Lieddichter: Körner (Theodor)

Der Dichter Theodor Körner wurde am 23. September 1791 in Dresden geboren und fiel am 26. August 1813 bei Gadebusch in Mecklenburg. Seine im Freiheitskampf gegen die napoleonische Fremdherrschaft in Deutschland entstandenen Lieder waren sehr populär und wurden im Kaiserreich  zum 100. Jahrestag seines Todes – ein Jahr vor Beginn des Ersten Weltkriegs – erneut verbreitet.

In das ew´ge Dunkel nieder steigt der Knappe, der Gebieter einer unterird´schen Welt Er, der stillen Nacht Gefährte atmet tief im Schoß der Erde den kein Himmelslicht erhellt Neu erzeugt mit jedem Morgen geht die Sonne ihren Lauf Ungestört ertönt der Berge uralt Zauberwort: „Glück auf!“ Da umschwebt uns heil´ges …

In das ewige Dunkel nieder steigt der Knappe Weiterlesen »

Bergmannslieder | 2009


Frisch auf, ihr Jäger, frei und flink die Büchse von der Wand Der Mutige bekämpft die Welt frisch auf den Feind, frisch in das Feld fürs deutsche Vaterland Aus Westen, Norden, Süd und Ost treibt uns der Rache Strahl Vom Oderflusse, Weser, Main vom Elbstrom und vom Vater Rhein und …

Frisch auf ihr Jäger frei und flink Weiterlesen »

Soldatenlieder | 2009


Das Volk steht auf, der Sturm bricht los Legt nicht die Hände feig in den Schoß Seht die Vampyre auf gold’nen Stühlen Laßt sie nun endlich die Volkskraft fühlen Rottet sie aus , die erbärmliche Brut Wer gab ihr Leben? – Unser Blut Wer gab ihr Reichtum? – Unser Gut …

Das Volk steht auf, der Sturm bricht los (1921) Weiterlesen »

Arbeiterlieder | Politische Lieder | 1921


Franz Magnus Böhme schreibt in seinem Standardwerk “ Volkstümliche Lieder der Deutschen “ (1895) ausführlich über die Autorenschaft des vor allem im 19. Jahrhundert sehr populären Volksliedes „Das Schiff streicht durch die Wellen, Fidelin!“ Sein Text ist hier wieder gegeben:     „Die lange Zeit offene Frage über die Persönlichkeit des Autors ist …

Wer schrieb: Das Schiff streicht durch die Wellen? Weiterlesen »

Volkslied-Forschung | | 1897


Die ihr dort oben zieht hört ihr des Sängers Lied das zu euch spricht Frei durch des Himmels Plan von Lebens Anfang an geht eure stille Bahn ewig im Licht Seid mir doch eng vertraut hab ich euch angeschaut wird mir so klar wird mir das Herz so weich drei Wünsche hab ich gleich drei Wünsche nenn ich …

Die ihr dort oben zieht hört ihr des Sängers Lied Weiterlesen »

Lob der Musik | 1820


Kommt, Brüder, trinket froh mit mir seht, wie die Becher schäumen! Bei vollen Gläsern wollen wir ein Stündchen schön verträumen. Das Auge flammt, die Wange glüht in kühnen Tönen rauscht das Lied: schon wirkt der Götterwein! schenkt ein! Doch was auch tief im Herzen wacht das will ich jetzt begrüssen. …

Kommt Brüder trinket froh mit mir Weiterlesen »

Trinklieder | 1818


Vater, ich rufe dich! Brüllend umwölkt mich der Dampf der Geschütze sprühend umzucken mich rasselnde Blitze Lenker der Schlachten, ich rufe dich! Vater du, führe mich! Vater du, führe mich! Führ mich zum Siege, führ mich zum Tode Herr, ich erkenne deine Gebote Herr, wie du willst, so führe mich! …

Vater ich rufe dich! (Gebet während der Schlacht) Weiterlesen »

Geistliche Lieder | Soldatenlieder | | 1813


Hör uns, Allmächtiger! Hör uns, Allgütiger! Himmlischer Führer der Schlachten! Vater, Dich preisen wir! Vater, wir danken Dir daß wir zur Freiheit erwachten. Wie auch die Hölle braust Gott, Deine starke Faust stürzt das Gebäude der Lüge. Führ uns, Herr Zebaoth führ, dreiein’ger Gott führ uns zur Schlacht und zum …

Hör uns Allmächtiger – (Gebet vor der Schlacht) Weiterlesen »

Soldatenlieder | 1813


Ahnungsgrauend, todesmutig bricht der große Morgen an und die Sonne, kalt und blutig leuchtet unsrer blutgen Bahn In der nächsten Stunden Schoße liegt das Schicksal einer Welt und es zittern schon die Lose und der ehrne Würfel fällt Brüder, euch mahne die dämmernde Stunde mahne euch ernst zu dem heiligsten …

Ahnungsgrauend (Bundeslied vor der Schlacht) Weiterlesen »

Deutschlandlieder | Soldatenlieder | 1813


Der Ritter muss zum blut´gen Kampf hinaus für Freiheit, Ruhm und Vaterland zu streiten; da zieht er noch vor seines Liebchens Haus nicht ohne Abschied will er von ihr scheiden. O weine nicht die Äuglein rot als ob nicht Trost und Hoffnung bliebe! Bleib ich doch treu bis in den …

Der Ritter muß zum blutigen Kampf hinaus Weiterlesen »

Soldatenlieder | | 1813