Liedergeschichte: Bekränzt mit Laub

Zur Geschichte von "Bekränzt mit Laub": Parodien, Versionen und Variationen.

Bekränzt mit Laub den lieben vollen Becher
und trinkt ihn fröhlich leer
in ganz Europia, ihr Herren Zecher
ist solch ein Wein nicht mehr

Er kommt nicht her aus Ungarn, noch aus Polen,
Noch wo man franzmänn’sch spricht,
Da mag Sankt Veit, der Ritter, Wein sich holen,
Wir holen ihn da nicht.

Ihn bringt das Vaterland aus [...] ...

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Ins Feld, ins Feld, die Rachegeister mahnen
Auf, deutsches Volk, zum Krieg
Ins Feld, ins Feld! Hoch flattern unsre Fahnen
Sie führen uns zum Sieg

Klein ist die Schar, doch groß ist das Vertrauen
auf den gerechten Gott
Wo seine Engel ihre Festen bauen
sind Höllenkünste Spott

Gebt kein Pardon! Könnt´ ihr das Schwert nicht heben
so [...] ...


Der Pflichten heiligste im Bürgerbunde
ist die, sich andern weihn
Erhebend ist´s, in unheilschwerer Stunde
mit Hilfe nah zu sein

Begeistert laßt uns nach dem Ziele ringen
vom Feuermut beseelt
Hilfreich, wo´s gilt, dem Nächsten beizuspringen
ist ja, was wir gewählt

Ihr Steiger vor! Im Qualme wilder Flammen
bleibt euern Pflichten treu
Stürzt Dach und Fach auch [...] ...


Wir ziehn zur Burg am linden Frühlingstage
im frischen Maiengrün
wenn uns am Bach und oben in dem Hage
die blauen Veilchen blühn

Wie ziehn zur Burg wenn heiß die Sommersonne
auf Berg und Halde liegt
die wilden Rosen blühn in Duft und Wonne
der Schmetterling sich wiegt

Wir ziehn zur Burg wenn sich mit goldnem Glanze

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Der Handwerksstand, vernehmt es, ihr Genossen
ist schon ein alter Stand
der immer tätig wirket, unverdrossen
mit reger, kräftiger Hand

Zwar stand er nie zu nah am Fürstenthrone
doch das tut nichts zur Sach
er war nie Knecht, nie Diener sich zum Hohne
nie litt er diese Schmach

Selbstständigkeit erfordern schon die Werke
die seine Hand erschafft




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