Liederzeit: 1808 -1815 - Befreiungskriege

1808 -1815 - Befreiungskriege: Volkslieder nach Zeit und historischen Ereignissen


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Abend wird´s des Tages Stimmen schweigen

Abend wird´s, des Tages Stimmen schweigen röter strahlt der Sonne letztes Glühn und hier sitz ich unter euren Zweigen und das Herz ist mir so voll, so kühn Alter Zeiten alte treue Zeugen schmückt euch doch des Lebens frisches Grün und der Vorwelt kräftige Gestalten sind uns noch in eurer Pracht erhalten Viel des Edlen hat die Zeit zertrümmert viel

Abendlieder | Deutschlandlieder | Liederzeit: | 1810


Ach Gott sprach Hans (Der gelehrige Bauer)

Ach Gott sprach Hans, ein Bauerssohn zu einem lustigen Patron ach Gott mir kräuselt´s in den Haaren ich soll, ich soll — nun was denn, sprich ach Gott ich soll Franzosen fahren und diese Herrn verstehn nicht mich und ich versteh nicht ihre Sprache Das ist wohl eine rechte Plage versetzt der andre, folg nur mir: Wenn einer der Franzosen

Gedichte | Liederzeit: | 1813


Ach Gott vom Himmel sieh darein (1815)

Ach Gott vom Himmel sieh darein und laß dich des erbarmen Wir müssen wieder zopfig sein Wir Hessen, ja wir Armen! Er hängt uns in der Anke fest dazu ein Schlucker und Drosselnest Mit Puder über den Rücken Wir jagten die Franzosen fort, Sollt besser sein geschwinder Man gab uns viele schöne Wort und hieß uns: liebe Kinder! Jetzt sind wir

Freiheitslieder | Liederzeit: , | | 1815


Ach Himmel es ist verspielt (Andreas Hofer)

Ach Himmel, es ist verspielt ich kann nicht mehr lange leben, der Tod steht vor der Tür will mir den Abschied geben, meine Lebenszeit ist aus ich muss aus diesem Haus Mich General vom Sand den führen sie jetzt gefangen, mein´ bittern, blutgen Schweiß den habens mir abgenommen sie führn mich aus dem Land mit größtem Spott und Schand Hier

Gefangenenlieder | Politische Lieder | Liederzeit: | | 1810


Ahnungsgrauend (Bundeslied vor der Schlacht)

Ahnungsgrauend, todesmutig bricht der große Morgen an und die Sonne, kalt und blutig leuchtet unsrer blutgen Bahn In der nächsten Stunden Schoße liegt das Schicksal einer Welt und es zittern schon die Lose und der ehrne Würfel fällt Brüder, euch mahne die dämmernde Stunde mahne euch ernst zu dem heiligsten Bunde treu so zum Tod, wie zum Leben gesellt Hinter

Deutschlandlieder | Soldatenlieder | Liederzeit: | 1813


Alexander der große Held

Alexander der große, der große große Held der schlug den Napoleon im offnen Feld bei Moskau da war die große große Schlacht Napoleon verlor seine Kriegesmacht: Hurrah, hurrah, hurrah Die Kosaken die sind da Sie tragen lange Bärte – Wie die Teufel stehn sie da. Und er schrie, daß sich Gott im Himmel hoch erbarm: Wie bin ich doch auf einmal

Politische Lieder | Liederzeit: | | 1830


Als der Sandwirt von Passeier Insbruck (Andreas Hofer)

Als der Sandwirt von Passeier Insbruck hat mit Sturm genommen, die Studenten, ihm zur Feier mit der Geigen mittags kommen, laufen alle aus der Lehre ihm ein Hochvivat zu bringen, wollen ihm zu seiner Ehre seine Heldentaten singen. Doch der Held gebietet Stille spricht dann ernst: “Legt hin die Geigen! Ernst ist Gottes Kriegeswille wir sind all’ dem Tode eigen.

Freiheitslieder | Gefangenenlieder | Lieder vom Tod | Liederzeit: | | 1812


Auf bleibet treu und haltet fest

Auf bleibet treu und haltet fest so wird euch mehr gelingen wer sich von Gott nicht scheiden läßt der kann die Hölle zwingen Der alte Gott, der deutsche Gott läßt sich noch immer schauen und macht des Teufels List zu Spott und seinen Stolz zu Grauen Auf , bleibet treu und haltet aus wie Lug und Trug auch schnauben der

Soldatenlieder | Liederzeit: , | 1813


Auf einem schönen grünen Wasen (Elsaß 1813)

Auf einem schönen grünen Wasen Lasst Napoleon sein Order blasen Als ein Held und Kriegersmann Lasst die Trumpeten alle schallen Viele Stücke auf einmal knallen Was zum Kriege nur ermahnt Er kommandiert : “Frisch aufgemarschieret Denn ich werde meine Truppen führen Was zum Streite nur gehört Lasst Bummen und Howitzen blitzen Viele Städte die müssten schwitzen Dass das Feuer sie verzehrt

Soldatenlieder | Liederzeit: , | | 1813


Auf singet und trinket den köstlichen Trank

Auf singet und trinket den köstlichen Trank! Auf singet und bringet der Freud´ euren Dank Trinkt vornehme Sünder, aus Gold euren Wein Wir freun uns nicht minder beim Bierkrug von Stein Aus goldnen Pokalen trank Rom seinen Wein bei festlichen Mahlen des Siegs sich zu freun der Deutsche der Gerste weit edleren Saft war dafür der erste an Mut und

Deutschlandlieder | Studentenlieder | Trinklieder | Liederzeit: | | 1817