Liederbuch des Handwerker-Vereins zu Potsdam von A - Z

132 Lieder - Liederbuch des Handwerker-Vereins zu Potsdam

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Der Handwerksstand vernehmt es ihr Genossen

Der Handwerksstand, vernehmt es, ihr Genossen ist schon ein alter Stand der immer tätig wirket, unverdrossen mit reger, kräftiger Hand Zwar stand er nie zu nah am Fürstenthrone doch das tut nichts zur Sach er war nie Knecht, nie Diener sich zum Hohne nie litt er diese Schmach Selbstständigkeit erfordern schon die Werke die seine Hand erschafft zu seiner Arbeit

Arbeitslieder-Handwerkerlieder | | 2008


Der Mai ist auf dem Wege

Der Mai ist auf dem Wege der Mai ist vor der Tür im Garten, auf der Wiese Ihr Blümlein, kommt herfür Da hab ich den Stab genommen das Bündel ist geschnürt so zieh ich immer weiter, wohin die Straße mich führt Hoch über mir ziehn Vögel sie ziehn in lust´gen Reih´n Sie zwitschern, trillern, flöten als ging’s zum Himmel ´nein. ______________________ Der Wandrer geht alleine

Frühlingslieder | Liederzeit: | 1827


Der Mensch hat nichts so eigen (Freundschaft)

Der Mensch hat nichts so eigen so wohl steht ihm nichts an als daß er Treu er zeigen und Freundschaft halten kann Wenn er mit seinesgleichen will treten in ein Band, verspricht sich nicht zu weichen mit Herzen, Mund und Hand Die Red´ ist uns gegeben damit wir nicht allein Für uns nur sollen leben und fern von Leuten sein

Weisheit | Liederzeit: , , | 1640


Der Papst lebt herrlich in der Welt

Der Papst lebt herrlich in der Welt es fehlt ihm nicht an Ablaßgeld, er trinkt den allerbesten Wein, ich möchte doch der Papst wohl sein, er trinkt den allerbesten Wein, ich möchte doch der Papst wohl sein. Doch nein ! er ist ein armer Wicht ein holdes Mädchen küßt ihn nicht er schläft in seinen Bett allein ich möchte doch

Freiheitslieder | Liederzeit: , | 1789


Der Schnee zerrinnt der Mai beginnt

Der Schnee zerrinnt, Der Mai beginnt, Die Blüten keimen Schon auf den Bäumen Und Vogelschall Tönt überall. Pflückt einen Kranz Und haltet Tanz In grünen Hainen, Ihr lieben Kleinen, Wo junge Mai’n Uns Kühlung streue’n. Wer weiß wie bald Das Glöcklein schallt, Da wird der Maien Uns nicht mehr freuen, Und Vogelschall Schweigt überall. Drum werdet froh! Gott will es

Frühlingslieder | Liederzeit: | 1850


Deutsches Herz verzage nicht

Deutsches Herz, verzage nicht tu, was dein Gewissen spricht, dieser Strahl des Himmelslichts tue recht und fürchte nichts. Baue nicht auf bunten Schein Lug und Trug ist dir zu fein, schlecht gerät dir List und Kunst Freiheit wird dir eitel Dunst. Doch die Treue ehrenfest und die Liebe, die nicht lässt, Einfalt, Demut, Redichkeit stehn dir wohl, du Sohn vom

Deutschlandlieder | Liederzeit: | 1813


Die ihr dort oben zieht hört ihr des Sängers Lied

Die ihr dort oben zieht hört ihr des Sängers Lied das zu euch spricht Frei durch des Himmels Plan von Lebens Anfang an geht eure stille Bahn ewig im Licht Seid mir doch eng vertraut hab ich euch angeschaut wird mir so klar wird mir das Herz so weich drei Wünsche hab ich gleich drei Wünsche nenn ich euch macht mir sie wahr! Erst ist´s der Liebe Glück

Lob der Musik | Liederzeit: | 1820


Die Lerchen sie steigen aus rauigem Fels

Die Lerchen sie steigen aus rauigem Fels es bricht nun das Schweigen die schaffende Welt Hell tönen die Glocken von waldiger Höh´ sie wecken und locken das Echo am See Nun ziehen wir wieder die Ferne sie ruft der Wald tönet Lieder die Flur streuet Duft es zieht in die Weite nun Sehnsucht uns fort sei Glück und Geleite und

Frühlingslieder | Wanderlieder | Liederzeit: | 1859


Dir öffnet sich jetzt uns´re Brust zu treuem Bruderleben

Dir öffnet sich jetzt uns´re Brust zu treuem Bruderleben Du teilest mit uns Leid und Lust in ernstem Geistesstreben Sei fromm in Denken, Wort und Tat und wahre reine Sitten das Böse, wann und wo es naht sei immer kühn bestritten Sei frisch und voller Jugendkraft in deinen Frühlingstagen zur tatenfrohe Ritterschaft darf Siegerkronen tragen Sei frei im Geiste immerdar

Vereinslieder | Liederzeit: | 1842


Dort unten in der Mühle

Dort unten in der Mühle saß ich in süsser Ruh und sah dem Räderspiele und sah den Wassern zu Sah zu der bangen Säge es war mir wie ein Traum, die bahnte lange Wege in einen Tannenbaum Die Tanne war wie lebend in Trauermelodie durch alle Fasern bebend sang diese Worte sie “Du kehrst zur rechten Stunde o Wanderer, hier

Trauerlieder | Liederzeit: | | 1830