Komponist: Reichardt (Luise)


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Der Sänger geht auf rauhen Pfaden

Der Sänger geht auf rauhen Pfaden Zerreißt in Dornen sein Gewand Er muß durch Fluß und Sümpfe baden Und keins reicht hülfreich ihm die Hand Einsam und pfadlos fließt in Klagen Jetzt über fein ermattet Herz Er kann die Laute kaum noch tragen Ihn übermannt ein tiefer Schmerz Ein traurig Los ward mir beschieden Ich irre ganz verlaßen hier Ich

Lob der Musik | Liederzeit: | | 1801


Die Abendglocke läutet

Die Abendglocke läutet vom Turme hell und klar durch unsere Straßen gehet der Heiland unsichtbar Er sieht, ob auch die Seinen anbetend sich ihm nahn sich ihm jetzt anbefehlen um Segen zu empfahn Er sieht durch unsere Türen ob Vater, Mutter, Kind in Dankbarkeit und Liebe auch falten ihre Händ´ Auch ich, mein Heiland, bitte bewahre mich, dein Kind und

Geistliche Lieder | Liederzeit: | | 1826


Dir du Quell von Huld und Segen

Dir du Quell von Huld und Segen eilt der erste Blicke entgegen Augen Herzen Hände streben rein zu dir sich zu erheben dessen Flügel uns bedeckt der durch Ruh uns labt und weckt Nimm mit Vaterwohlgefallen Vater deiner Kinder Lallen nimm in dieser Morgenstunde Dank vom Herzen, Dank vom Munde die anbetend zu dir nahn duldend liebend segnend an Was

Geistliche Lieder | Liederzeit: | 1826


Es blüht eine schöne Blume

Es blüht eine schöne Blume In einem weiten Land, Die ist so selig geschaffen Nur wenigen bekannt Ihr Duft erfüllet die Thale Ihr Glanz erleuchtet den Wald Und wo ein Kranker sie sehet Die Krankheit entweichet bald Wo kommt im Morgenwinde Die blitzende Sonne her Was glüht am kühligen Abend Auf Bergen, an Wolken, im Meer Die Bach und Seen

Weihnachtslieder | Liederzeit: | 2009


Es gingen drei Gesellen

Es gingen drei Gesellen spazieren um das Haus Das Mägdlein war behende, es lugt zum Laden aus Der eine war ein Reiter der andre ein Edelmann der dritte ein stolzer Schreiber denselben wollt´ es han Er tut dem Maidlein kaufen von Seiden ein´ Haarschnur er gab´s demselben Maidlein: Bind du dein Haar mit zu. Ich will mein Haar nit binden

Frauenlieder | Liederzeit: | 1815


Es singt ein Vöglein

Es singt ein Vöglein wit wit wit komm mit O könnt ich Vöglein mit dir ziehnwir wollten über die Berge fliehndurch die schönen blauen Lüfte zumaluns baden im warmen Sonnenstrahl Die Erd ist eng, der Himmel weitDie Erd ist arm, hat nichts als LeidDer Himmel ist reich,  hat nichts, als Freud Das Vöglein hat sich geschwungen schonDurchwirbelnd die Luft mit

Kinderlieder | Marienlieder | | 2012


Ich armes Käuzlein kleine (1808)

Ich armes Käuzlein kleine Wo soll ich fliegen aus Bei Nacht so gar alleine Bringt mir so manchen Graus Das macht der Eulen Ungestalt Ihr Trauern mannigfalt Ich wills Gefieder schwingen Gen Holz in grünen Wald Die Vögel hören singen In mancherlei Gestalt Vor allen lieb ich Nachtigall Vor allen liebt mich Nachtigall Die Kinder unten glauben Ich deute Böses

Liebeskummer | Liederzeit: | | 1808


Ich wollt ein Sträusslein binden

Ich wollt ein Sträusslein binden da kam die dunkle Nacht, kein Blümlein war zu finden sonst hätt ich dir´s gebracht. Da flossen von den Wangen mir Tränen in den Klee ein Blümlein aufgegangen ich nun im Garten seh. Das wollte ich dir brechen wohl in dem dunklen Klee, doch fing es an zu sprechen: “Ach, tue mir nicht weh!” “Sei

Liebeslieder | Liederzeit: | 1801


Nach Sevilla nach Sevilla

Nach Sevilla, nach Sevillawo die hohen Prachtgebäudein den breiten Straßen stehnaus den Fenstern reiche Leute,schön geputzte Frauen sehn:Da hin sehnt mein Herz sich sehrdahin sehnt mein Herz sich sehr Nach Sevilla, nach Sevilla,Wo die letzten Häuser stehn;Sich die Nachbarn freundlich grüssen,Mädchen aus dem Fenster sehn,Ihre Blumen zu begiessen,Ach da sehnt mein Herz sich hin! In Sevilla, in Sevilla,Weiß ich wohl

Liebeslieder | | | 2008


Wenn ich ihn nur habe

Wenn ich ihn nur habe wenn er mein nur ist wenn mein Herz bis hin zum Grabe seine Treue nie vergißt weiß ich nichts von Leide fühle nichts als Andacht, Lieb und Freude Wenn ich ihn nur habe, laß ich alles gern folg´ an meinem Wanderstabe treu gesinnt nur meinem Herrn Lasse still die Andern breite, lichte, volle Straßen wandern

Geistliche Lieder | Grabgesänge | Liederzeit: | | 1820




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