Liederzeit: Mittelalter

Mittelalter: Volkslieder nach Zeit und historischen Ereignissen


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Die Noten zu "Nun singet und seid froh (In Dulci Jubilo)":

Nun singet und seid froh (In Dulci Jubilo)

Es kommt ein Schiff geladen

Es kommt ein Schiff geladen bis an den höchsten Bord trägt Gottes Sohn voll Gnaden des Vaters ewigs Wort. Das Schiff geht still im Triebe, Trägt eine teure Last; Das Segel ist die Liebe Der Heilig Geist der Mast. Der Anker haft auf Erden Da ist das Schiff am Land. Das Wort soll Fleisch uns werden, Der Sohn ist uns

Weihnachtslieder | Liederzeit: | , | 1450


Es wollt ein Binder wohl reisen

Es wollte ein Binder wohl reisen wohl in das Niederland er wollt sich sein Geldei verdienen juchhe dassa verdienen Mit seiner rechten Hand wohl in das Niederland hedrulie, hollariacha aus af d´Nacht, hoam in da Früah so machans mir, hollariacha cha Wie nun der Binder ins Niederland kam Frau Wirtin steht unter der Tür Frau Wirtin, san sö darinnen juchhe

Arbeitslieder-Handwerkerlieder | Erotische Lieder | Liederzeit: | | 1300


Es wollt einmal ein edler Herr ausreiten

Es wollt einmal ein edler Herr ausreiten ein scharfes Schwert droht ihm an seiner Seiten Der Herr, der ritt auf einem schmalen Steige da saß die Otter auf einem grünen Zweige Die  Otter glänzt mit hellen, bittern Schmerzen sie  stach den edlen Herrn in sein jung Herze Der Herr, der schnitt die Hündlein von dem Bande “Lauft, lauft, ihr Hündlein,

Balladen | Liederzeit: | 1000


Eyn hillich licht und eyn hilch nacht

Eyn hillich licht und eyn hilch nacht Unde eyn ſalich nyge iar Eyn reyne maget en kynt gebar Alze vns de ſcrift ſecht apenbar: Dede alder werlde eyn vader is, Nu help vns de ſulve criſt (In) Seculorum seculis. Nu iſt geboren unſe troſt, De uns alle hefft vorloſt, Van eyner maget ynnichlich, Dat is god van hemmelrich Dede alder

Marienlieder | Mittelhochdeutsch | Weihnachtslieder | Liederzeit: | 1450


Gärtlein Gärtlein Brunneneier

Gärtlein, Gärtlein, Brunneneier Heut han wir Johannistag Grün sind die Lilien Rufen wir Frau Wirtin an Draus auf den Leien Steht ein Korb voll Eier Sind sie zerbrochen Gebt mir eure Tochter Sind sie zu klein Gebt mir zwei für ein Strih, strah, stroh Heut übers Jahr sind wir all miteinander wieder do! Leie = Schiefer In Kreuznach und andern

Brauchtum | Kinderlieder | Liederzeit: | , , , | 1810


Gott geb ihm ein verdorben Jahr (Nonnentrost oder Klosterscheu)

Gott geb ihm ein verdorben Jahr, Der mich hat macht zur Nonnen, Und mir den schwarzen Mantel gab, Den weißen Rock darunter. Soll ich ein Nönnchen werden Dann wider meinen Willen, So will ich auch einem Knaben jung Seinen Kummer stillen. Und stillt er mir den meinen nicht, So sollt es mich verdrießen Text und Musik: Verfasser unbekannt – “In

Frauenlieder | Liederzeit: | | 1359


Heissa Kathreinerle

Heißa, Kathreinerle, schnür dir die Schuh, Schürz dir dein Röckele, gönn dir kein Ruh. Di-dl, du-dl, da-dl, schrum, schrum, schrum, Geht schon der Hopser rum, Heißa Kathreinerle, frisch immer zu! Dreh wie ein Rädele flink dich im Tanz! Fliegen die Zöpfele, wirbelt der Kranz. Di-dl, du-dl, da-dl, schrum, schrum, schrum, Lustig im Kreis herum Dreh dich, mein Mädel, im festlichen

Tanzlieder | Liederzeit: | 1500


Hiefür! hiefür! (Hochzeitslied)

Vor der Tür des Bräutigams Hiefür! hiefür! für eines erbam junkherrn tür! Mit schild und sper und hoch zu roß reit sie an meins gnädig herren schloß. Hiefür! hiefür! für eines erbarn junkherrn tür! Von muskat und nägelein ein grünes krenzelein schenkt im der bule sein. Hiefür! hiefür! für eines erbarn junkherrn tür! Vergiß mein nit, der wachset schön, nach

Hochzeitslieder | Liederzeit: | 1500


Hildebrandlied

Ich hörte das sagen, dass sich als Herausforderer einzeln mühten: Hildebrand und Hadubrand zwischen zwei Heeren. Sohn und Vater richteten ihre Scharen aus , richteten ihre Kampfgewänder, gürteten sich ihre Schwerter um, die Helden, über die Rüstung, als sie zu dem Kampf ritten. Hildebrand sagte, Heribrands Sohn, er war der ältere Mann, des Lebens erfahrener, er begann zu fragen, mit

Balladen | Liederzeit: | | 0820


Ich fahr dahin

Ich fahr dahin, wann es muß sein ich scheid mich von der Liebsten mein; zuletzt laß ich das Herze mein, die weil ich leb, so soll es sein ich fahr dahin, ich fahr dahin Das sag ich ihr und Niemand meh: meinem Herzen geschah noch nie so weh Sie liebet mir je länger je mehr. durch Meiden muß ich leiden

Abschiedslieder | Liederzeit: | 1452



Liederzeit: Mittelalter