Weltkriegs-Liedersammlung

Weltkriegs-Liedersammlung

Vor allem Lieder aus dem ersten Weltkrieg enthält die “Weltkriegslieder-Sammlung”, erschienen 1926 im Verlag “Der Deutschmeister” in Dresden. Mit Unterstützung der Weltkriegsbücherei-Stuttgart , der deutschen Bücherei Leipzig und zahlreicher Kriegsteilnehmer bearbeitet und ausgewählt. Auf 647 Seiten enthält die einzigartige Sammlung über 800 Texte von Soldatenliedern und kriegsbegeisterte Gedichte vom Beginn des ersten Weltkrieges. Bemerkenswert: Das Buch enthält  nicht ein Lied oder Gedicht über

| | | 1926


Als ich ein Junggeselle war (Tod von Basel)

Als ich ein jung Geselle war, nahm ich ein steinalt Weib; ich hatt sie kaum drei Tage, Ti-Ta-Tage da hat´s mich schon gereut. Da ging ich auf den Kirchhof und bat den lieben Tod: Ach lieber Tod zu Basel, Bi-Ba-Basel hol mir mein´ Alte fort! Und als ich wieder nach Hause kam, mein Alte war schon tot; ich spannt die

Liebeskummer | Lieder vom Tod | | 1600


Kein schönrer Tod ist in der Welt

Kein schön´rer Tod ist in der Welt als wer vorm Feind erschlagen, Auf grüner Heid, im freien Feld Darf nicht hör´n groß Wehklagen Im engen Bett nur Ein´r allein muß an den Todesreihen: Hier findet er Gesellschaft sein falln wie die Kräuter im Maien. Manch frommer Held mit Freudigkeit hat zugsetzt Leib und Blute starb sel´gen Tod auf grüner Heid dem

Soldatenlieder | 1620


Drum gehet tapfer an ihr meine Kriegsgenossen

Drum gehet tapfer an ihr meine Kriegsgenossen schlagt ritterlich darein! Euer Leben unverdrossen fürs Vaterland aufsetzt, von dem ihr solches auch zuvor empfangen habt, das ist der Tugend Brauch Valeri valera valeri Euer Herz und Augen laßt mit Eiferflammen brennen keiner vom andern sich menschlich Gewalt laß trennen keiner die andern nicht durch Kleinmut je erschreck noch durch sein Flucht

Soldatenlieder | 1624


Das Vaterland ruft mich zum heiligen Streite

Das Vaterland ruft mich zum heiligen Streite Muß scheiden, ihr Lieben, ade Ach, stillet die Tränen, Gott ist mein Geleite Er hilft, daß ich wieder euch seh! Wer redlich, wie wir seiner Heimat ergeben den schützet der Himmel vor Weh! Mein Herz, euch, ihr Lieben Der Heimat mein Leben Gott, schütz euch, ihr Teuren, ade Ach senket den Blick nicht

Soldatenlieder | | 1626


In stiller Nacht

In stiller Nacht, zur ersten Wacht ein Stimm´ begunnt zu klagen, der nächt´ge Wind hat süß und lind zu mir den Klang getragen von herbem Leid und Traurigkeit ist mir das Herz zerflossen, die Blümelein, mit Tränen rein hab‘ ich sie all‘ begossen. Der schöne Mon‘ will untergon, für Leid nicht mehr mag scheinen, die Sternelan ihr Glitzen stahn, mit

Trauerlieder | 1635


Nun danket alle Gott

Nun danket alle Gott Mit Herzen, Mund und Händen, Der große Dinge tut An uns und allen Enden, Der uns von Mutterleib Und Kindesbeinen an Unzählig viel zu gut Bis hier her hat getan. Der ewig reiche Gott Woll uns bei unsrem Leben Ein immer fröhlich Herz Und edlen Frieden geben, Und uns in seiner Gnad, Erhalten fort und fort

Geistliche Lieder | 1636


Ännchen von Tharau ist´s die mir gefällt

Ännchen von Tharau ist´s, die mir gefällt sie ist mein Leben, mein Gut und mein Geld Ännchen von Tharau hat wieder ihr Herz auf mich gerichtet in Lieb und in Schmerz Ännchen von Tharau, mein Reichtum, mein Gut du meine Seele, mein Fleisch und mein Blut Käm alles Wetter gleich auf uns zu schlahn, Wir sind gesinnt bei einander zu

Liebeslieder | 1637


Lobe den Herren

Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren! Meine geliebete Seele, das ist mein Begehren. Kommet zu Hauf. Psalter und Harfe wacht auf, Lasset den Lobgesang hören! Lobe den Herren, der alles so herrlich regieret, Der dich auf Adelers Fittichen sicher geführet, Der dich erhält, wie es dir selber gefällt; Hast du nicht dieses verspüret? Lobe den Herren, der künstlich

Geistliche Lieder | | 1670


Es marschierten drei Regimenter wohl über den Rhein

Es marschierten drei Regimenter wohl über den Rhein ein Regiment zu Fuß, ein Regiment zu Pferd und auch ein Regiment Dragoner Bei einer Frau Wirtin da kehrten sie ein die hatt‘ ein schwarzbrauns Mägdlein die schlief wohl ganz alleine. Und als das schwarzbraun Mädel vom Schlaf erwacht, Vom Schlaf erwacht und sich bedacht da fing sie an zu weinen „Ach schönste Madmoiselle, warum weinet sie so sehr?“ „Ein

Lieder vom Tod | Soldatenlieder | Verlorene Ehre | 1700


Weltkriegs-Liedersammlung

Alle 800 Lieder aus der „Weltkriegs-Liedersammlung“ von 1926 von A-Z . Auf 647 Seiten enthält die einzigartige Sammlung über viele hundert  Texte von Soldatenliedern und kriegsbegeisterte Gedichte vom Beginn des ersten Weltkrieges.