Groth (Klaus)


He sä mi so vel

He sä mi so vel un ik sä em keen Wort Un all wat ik sä weer Jehann ik mutt fort He sä mi vun Lev un vun Himmel un Eer, He sä mi vun allens ik weet ni mal mehr He sä mi so vel un ik sä em keen Wort Un all wat ik sä weer Jehann ik

Liebeskummer | Mundart, Niederdeutsch und Dialekte | Liederzeit: | 1924


Hell ins Fenster scheint die Sonne

Hell ins Fenster scheint die Sonne scheint ins Herz mir Himmelswonne Und was kalt ist, dumpf und weh taut sie weg wie Maienschnee Winter weint die hellsten Tränen und ich fühle Frühjahrssehnen Lust und Freude, frisch wie Tau lacht mir zu des Himmels Blau Noch ists Zeit für Glück und Wonne Komm herein, o Frühjahrssonne Lächle mir die Seligkeit tief

Frühlingslieder | Liederzeit: | 1900


Ick wull wi weern noch kleen Jehann

Ick wull, wi weern noch kleen, Jehann, Dor weer de Welt so groot Wi seeten op den Steen, Jehann, Weest noch, bi Naver´s Soot ? An Heben seil de stille Maan, Wi segen wo he leep Un snacken, wo de Heben hoch Un wo de Soot wull deep. Un wo de Soot wull deep. Weest noch wo still dat weer

Lieder von Alt und jung | Mundart, Niederdeutsch und Dialekte | Liederzeit: | 1900


Ik un min Lisbeth

Ik un min Lisbeth wüllt Sommerfeld gahn wüllt hoken un binden as anner Lüd dohn Anner Lüd hocket un bindet dat Korn ik un min Lisbeth sitt achter den Dorn Achter den Dorn dar waßt mal schön Krut dar binn ik min Lisbeth en Kränzelin ut Text (eventuell von Klaus Groth ?) und Melodie: anonym ? als Volkslied in: Schleswig-Holsteinisches

Mundart, Niederdeutsch und Dialekte | Liederzeit: | 1924


Ik wull wi weern noch kleen Jehann

Ik wull, wi weern noch kleen, Jehann do weer de Welt so groot Wi seten op den Steen, Jehann weest noch? bi Nawers Soot An’n Heben seil de stille Maan wi sehgen, wa he leep un snacken, wa de Himmel hoch un wa de Soot wull deep Weest noch, wa still dat weer, Jehann? Dar röhr keen Blatt an’n Boom

Mundart, Niederdeutsch und Dialekte | Liederzeit: | 1850


Ik wull wi weern noch kleen Jehann (Min Jehann)

Ik wull, wi weern noch kleen, Jehann Do weer de Welt so grot! Wi seten op den Steen, Jehann Weest noch? Bi Nawers Sot An Heben seil de stille Maan Wi segen, wa he leep Un snacken, wa de Himmel hoch Un wa de Sot wul deep Weest noch, wa still dat weer, Jehann? Dar röhr keen Blatt an Bom

Kinderlieder | Mundart, Niederdeutsch und Dialekte | | 1856


Keen Graff is so breet un keen Müer so hoch

Keen Graff is so breet un keen Müer so hoch wenn Twee sik man gut sünd da drapt se sik doch Keen Wedder so gruli so düster keen Nacht Wenn Twee sik man sehn wüllt so seht se sik sacht Dat gift wul en Maanschien dar schint wul en Steern Dat gift noch en Licht oder Lücht un Lantern Dar

Mundart, Niederdeutsch und Dialekte | Liederzeit: | 1924


Klein Matten der Has

Klein Matten der Has der macht sich den Spaß er will mal probieren den Tanz zu studieren und tanzt ganz allein auf dem hinteren Bein Der Fuchs kam entlang und dachte o Fang Und sagte: Klein Matten so früh auf den Patten? und tanzest allein auf dem hinteren Bein? Wie gut daß ich kann ich tanze als Dam´ die Kräh

Kinderlieder | Liederzeit: | | 1900


Lütt Matten de Has

Lütt Matten, de Has, de mak sik en Spaß, he weer bi´t Studeeren, dat Danzen to lehren, un danz ganz alleen op de achtersten Been. Keem Reinke, de Voß un dach: „Das en Kost!“ un seggt: „Lüttje Matten, so flink oppe Padden? Un danzst hier allen oppe achtersten Been? Kumm, lat uns tosam! Ik kann as de Dam‘. De Kreih,

Kinderlieder | Liederzeit: | | 1850


Min Modersprak wa klingst du schön

Min Modersprak wa klingst du schön Wa büst du mi vertrut Weer ok min Hart as Stahl un Steen Du drevst den Stolt herut Du bögst min stiwe Nack so licht as Moder mit ern Arm Du fichelst mi umt´ Angesicht un still is alle Larm Ik föhl mi as en lüttjet Kind de ganze Welt is weg Du pust

Mundart, Niederdeutsch und Dialekte | Liederzeit: | 1849