Claudius (Matthias)

20 Lieder von Claudius (Matthias)

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Die Noten zu "Schlafe schlafe holder süßer Knabe":

Schlafe schlafe holder süßer Knabe

Bekränzt mit Laub den lieben vollen Becher

Bekränzt mit Laub den lieben vollen Becher und trinkt ihn fröhlich leer in ganz Europia, ihr Herren Zecher ist solch ein Wein nicht mehr Er kommt nicht her aus Ungarn, noch aus Polen, Noch wo man franzmänn’sch spricht, Da mag Sankt Veit, der Ritter, Wein sich holen, Wir holen ihn da nicht. Ihn bringt das Vaterland aus seiner Fülle, Wie

Trinklieder | Liederzeit: | | 1775


Der Mond ist aufgegangen

Der Mond ist aufgegangen die gold´nen Sternlein prangen am Himmel hell und klar Der Wald steht schwarz und schweiget und aus den Wiesen steiget der weiße Nebel wunderbar Wie ist die Welt so stille Und in der Dämmerung Hülle So traulich und so hold Gleich einer stillen Kammer Wo ihr des Tages Jammer Verschlafen und vergessen sollt Seht ihr den

Abendlieder | Geistliche Lieder | Schlaflieder | Liederzeit: | 1790


Der Winter ist ein rechter Mann

Der Winter ist ein rechter Mann, Kernfest und auf die Dauer; Sein Fleisch fühlt sich wie Eisen an, Und scheut nicht süß noch sauer. War je ein Mann gesund wie er? Er krankt und kränkelt nimmer, Er trotzt der Kälte wie ein Bär und schläft im kalten Zimmer. Er zieht sein Hemd im freien an und läßt´s vorher nicht wärmen

Winterlieder | Liederzeit: | | 1814


Ein Sternlein stand am Himmel

Es stand ein Sternlein am Himmel Ein Sternlein guter Art Das tät so lieblich scheinen So lieblich und so zart Ich wußte seine Stelle am Himmel, wo es stand trat abends vor die Schwelle und suchte, bis ich´s fand Und blieb dann lange stehen hatt große Freud in mir das Sternlein anzusehen und dankte Gott dafür Das Sternlein ist verschwunden

Abendlieder | Liederzeit: | 1815


Friede sei um diesen Grabstein her

Friede sei um diesen Grabstein her! Sanfter Friede Gottes! Ach, sie haben Einen guten Mann begraben, Und mir war er mehr Träufte mir von Segen, dieser Mann Wie ein milder Stern aus bessern Welten! Und ich kann´s ihm nicht vergelten Was er mir getan Er entschlief; sie gruben ihn hier ein Leiser, süßer Trost, von Gott gegeben Und ein Ahnden

Lieder vom Tod | Trauerlieder | Liederzeit: | | 1773


Ich bin ein deutscher Jüngling

Ich bin ein deutscher Jüngling Mein Haar ist kraus, breit meine Brust Mein Vater war ein edler Mann ich bin es auch Wenn mein Aug Unrecht siehet sträubt sich mein krauses Haar empor Und meine Hand schwellt auf und zuckt und greift ans Schwert´ Ich bin ein deutscher Jüngling beim süßen Namen “Vaterland” Schlägt mir das Herz und mein Gesicht

Deutschlandlieder | Liederzeit: | 1790


Ich bin ein deutsches Mädchen

Ich bin ein deutsches Mädchen Mein Aug ist blau, und sanft mein Blick Ich hab ein Herz Das edel ist, und stolz, und gut Ich bin ein deutsches Mädchen Zorn blickt mein blaues Aug auf den Es hasst mein Herz Den, der sein Vaterland verkennt Ich bin ein deutsches Mädchen Erköhre mir kein ander Land Zum Vaterland Wär mir auch

Deutschlandlieder | Liederzeit: | 1770


Ich sehe oft um Mitternacht

Ich sehe oft um Mitternacht, wenn ich mein Werk getan und niemand mehr im Hause wacht, die Stern´ am Himmel an. Sie geh’n da, hin und her zerstreut als Lämmer auf der Flur, in Rudeln auch und aufgereiht wie Perlen an der Schnur. Und funkeln alle weit und breit und funkeln rein und schön. Ich seh’ die große Herrlichkeit und

Abendlieder | Liederzeit: | 1800


Ich war erst sechzehn Sommer alt (Phidile)

Ich war erst sechzehn Sommer alt Unschuldig und nichts weiter Und kannte nichts als unsern Wald Als Blumen, Gras und Kräuter Da kam ein fremder Jüngling her Ich hatt ihn nicht verschrieben Und wußte nicht wohin noch her Der kam und sprach von Lieben Er hatte schönes langes Haar Um seinen Nacken wehen So einen Nacken, als der war Hab

Liebeslieder | Liederzeit: | 1770


Im Anfang war´s auf Erden nur finster wüst und leer

Im Anfang war´s auf Erden nur finster, wüst und leer und sollt´ was sein und werden mußt´ es wo anders her So ist es hergegangen im Anfang, als Gott sprach und wie sich´s angefangen so geht´s noch diesen Tag Was nah ist und was ferne, von Gott kommt alles her! Der Strohhalm und die Sterne, Der Sperling und das Meer.

Geistliche Lieder | Liederzeit: | 1790