E bissele Lieb und e bissele Treu (1832)

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E bissele Lieb und e bissele Treu (1832)

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E bissele Lieb
und e bissele Treu
und e bissele Falschheit
ist alleweil derbei

Die Kirsche send zeitig
die Kirsche send gut
und wenns Mädle vorbei goht
so lupft mers de Hut

Do drunte-n im Tale
gehts Bächle so trüb
und i kann ders net hehle
i han de so lieb

Wenn i wisperl , wenn i schrei
und du hörst me net glei
so muß i verstehn
daß i weiter soll gehn

Und wenn i ders zehnmal sag
daß i de lieb
und du geist mer koi Antwort
so wird mers ganz trüb

Text aus Schwaben, nach Friedrich Silcher: „XII Volkslieder für Männerstimmen, IV Heft Nr. 1 (Tübingen um 1832). Dort eine neue Melodie von Silcher. Sehr verbreitetes Lied, das aus Schnaderhüpferln lose zusammengesetzt ist. –
, in Deutscher Liederhort (1856, Nr. 86a) – Deutscher Liederhort II (1893, Nr. 1015)

Text auch in: Der Freihafen (II. Jahrg 2. Heft, Altona  1839) — Mit zwei Melodien bei Kretzschmer I, 1840, Nr. 255. Daher die obenstehende aus dem Bayrischen Gebirge. Wird auch nach der Weise: „Die Würzburger Glöckli“ gesungen.

Geschichte dieses Liedes:
Liederthema:
Liederzeit: (1824)
Region: ,

"E bissele Lieb und e bissele Treu (1832)" in diesen Liederbüchern

Vergl. Hauff, Kriegs- u. Volkslieder 1824, S. 149 (älteste Quelle). Erlach 4, 318. Liederbuch für Studenten 1852, Spaun S. 53. Birlinger 144. Kärtner VL. S. 154. — Liederbuch Postverband (1898) — Albvereins-Liederbuch (ca. 1900) —

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