Wunderhorn von A - Z

285 Lieder - Wunderhorn

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Auf einem schönen grünen Rasen (Der Kurmainzer Kriegslied)

Auf einem schönen grünen Rasen Da ließ Albin zur Mahlzeit blasen Als ein General und Feldmarschall Sie rühren die Trommeln und schlagen den Lärmen Und lassen die feurigen Bomben schon schwärmen Die blutige Mahlzeit geht schon an Laß Pauken und Trompeten schallen Laß alle Kanonen auf einmal knallen Auf daß sich empört die ganze Welt Laß Bomben und Haubizen blitzen

Freiheitslieder | Liederzeit: | | 1795


Auf´m Bergle bin ich gesessen

Auf´m Bergle bin ich gesessen Hab dem Vögele zug´schaut Ist ein Federle abe geflogen Hab´n Häusle draus baut Text: in anonym –  Des Knaben Wunderhorn 1808 Musik: anonym Volksweise in Lieder für höhere Mädchenschulen (1919)

Kinderlieder | Liederzeit: | 1808


Aus aus aus ist´s mit mir

Aus aus aus ist´s mit mir und mein Haus, Haus, Haus hat kein Tür und mein Tür, Tür, Tür hat kein Schloß und mein Schatz bin ich los und mein Tür hat kein Schloß und mein Schatz bin ich los Aus aus aus ist´s mit mir in dem ganzen, ganzen Revier wenn die Elbe, Elbe austrocknet dann heiraten wir Die,

Liebeskummer | Liederzeit: | 1845


Bald gras ich am Neckar

Bald gras ich am Neckar bald gras ich am Rhein bald hab ich ein Schätzel bald bin ich allein. Was hilft mir das Grasen wenn die Sichel nicht schneid’t, was hilft mir das Schätzel, wenn’s bei mir nicht bleibt. Und soll ich denn grasen am Neckar, am Rhein, so werf’ ich mein schönes Goldringlein hinein. Es fließet im Neckar, es

Liebeskummer | Liederzeit: | 1808


Beschlag Beschlag´s Rößle

Beschlag Beschlag´s Rößle zu Ulm steht ein Schlößle steht eine Schmiede nah dabei Schmiedle, beschlag mir´s Rößle glei Han ich Nägel zu tief rein g´schlage muß ich wieder rausser grabe aus Des Knaben Wunderhorn III. 415 laut Böhme : Beim Anziehen der ersten Schuhe: Beim Schuhanziehen wird  auf die Fußsohle des Kindes geklopft, um das Pferdebeschlagen nachzuahmen, und davon erzählt

Kinderreime | | 1810


Bet´t Kinder, bet´t

Bet´t Kinder, bet´t Morgen kommt der Schwed´ Morgen kommt der Oxenstern Wird die Kinder beten lern´n Bet´t Kinder, bet´t * Die Schweden sind gekommen, Haben alles mitgenommen, Haben’s Fenster eingeschlagen, Haben’s Blei davon getragen, Haben Kugeln daraus gegossen Und die Bauem erschossen. Das flüsterten entsetzte Väter ihrem Nachwuchs ins Ohr, seit König Gustav II. Adolf durch das Heilige Römische Reich

Kinderreime | Liederzeit: | 1650


Bin i net a Bürschle auf der Welt (Der Obendrauf)

Bin i net a Bürschle auf der Welt Spring i net wia a hirschle auf dem Feld? Auf dem Feld im grünen Holz begegnet mir a Jungfer stolz Gute Morge, Jungfer, komm se gschwend Will se mit mir tanza, geb se d Händ s Stüble auf- und abgeschwenkt und a Gläsle eingeschenkt Schöne Musikante, spielet auf! Spielet mir a Tänzle,

Tanzlieder | Liederzeit: | 1808


Bist so krank als wie ein Huhn (Schulkrankheit)

Bist so krank als wie ein Huhn Magst gern essen und nichts tun. Als “Schulkrankheit” in Des Knaben Wunderhorn (1808, III)

Kinderreime | | | 1808


Bohnen und Blasen

Gib mir eine Bohne! „Ich habe keine.“ Geh zum Gärtner, hol dir eine! „Er gibt mir keine.“ So such dir eine! „Ich finde keine.“ So blas ich dich! „ So wehr ich mich.“ Darauf blasen sich die Kinder ins Gesicht, und wer dabei zuerst lacht, muß dem andern eine Bohne geben. in Des Knaben Wunderhorn (mit Erbse! 1808, III) — Der Kinder

Kinderspiele | | 1808


Bruder Liederlich

Bruder Liederlich Warum saufst dich so voll? O du mein Gott Warum schmeckt mirs so wohl Am Montag muss versoffen sein was am Sonntag übrig war Am Dienstag schlafen wir bis neun, Ihr lieben Brüder führt mich zum Wein. Am Mittwoch ist mitten in der Wochen Haben wir das Fleisch gefressen, Fress der Meister die Knochen Am Donnerstag stehn wir auf

Arbeitslieder-Handwerkerlieder | Trinklieder | Liederzeit: | 1808