Liederlexikon: Birlinger

Anton Birlinger

| 1970

Anton Birlinger
Anton Birlinger geboren am 14. Januar 1834 in Wurmlingen bei Rottenburg und gestorben am 15. Juni 1891 in Bonn lehrte als Professor an der Universität Bonn. Er war Germanist und katholischer Theologe, sammelte Sagen und Reime. An ihn erinnert der Birlingerweg in Berlin-Spandau.
Anton Birlinger veröffentlichte unter anderem „Nimm mich mit!“ , ein Kinderbüchlein , Freiburg 1862. Neu aufgelegt 1871. Hauptsächlich Lieder aus Württemberg und Baden ), Schwäbische Volkslieder , Freiburg 1864
 


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Birlinger im Archiv:

So geht es im Schnützelputzhäusel

So geht es im Schnützelputzhäusel Da singen und tanzen die Mäusel Da bellen die Schnecken im Häusel Im Schnützelputzhäusel da geht es sehr toll Da saufen die Tische und Bänke sich voll Pantoffeln unter dem Bette So geht es im Schnützelputzhäusel Da singen und tanzen die Mäusel Da bellen die Schnecken im Häusel Der Tisch lag im Bette und stöhnte

Verdenks mir´s nicht daß ich dich meide

Verdenks mir´s nicht daß ich dich meide weil du so falsch und ich so treu soll dann mein Herz noch Qualen leiden So reißt das Band der Lieb entzwei Und sprich mich frei von solcher Pflicht darum verdenks, verdenks mir´s nicht nicht Wer will ein solches Herze lieben das allenthalben nackent geht und mit betrübtem Herzen lieben ein jeder nachher

Hühner und Habicht (Hühnlein braten)

Der Hühnerhabicht ( Weihe , Kükeweih ) hat einen Holzhaufen zu errichten und tut, als schüre er Feuer. Die übrigen Spieler, welche die Hühner vorstellen, haben einander hinten angefaßt. Der Vormann (Hahn) fragt, der Kükeweih antwortet: Kükeweih , wat hötst ( bläst) du ? Füer Wat schal dat Füer? Asch brennen Wat schal de Asch? Messen (Messer) wetzen Wat schölt

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