Bremer Stadtmusikanten

Schwäbisches Soldaten-Liederbuch von A - Z

47 Lieder - Schwäbisches Soldaten-Liederbuch

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Es schlief ein Graf bei seiner Magd (1910)

Es schlief ein Graf bei seiner Magd bis an den hellen Morgen bis das der helle Tag anbrach fing sie gleich an zu weinen Weine nicht, weine nicht, mein holdes, holdes Kind deine Ehr will ichs bezahlen Ich schenk dir meinen Reitersknecht dazu zehntausend Taler Den Reitersknecht den mag ich nicht ich will den Herren selber den Herren selber bekommst

Erotische Lieder | Liebeskummer | | , | 1910


Es wollt ein Mädchen früh aufstehn (ca. 1900)

Es wollt´ ein Mädchen früh aufstehn wohl dreiviertel Stund vor Tag wollt in den Wald spazieren gehn Juja, juja, spazieren gehn bis daß der Tag anbrach Und als sie nach dem Wald reinkam da kam des Jägers Knecht. “Mädchen, füg dich aus dem Wald Juja, juja, aus dem Wald hier hat mein Herr sein Recht” Und als das Mädchen rückwärts ging

Jägerlieder | | 1900


Frisch auf Frisch auf zum Jagen (Der Specksalat)

Frisch auf Frisch auf zum Jagen auf wenn´s in die Alm ´naufgeht (wenn´s auf die Alp ´naufgeht) Verseht euch wohl mit Pulver und mit Blei aufs Hirschlein und aufs Reh Das Jagen ist ein lustig Leben das Wildbret muß brav Geld ergebn das Jagen ist mein Freud drum jag ichs allezeit Und als ich auf die Alb ´nauf kam setzt ich mein´grünen Hut auf

Jägerlieder | Liederzeit: | | 1908


Ich ging einmal nach Hamburg hinein

Ich ging einmal nach Hamburg ´nein und das war beim Mondenschein und da stellt ich mich wohl als Tirolerin in meinem Sinn da liegt was drin Zum Traleria, ia holdrio , daria holdrio, daria holdrio zum Traleria, ia ho Ich ging die Straßen hin und her ob denn nichts zu machen wär´ und da stellt ich mich wohl als Tirolerin

Frauenlieder | Liederzeit: | 1900


Ich habe mein Feinsliebchen

Ich habe mein Feinsliebchen Ich hab mein (schön) Feinsliebchen So lange nicht gesehn Schon lang nicht mehr gesehn Ich sah sie gestern Abend, Ich sah sie gestern Abend Wohl in der Haustür stehn, Wohl unter der Haustür stehn Sie sagt, ich sollt sie küssen Der Vater darf´s nicht wissen Die Mutter ´nahm´s gewahr daß jemand bei ihr war “Ach, Tochter, willst du freien?

Liebeskummer | Liederzeit: | , | 2004


Im grünen Wald dort wo die Drossel singt

Im grünen Wald – da wo die Drossel singt, wo im Gebüsch das muntre Rehlein springt, wo Tann´ und Fichte stehn am Waldessaum, verlebt ich meiner Jugend schönsten Traum Das Rehlein trank – wohl aus dem klaren Bach, in dessen Wald der muntre Kuckuck lacht, der Jäger zielt schon hinter einem Baum, das war des Rehleins letzter Lebenstraum. Getroffen wars

Jägerlieder | Soldatenlieder | Trauerlieder | Liederzeit: | 1838


Im Krug zum grünen Kranze

Im Krug zum grünen Kranze da kehrt ich durstig ein Da saß ein Wandrer drinnen am Tisch beim kühlen Wein Ein Glas ward eingegossen, Das wurde nimmer leer! Sein Haupt ruht auf dem Bündel Als wärs ihm viel zu schwer. Ich tät mich zu ihm setzen, Ich sah ihm ins Gesicht, Das schien mir gar befreundet Und dennoch kannt’ ich’s

Wanderlieder | Liederzeit: | 1821


Im schönsten Wiesengrunde

Im schönsten Wiesengrunde ist meiner Heimat Haus Da zog ich manche Stunde ins Tal hinaus Dich mein stilles Tal, grüß ich tausendmal! Da zog ich manche Stunde ins Tal hinaus Wie Teppich reich gewoben, steht mir die Flur zur Schau; O Wunderbild, und oben des Himmels Blau. Dich mein stilles Tal grüß ich tausendmal! O Wunderbild, und oben des Himmels

Heimatlieder | Liederzeit: | , , , | 1851


Jetzt fängt das schöne Frühjahr an

Jetzt fängt das schöne Frühjahr an, Und alles fängt zu blühen an Auf grüner Heid und überall. Es wachsen Blümlein auf dem Feld Sie blühen weiß, blau, rot und Gelb, es gibt nichts schöneres auf der Welt Und wenn sich alles lustig macht und ich auch gar nicht schlafen mag geh ich zum Schätzele bei der Nacht Jetzt geh ich

Frühlingslieder | Liederzeit: | | 1856


Jetzt gang i ans Brünnele

Jetzt gang i ans Brünnele trink aber net do such i mein herztausige Schatz find´n aber net Jetzt gon i ans Fensterli und klopf mit em Ring o du herztausige Schatz wer ist bi dir drin? Da laß i meine Äugelein um und um gehn da sieh i mein herztausige Schatz bei em andre steh´n Und bei em andre stehe

Liebeskummer | Liederzeit: | | 1806