Liederbuch des Handwerker-Vereins zu Potsdam von A - Z

132 Lieder - Liederbuch des Handwerker-Vereins zu Potsdam

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Droben im Oberland do isch halt nett

Droben im Oberland do isch halt nett Welschkorn im Unterland Frucht g´nug im Oberland guet isch der Seewai au wenn i nur hätt´ Droben im Oberland do isch halt fain wenn i dort runter kumm kehr i glei wieder um denn nur im Oberland do will i sai Drunten sind d´Leut´ so stolz wisset it wia könnet ut freundle sai

Mundart, Niederdeutsch und Dialekte | Liederzeit: | 1859


Drunten im Unterland (Unterländers Heimweh, 1835)

Drunten im Unterland Da ist´s halt fein! Schlehen im Oberland Trauben im Unterland Drunten im Unterland Da möcht ich sein! Drunten im Neckartal Da ist´s halt gut. Ist mer´s da oben ´rum Manchmal au no´ so dumm Han i doch alleweil Drunten gut´s Blut Kalt ist’s im Oberland, unten ist’s warm. Oben sind d’Leut’ so reich, D’Herzen sind gar net

Heimatlieder | Liederzeit: | 1835


Du du liegst mir im Herzen

Du, du liegst mir im Herzen du, du liegst mir im Sinn. Du, du machst mir viel Schmerzen, weißt nicht wie gut ich dir bin. Ja, ja, ja, ja, weißt nicht wie gut ich dir bin. Ja, ja, ja, ja, weißt nicht wie gut ich dir bin. So, so wie ich dich liebe so, so liebe auch mich. Die, die

Liebeslieder | Liederzeit: | 1828


Ehre sei dir herrliches Volk der Germanen

Ehre sei dir herrliches Volk der Germanen Ehre des Vaterlands Fahnen und Lorbeerzier Adler so kühn als du zum Raube gezogen rauschte der Pfeil von dem Bogen warf dich dahin Schlachtfeld des Herrn, wo zum Gericht er gekommen hoch über Leichen entglommen stand Deutschlands Stern Wahret es treu! Vaterland, dir nur ergeben wollen wir sterben und leben. Deutschland sei frei

Deutschlandlieder | Liederzeit: | 1822


Ein festes Haus ist unser Haus

Ein festes Haus ist unser Haus Wir bilden seine Mauer Wir halten Wind und Wetter aus und Sturm und Regenschauer denn wo noch Freund auf Freund vertraut da ist wohl nicht auf Sand gebaut Uns schreckt nicht Wind und Sturmgebraus Ein festes Haus ist unser Haus Ein hohes Haus ist unser Haus es reicht bis in den Himmel und Engel

Vereinslieder | Liederzeit: | 1858


Ein getreues Herze wissen

Ein getreues Herze wissen hat des höchsten Schatzes Preis, der ist selig zu begrüssen der ein treues Herze weiss. Mir ist wohl bei höchstem Schmerz denn ich weiss ein treues Herz Läuft das Glücke gleich zu Zeiten anders als man will und meint, ein getreues Herz hilft streiten wider alles, was ist feind. Mir ist wohl bei höchstem Schmerz denn

Liebeslieder | Weisheit | Liederzeit: | 1859


Ein Goldschmied in der Bude stand (Des Goldschmieds Töchterlein)

Ein Goldschmied in der Bude stand bei Perl´ und Edelstein “Das beste Kleinod, das ich fand das bist doch du, Helene Mein teures Töchterlein!” Ein schmucker Ritter trat herein: “Willkommen, Mägdlein traut Willkommen, lieber Goldschmied mein mach mir ein köstlich Kränzchen für meine süße Braut!” Und als das Kränzlein war bereit und spielt´ in reichem Glanz Da hängt´ Helen’ in

Balladen | Liebeslieder | | | 1860


Ein Heller und ein Batzen

Ein Heller und ein Batzen, Die waren beide mein, ja mein Der Heller ward zu Wasser, Der Batzen zu Wein, ja Wein, Heidi, heido, heida Heidi, heido, heido hahaha Die Wirtsleut und die Mädel, Die rufen beid’: “Oh weh! Oh weh!”, Die Wirtsleut, wenn ich komme, Die Mädel, wenn ich geh, ja geh. Mein Strümpf die sind zerrissen, Mein Stiefel

Trinklieder | Liederzeit: | 1830


Ein Herz das sich mit Sorgen quält

Ein Herz, das sich mit Sorgen quält hat selten frohe Stunden es hat sich schon sein Teil erwählt alle Hoffnung ist verschwunden Nur glücklich ist, wer das vergißt was einmal nicht zu ändern ist Die Sonne, die zu frühe lacht sieht man am Mittag weinen Das Glück. das man bisweilen macht kann eine Zeit lang scheinen Es bleibt dabei, wer warten kann

Weisheit | Liederzeit: | 1860


Ein Lied in Ehren

Ein Lied in Ehren wer will´s verwehren Singt´s Vöglein nicht im Blütenkranz und Engel nicht im Sternenglanz Ein guter froher Mut ein frisches leichtes Blut geht über Geld und Gut Ein Trunk in Ehren Wer will’s verwehren Trinkt’s Blümlein nicht den Morgentau? Und wächst die Traube denn zur Schau? Nein, wer am Werktag schafft, Dem bringt der Rebensaft Am Sonntag neue Kraft Ein Kuß in Ehren; Wer will’s verwehren?

Weisheit | Liederzeit: | 1831