Schwäbisches Soldaten-Liederbuch von A - Z

47 Lieder - Schwäbisches Soldaten-Liederbuch

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Beim Holderstrauch beim Holderstrauch

Der Holderstrauch, der Holderstrauch, der blüht so schön im Mai da sang ein kleines Vögelein ein Lied von Lieb und Treu Beim Holderstrauch, beim Holderstrauch wir saßen Hand in Hand Wir waren in der Maienzeit die Glücklichsten im Land Beim Holderstrauch, beim Holderstrauch da muß geschieden sein Komm bald zurück, komm bald zurück du Allerliebster mein Beim Holderstrauch, beim Holderstrauch da weint ein

Liebeskummer | Liederzeit: | 1896


Berlin du wunderschöne Stadt

Berlin du wunderschöne Stadt darinnen ein Soldat und er musste marschieren wohl in das Feld wo die Kanonen steh´n Und als er auf den ersten Posten kam da traf ihn gleich ein Schuss Ei nun liegt er da und schreit so sehr zu seinem Kamerad Kamerad, Kamerad, du mein lieber Kamerad schreibe du einen Brief nach Haus schreibe du´s, schreibe

Soldatenlieder | Liederzeit: | 1900


Da droben auf jenem Berge

Da droben auf jenem Berge da steht ein hohes Haus da schauen wohl alle Frühmorgen drei schöne Jungfrauen heraus Die eine die heißet Susanne die andere Anne Marei die dritte die darf ich nicht nennen weil sie es mein eigen soll sein In meines Vaters Lustgarten da stehen zwei Bäumelein das eine das traget Muskaten das andre Feinsnägelein Muskaten und

Liebeskummer | Liederzeit: | | 1800


Der Jäger in dem grünen Wald

Der Jäger in dem grünen Wald, muß suchen seinen Aufenthalt. er ging im Wald wohl hin und  her ob auch nichts anzutreffen wär Mein Hündlein ist stets bei mir in diesem grünen Laubrevier. mein Hündelein blafft, mein Herz das lacht und mein Herz, das lacht meine Augen leuchten hin und her Ich sing mein Lied aus voller Brust der Hirsch tut einen

Jägerlieder | Liederzeit: | | 1825


Der Soldat kehrt aus dem Krieg zurück

Der Soldat kehrt aus dem Krieg zurück, hurra Drei Jahre hat er treu gedient Jetzt bekommt er seinen Abschiedsbrief Hurra Hurra tralala Der Soldat kehrt in ein Wirtshaus, hurra Frau Wirtin haben sie ein gut Glas Bier Herr Soldat haben Sie auch`s Geld dafür Hurra Hurra tralala Ein bares Geld das hab ich nicht hurra Einen alten Säbel hab ich hier

Soldatenlieder | Liederzeit: | | 1926


Durchs Wiesetal gang i jetzt na

Durchs Wiesetal gang i jetzt na brech lauter Batenke dorna Batenke muß ich breche schöns Sträußle drauß mache aus lauter Batenken und Klee i han ja koi Schätzele meh Und wenn i koi Schätzle mehr hab warum liegts dann net in seim Grab Trät zum Grab ja mit Klage schöns Sträußlein trage aus welke Batenken und Klee i han ja

Liebeskummer | Liederzeit: | 1830


Ei Mädchen vom Lande wie bist du so schön

Ei Mädchen vom Lande wie bist du so schön So hab ich im Städtchen noch keine gesehn Drum so gehn wir aufs Lande um lustig zu sein viel schöner sans die Mädchen viel besser der Wein Der Wein auf dem Lande hat Geist und hat Kraft Dagegen im Städtchen wird Wasser drein geschafft Drum so gehn wir aufs Lande um lustig zu

Liebeslieder | Liederzeit: | 1800


Ein armer Fischer bin ich zwar

Ein armer Fischer bin ich zwar verdien mein Geld stets in Gefahr Doch wenn Feinsliebchen am Ufer ruht dann geht das Fischen noch einmal so gut Des Morgens früh um Uhre vier klopft es ganz leis an meine Tür Steh auf, du Fischer jung und schön! Wir beiden wollen Fische fangen gehn (Des Morgens zwischen drei, bald vier klopft es

Arbeitslieder-Handwerkerlieder | Liebeslieder | Liederzeit: | 1900


Ein Wächter auf dem Türmlein stand (verlorene Ehre)

Ein Wächter auf dem Türmlein stand sein Hörnlein tur er blasen steht nur auf ihr jungen Leut´ und wer bei seinem Schatzele leit´ der Tag fängt an zu strahlen Des Morgens tut sie früh aufsteh´n frisches Wasser tut sie holen da begegnet ihr der selbige Knab der des Nachts bei ihr geschlafen hat und er wünscht ihr einen schönen guten Morgen Guten Morgen, guten

Liebeskummer | | | 1890


Es braust ein Ruf wie Donnerhall (Die Wacht am Rhein)

Es braust ein Ruf wie Donnerhall wie Schwertgeklirr und Wogenprall. Zum Rhein, zum Rhein, zum deutschen Rhein! Wer will des Stromes Hüter sein? Lieb Vaterland, magst ruhig sein Fest steht und treu die Wacht, die Wacht am Rhein! Durch Hunderttausend zuckt es schnell und aller Augen blitzen hell: der Deutsche bieder, fromm und stark beschirmt die heil’ge Landesmark. Lieb Vaterland,

Deutschlandlieder | Liederzeit: | 1840