Overbeck (Christian Adolph Overbeck)

15 Lieder von Overbeck (Christian Adolph Overbeck)

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Blühe liebes Veilchen das ich selber zog

Blühe, liebes Veilchen das ich selber zog blühe noch ein Weilchen werde schöner noch weißt du was ich denke? Lotten zum Geschenke pflück ich nächstens dich Blümchen freue dich Lotte mußt du wissen ist mein liebes Kind sollt´ ich Lotte missen weinte ich mich blind Lotte hat vor allen Kindern mir gefallen die ich je gesehen das muß ich gestehen

Kinderlieder | Liederzeit: | 1781


Das waren mir selige Tage (Die Schiffahrt)

Das waren mir selige Tage Bewimpeltes Schifflein o trage Noch einmal mein Lottchen und mich O wieg uns noch einmahl behende von hinnen bis an der Welt Ende Zur Wiege begehren wir dich Wir fuhren und fuhren auf Wellen Da sprangen im Wasser die hellen Die silbernen Fische herauf Wir fuhren und fuhren durch Auen Da ließen die Blumen sich schauen

Liebeslieder | Lieder zur See | Liederzeit: | | 1781


Dass ich nun wieder fröhlich bin (Dankgebet nach Tische)

Dass ich nun wieder fröhlich bin Gesättigt und genährt Das dank ich dir in meinem Sinn Du, der du mir`s beschert! Ich will auf deinen Segen baun So oft es mir gebricht Und deiner Gütigkeit vertraun Denn du versäumst mich nicht Ich will doch aber redlich sein In allen was ich tu; – Du gibst dem Redlichen allein Die andern

Religiöse Lieder für Kinder | Liederzeit: | 1781


Der Tag ist weg und geht (Abendgedanken)

Der Tag ist weg; und geht, die Augenlider Sind matt, und fallen zu. – Der schöne Tag!– doch morgen kommt er wieder Ich eil’ indes zur Ruh Gespielet hab’ ich heut, gelacht, gesungen Gewiß, das freut mich sehr Doch ist mir’ s auch im Lernen wohl gelungen und das, das freut mich mehr Ich habe meinen Eltern viel Vergnügen Mit

Gedichte | Kinderlieder | Religiöse Lieder für Kinder | Liederzeit: | 1781


Endlich hab’ ich ihn (Als der Mai da war)

Endlich endlich hab ich ihn Meinen Sommermann Nun ist alles schön und grün Alles lacht mich an Unsre Kirschenbäume blühn Und der Tulipan Und die langen Störche ziehn; Alles lacht mich an Und die liebe Nachtigall Singt den ganzen Tag, Und der klare Wasserfall Läuft dem Geisblatt nach: Und die Felder leben all Und der Taubenschlag Wimmelt, und im Wiesental

Frühlingslieder | | | 1781


Kein Klang von allem was da klingt (Erntelied)

Kein Klang von allem was da klingt Geht über Sichelklang Wenn sie der braune Schnitter schwingt – Zum fröhlichen Gesang Das Ährenfeld in goldner Pracht Rauscht, Halm an Halm gewiegt wie sein muntres Auge lacht Wie ist er so vergnügt! Schon denkt er sich die Scheuren voll und noch ein gut Teil mehr und nie der Taler klingen soll, denkt

Bauernlieder | Liederzeit: | | 1781


Komm lieber Mai und mache

Komm, lieber Mai, und mache die Bäume wieder grün und lass mir an dem Bache die kleinen Veilchen blühn! Wie möchte ich doch so gerne ein Veilchen wieder sehn, ach, lieber Mai, wie gerne einmal spazieren gehn! Zwar Wintertage haben wohl auch der Freuden viel: man kann im Schnee eins traben und treibt manch Abendspiel, baut Häuserchen von Karten, spielt

Frühlingslieder | Kinderlieder | Liederzeit: | | 1791


Nun wohl bekomm es mir (nach der Arbeit)

Nun wohl bekomm es mir! Ich bin auch endlich müde Doch süßer, süßer Friede Liegt auf der Seele hier Ich hab mein Werk getan. Nun ruhet aus, ihr Glieder Auf morgen ruf’ ich wieder Dann gehts von neuem an Wie wohl ist mir zu Sinn! Die Blumen alle winken Und wunderfreundlich blinken Die Sternchen nach mir hin Der Abend ist

Gedichte | Liederzeit: | 1781


Schon wieder Hunger (Bei der Mahlzeit)

Schon wieder Hunger! – aber auch Schon wieder keine Not! – Der liebe Gott, nach altem Brauch Ist da mit Speis und Brot Wo nimmt er’s doch auch alles her Für so viel Alt und Jung ? Auf Erden, in der Luft, im Meer Hat jeder Mund genung Du speisest alles was sich regt Mit Freuden und mit Lust! O

Religiöse Lieder für Kinder | | 1781


Sei Gott gedankt der liebe Tag (Morgengedanken)

Sei Gott gedankt! der liebe Tag Ist wieder da und ich Bin auch schon da, bin frisch und wach Der Schlaf zerstreuet sich Geh hin, du Schlaf, gleich dir zerfließt Der Nebel auf der Flur Sobald die Sonne kommen ist Vertilgt ist seine Spur Bei Nacht erquicket er das Land Und tut ihm sanft und wohl Und tränkt den armen

Religiöse Lieder für Kinder | Liederzeit: | 1781