Die Gedanken sind frei (Bier und Wein)

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Die Gedanken sind frei
wer kann sie erraten
sie fliehen vorbei
wie nächtliche Schatten
Kein Mensch kann sie wissen
kein Jäger erschießen
ich bleibe dabei
Die Gedanken sind frei

Ich denke, was ich will
so wie es sich schicket
doch all’s in der Still
und wie es sich schicket
mein Wunsch un Begehren
Kann mir niemand verwehren
es bleibet dabei
Die Gedanken sind frei

Und will mich ein Mädchen
nicht lieben fürwahr
geh ich zu einer andern
führ sie zum Altar
ich kann ja gedenken
mein Herz zu verschenken
an welche es sei
Die Gedanken sind frei

Beraubt man mich der Freiheit
und führt mich in Kerker
so sind dies ja nur
vergängliche Werke
denn meine Gedanken
zerreißen die Schranken
und Mauern entzwei
die Gedanken sind frei

Ich lieb Bier und Wein
mein Liebchen vor allen
die tut mir allein
am besten gefallen
ich bin nicht alleine
bei meinem Glas Weine
mein Weibchen dabei
die Gedanken sind frei

Text und Musik: Verfasser unbekannt
in: Zwei schöne neue Lieder. – Leitomischl : Berger, ohne Jahrgang

Geschichte dieses Liedes:


Liederthema:
Liederzeit: (1830)

Zur Geschichte dieses Liedes:

Parodien, Versionen und Variationen: “Die Gedanken sind frei” ist ein bis in unsere Tage hinein populäres politisches Volkslied, es entstand vermutlich kurz vor 1780 in Süddeutschland, es wurde auf fliegenden Blättern verbreitet (siehe Fliegende Blätter). Bei Erk-Böhme III, S. 576 steht: “Allerhand Zusätze bringen die fliegenden Blätter von 1830-1848”. Wolfgang Steinitz fällt auf, daß einige wichtige Liedersammlungen ... weiter lesen

CDs und Bücher mit Die Gedanken sind frei (Bier und Wein):

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