blühn? Kennt ihr nicht die frohen Herden? Schauet an den Schäferstab, Den der Himmel wie der Erden Vater seinen Händen gab. Schaut, ein Lamm hat sich verlaufen Und er eilet schnellen Lauf Läßt den ganzen andern ... Weiterlesen ... ...

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Liederzeit: | 1814


Habt ihr es noch nie erfahren wie er ist so reich und gut Wie er seit viel tausend Jahren allen Wesen Liebes tut Liebend hat er ausgesehen Manches lange Jahr nach euch Wollet endlich ihn verstehen Menschen kommt in Gottes Reich Segnend in der Menschen Mitte ist er jeder Seele nah Zu gewähren jede Bitte ... Weiterlesen ... ...

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Liederzeit: | 1814


Bemooster Bursche zieh´ ich aus behüt dich Gott, Philisterhaus! Zur alten Heimat geh´ ich ein muss selber nun Philister sein Fahrt wohl, ihr Strassen, grad und krumm ich zieh‘ nicht mehr in euch herum, durchtön euch nicht mehr mit Gesang mit Lärm nicht mehr und Sporenklang. Was wollt ihr Kneipen all von mir? Mein Bleiben ... Weiterlesen ... ...

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Dir möcht ich diese Lieder weihen Geliebtes deutsches Vaterland Denn dir, dem neuerstandnen, freien Ist all mein Sinnen zugewandt Doch Heldenblut ist dir geflossen Dir sank der Jugend schönste Zier: Nach solchen Opfern, heilig großen Was gälten diese Lieder dir? Text: Ludwig Uhland (29. Januar 1814) Musik: Konradin Kreutzer – u.a. in: Allgemeines Deutsches Kommersbuch ... Weiterlesen ... ...

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Flamme, empor! Steige mit loderndem Scheine auf dem Gebirgen am Rheine glühend empor! Siehe, wir stehn treu im geweihten Kreise, dich zu des Vaterlands Preise brennen zu sehn! Heilige Glut! Rufe die Jugend zusammen, daß bei den lodernden Flammen wachse der Mut! Auf allen Höhn leuchte du flammendes Zeichen, daß alle Feinde erbleichen wenn sie dich ... Weiterlesen ... ...

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Liederzeit: | 1814