Bremer Stadtmusikanten

Kurt Tucholsky Lieder

Als der Großvater die Großmutter nahm (Auflage 1922)

Kurt Tucholsky Schlager sind Lieder, bestehend aus Musik und Worten, die kaum noch etwas mit ihren Autoren zu tun haben, sondern die aus der Literatur zum Gebrauchsgegenstand des Volkes oder des jeweiligen Volkskreises avanciert oder degradiert sind. Solche Lieder zum sonntäglichen Gebrauch des deutschen Bürgertums aus den Jahren 1740 bis 1840 hat Gustav Wustmann, der […]

Volksliedbücher | | 2009


Der Kaiser rief zum Kampf hinaus

Der Kaiser rief zum Kampf hinaus wir ließen Heim und Vaterhaus Kolleg und Arbeit gern im Stich Kling-klang und sing-sang so zieht der Bursch zum Kampfe frisch Kling-klang und sing-sang so zieht ein Bursch hinaus Wir standen oft auf der Mensur nun fechten wir auf Feindesflur ein jeder Streich fürs deutsche Reich Kling-klang und sing-sang […]

Soldatenlieder | Studentenlieder | 1915


Die deutschen Soldaten sie fahren ins Feld

Die deutschen Soldaten sie fahren ins Feld am Ufer der Landsturm Brückenwacht hält Sie kommen gefahren ein siegmutig Heer Hurra, sie stolz rufen in schimmernder Wehr Es rollt auf den Schienen bei Tag und bei Nacht fahret hin ihr stolzen Krieger zu siegreicher Schlacht Am Himmel stehn leuchtend der Mond und die Stern „Gott schütz […]

Lieder zur See | Soldatenlieder | 1914


Ein deutsches Volkslied (Wie versaufen unser Oma)

In deutschen Landen ist augenblicklich ein Lied im Schwange, das den vollendetsten Ausdruck der Volksseele enthält, den man sich denken kann – ja, mehr: das so recht zeigt, in welcher Zeit wir leben, wie diese Zeit beschaffen ist, und wie wir uns zu ihr zu stellen haben. Während der leichtfertige Welsche sein Liedchen vor sich […]

Volkslied-Forschung | 1922


In des Waldes düstern Gründen

Gedicht, von Christian August Vulpius (1762-1827), dem Verfasser des gleichnamigen Schauerromans über den Räuberhauptmann Rinaldo Rinaldini, 1799 zusammen mit anderen Romanzen und Liedern über diesen erfundenen Räuberhauptmann in der Zeitschrift »Janus« veröffentlicht. Das volkstümliche Lied wird auch als »In des Waldes finstern Gründen« oder »In des Waldes tiefsten Gründen« gesungen. Womöglich in Anlehnung an Schillers Gedicht […]

| 1799


Klaar

Ernst Klaar (1861–1920) zählte ebenso wie Heinrich v. Reder, Otto Erich Hartleben, Henckell, Holz zu den Mitarbeitern von Eduard Fuchs bei der satirischen Zeitschrift  “ Der süddeutsche Postillion “ , eine Sammlung Aphorismen aus diesem Blatt, die anonym unter dem Titel »Gedanken eines arbeitslosen Philosophen« erschienen ist, enthält – laut Tucholsky – das Beste, was in Deutschland […]

| 1970


Kutzleb

Der Heimatdichter und Judenhasser Hjalmar Kutzleb (eigentlich Hilmar Hermann Kutzleb) wurde am 23. Dezember 1885 in Siebleben geboren und starb am 19. April 1959 in Celle. Nach dem Studium der  Philosophie, Germanistik, Geschichte und Geografie in Leipzig und Marburg unterrichtete er an Gymnasien in Weilburg, Guben, Berlin, Finsterwalde und nach dem ersten Weltkrieg in Minden. Während seiner Studienzeit in Leipzig […]

| 1970


Manche tanzen manchmal wohl ein Tänzchen (Lied vom Kompromiß)

Manche tanzen manchmal wohl ein Tänzchenimmer um den heißen Brei herum,kleine Schweine mit dem Ringelschwänzchen,Bullen mit erschrecklichem Gebrumm. Freundlich schaun die Schwarzen und die Roten,die sich früher feindlich oft bedrohten.Jeder wartet, wer zuerst es wagt,bis der eine zu dem andern sagt: „Schließen wir nen kleinen Kompromiß!Davon hat man keine Kümmernis.Einerseits – und andrerseits -,so ein […]

Freiheitslieder | 2010


Rosen auf den Weg gestreut

Rosen auf den Weg gestreutund des Harms vergessen! Eine kleine Spanne Zeit ward uns zugemessen Heute hüpft, im Frühlingstanznoch der frohe Knabe Morgen weht der Totenkranz schon auf seinem Grabe Wonne führt die junge Braut heute zum AltareEh die Abendwolke tautruht sie auf der Bahre Ungewisser, kurzer Dauerist dies Erdenleben und zur Freude, nicht zur Trauer […]

Trauerlieder | | 2008


Schaumlöffel

Mitglied des Jungdeutschen Ordens in der Weimarer Republik – Verfasser einiger Texte zu deren Liederbuch des Jungdeutschen Ordens –   Verfasser eines Buches über die „Mechterstädter Morde“, an denen er beteiligt war. Kurt Tucholsky schreibt über ihn im August 1920 : „Wenn in Deutschland einer etwas versiebt hat, dann kneift er hinterher, schreibt aber seine Memoiren, […]

| 1893


Kurt Tucholsky Lieder

Kurt Tucholsky Lieder und Texte im Volksliederarchiv.

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